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Landkreis Holzminden

Hameln/Holzminden (red). Elf Kommunen aus den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden haben gemeinsam mit der Klimaschutzagentur Weserbergland und der Zukunftsregion Weserbergland+ erfolgreich EU-Fördermittel eingeworben. Ziel ist es, insbesondere Maßnahmen aus den kommunalen Wärmeplanungen umzusetzen und damit die nächsten Schritte der Wärmewende vor Ort voranzubringen. Für das Vorhaben haben sich die Kommunen zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, das bis Ende 2028 fachlich von der Klimaschutzagentur begleitet wird.

Gemeinsam die Wärmewende voranbringen

Ziel der interkommunalen Kooperation ist es, in den beteiligten Kommunen die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass fossilfreies Heizen für alle Haushalte wirtschaftlich sinnvoll und passend zu den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt werden kann. Durch die enge Zusammenarbeit sowie den Austausch von Informationen, Know-how und Erfahrungen sollen Synergien entstehen, die eine schnellere und effizientere Umsetzung ermöglichen.

Das Projekt mit dem offiziellen Namen „Umsetzungsprogramm Wärmewende im Weserbergland“ wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), durch Kofinanzierungshilfen des Landes Niedersachsen sowie durch Eigenmittel der beteiligten Kommunen finanziert. Die Laufzeit beträgt rund zweieinhalb Jahre.

Elf Kommunen beteiligen sich

Beteiligt sind die Kommunen Aerzen, Bad Münder, Bevern, Bodenwerder-Polle, Boffzen, Delligsen, Emmerthal, Eschershausen-Stadtoldendorf, Hessisch Oldendorf, Holzminden und Salzhemmendorf.

Darüber hinaus begleiten die Energieversorgungsunternehmen Westfalen Weser, Avacon und die Stadtwerke Holzminden das Projekt als Partner. Gleichzeitig ist die Zusammenarbeit mit weiteren Energieversorgungsunternehmen der Region ausdrücklich vorgesehen.

„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung durch die EU. Damit können in der Region wichtige, zukunftsweisende Schritte zur Abkehr von fossilen Energien im Wärmesektor angegangen werden. Die Entwicklungen der vergangenen Jahre haben deutlich gemacht, dass fossile Energieträger keine langfristig tragfähige Lösung darstellen. Unser Ziel ist es, alle Akteure bestmöglich auf dem Weg zum zukunftsfähigen Heizen zu begleiten“, erklärt Projektleiterin Franziska Dröge von der Klimaschutzagentur Weserbergland.

Regionale Versorgungssicherheit stärken

Inhaltlich setzt das Projekt auf zwei zentrale Schwerpunkte. Zum einen wird ein langfristiges Wissens- und Transfernetzwerk aufgebaut, das Kommunen, regionale Energieversorger und Vertreter aus der Zivilgesellschaft miteinander verbindet und bei der Umsetzung gemeinsamer Wärmelösungen unterstützt. Zum anderen steht die konkrete Transformation hin zu nachhaltigen Heizlösungen auf der Ebene einzelner Gebäude im Mittelpunkt. Dabei sollen die Bürgerinnen und Bürger aktiv eingebunden werden.

Durch das Projekt soll die regionale Energie-Resilienz langfristig gestärkt werden, indem lokale Energiequellen und -strukturen gezielt ausgebaut und genutzt werden. Dadurch soll die Abhängigkeit von externen Energieimporten sinken. Gleichzeitig sollen das regionale Handwerk gestärkt und finanzielle Mittel, die bislang für den Import fossiler Energien aufgewendet wurden, künftig stärker in der Region bleiben.

Insgesamt soll das Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und Attraktivität des Weserberglands leisten. Gleichzeitig soll die Energieversorgung langfristig erneuerbar, verlässlich, bezahlbar und resilient aufgestellt werden.

Bildunterschrift: EU-Förderung für das „Umsetzungsprogramm Wärmewende im Weserbergland“: Die Klimaschutzagentur begleitet elf Kommunen bei den nächsten Schritten zum zukunftsfähigen Heizen. Darüber freuen sich Geschäftsführerin Anja Lippmann-Krüger (links) sowie die Projektverantwortlichen Franziska Dröge (Mitte) und Patrick Bienstein (rechts).

Foto: Klimaschutzagentur Weserbergland


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Lesedauer: 3 Minuten
Bad Driburg-Brakel

Brakel (red). Die Vorfreude steigt, denn in der Zeit von Freitag, 31. Juli, bis Montag, 3. August 2026 wird in Brakel der „Annentag“ gefeiert – ein traditionelles, lebendiges und familienfreundliches Fest mit kirchlichem Ursprung.

Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn der „Annentag“ ist ein absoluter Höhepunkt im Brakeler Jahreskalender. Der kirchliche Ursprung, das Sicherheitskonzept, die sechs neuen Fahrgeschäfte sowie das abwechslungsreiche Programm in den beiden Festzelten wurden aktuell durch die Organisatorinnen und Organisatoren im Detail vorgestellt.

Programm und Organisation im Überblick

Neben Bürgermeister Alexander Kleinschmidt, seinem allgemeinen Vertreter Andreas Oesselke, dem zuständigen Fachbereichsleiter Benedikt Gönnewicht und dem Marktmeister Erwin Leopold nahmen auch Pfarrer Andreas Kurte und Sebastian Müller (Kreispolizeibehörde Höxter) an dem Gesprächstermin teil.

Die Festzeltbetreiber Stefan Friedrich („Annekens Tanzgarten“) sowie Angela Denecke vom „La Casa Zelt“ präsentierten ihr vielseitiges Programm an allen vier Festtagen. Die Besucherinnen und Besucher können sich auch in diesem Jahr wieder auf zahlreiche Highlights in den beiden Zelten freuen.

Tradition und Kirmesflair für die ganze Familie

„Der ‚Annentag‘ verbindet als lebendiges und familienfreundliches Fest die christliche Tradition mit dem modernen Zeitgeschehen.

Ob der Kirmesbummel mit der Familie, der Besuch der Festzelte und Gastronomie mit Freunden oder die Prozession am Annentag-Sonntag – der Brakeler „Annentag“ hält für alle Gäste das Passende bereit“, da ist sich Bürgermeister Alexander Kleinschmidt sicher.

Besuchen Sie den Brakeler „Annentag“ und lassen Sie sich von dem besonderen Kirmes-Flair am ersten Wochenende im August einfangen. Alle aktuellen Informationen rund um das Programm sowie alle Neuheiten der Fahrgeschäfte oder auch die Sonderverkehre von Bus und Bahn sind ab sofort unter www.annentag.de zu finden.

Foto: Stadt Brakel