Stadtoldendorf (red). Nach Angaben der SPD war die Veranstaltung „Auf ein Wort“ am Donnerstagabend im Restaurant Strauchs in Stadtoldendorf gut besucht. Zahlreiche Interessierte seien gekommen, um mit dem Bundestagsabgeordneten Johannes Schraps und dem SPD-Landratskandidaten Bjarne Allruth über aktuelle politische Themen und die Entwicklung der Region zu diskutieren. Moderiert wurde der Abend von der SPD-Unterbezirksvorsitzenden Janett Brandt.
Gesundheit und Mobilität im Fokus
Im Mittelpunkt hätten nach Darstellung der SPD die Fragen und Anliegen der Anwesenden gestanden. Diskutiert worden sei unter anderem über Digitalisierung, Gesundheitsversorgung, Mobilität mit ÖPNV und Straßensanierung sowie die finanzielle Ausstattung der Kommunen.
Allruth erläuterte dabei die Schwerpunkte, die er als neuer Landrat setzen möchte. Eine verlässliche Gesundheitsversorgung und insbesondere ein leistungsfähiger Rettungsdienst im gesamten Landkreis gehörten für ihn zur grundlegenden Daseinsvorsorge. Auch bei der Mobilität sehe er Handlungsbedarf. Gute Verbindungen im ÖPNV und eine funktionierende Infrastruktur seien aus seiner Sicht entscheidend dafür, dass Menschen im Landkreis unabhängig und Unternehmen gut erreichbar blieben.
Allruth äußert sich zu kommunalen Finanzen
Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion sei die finanzielle Situation der Kommunen gewesen. Allruth erklärte dazu: „Die Städte und Gemeinden kennen ihre eigenen Herausforderungen am besten. Sie brauchen deshalb ausreichend finanziellen Handlungsspielraum, um vor Ort gestalten zu können. Als Landrat möchte ich mich dafür einsetzen, dass der Landkreis ein verlässlicher Partner seiner Kommunen ist und ihre Interessen gegenüber Land und Bund deutlich vertritt“, so Allruth.
Auch bei der Digitalisierung sieht der Landratskandidat nach eigener Aussage Chancen für die Verwaltung. Digitalisierung könne dazu beitragen, Verwaltungsangebote einfacher und bürgerfreundlicher zu machen. Gleichzeitig betonte er, dass Digitalisierung kein Selbstzweck sein dürfe: „Wir müssen neue Möglichkeiten nutzen, ohne dabei diejenigen aus dem Blick zu verlieren, die persönliche Ansprechpartner brauchen.“
Schraps berichtet aus dem Bundestag
Johannes Schraps berichtete nach Angaben der SPD aus seiner Arbeit im Deutschen Bundestag und ordnete bundespolitische Entscheidungen mit Blick auf deren Auswirkungen vor Ort ein. Nach Darstellung der Partei habe es zahlreiche Wortmeldungen und eine offene Diskussion mit unterschiedlichen Perspektiven gegeben.
Schraps wertete die Beteiligung als Zeichen für politisches Interesse: „Der gut gefüllte Saal und die rege Beteiligung zeigen: Die Menschen hier wollen mitgestalten. Mit Bjarne Allruth haben wir den Richtigen an der Spitze, der die Menschen mitnimmt“, so MdB Johannes Schraps.
Allruth betont Bedeutung des Austauschs
Allruth bezeichnete den direkten Austausch als wichtigen Bestandteil seiner politischen Arbeit: „Ich möchte Politik machen, die zuhört, ansprechbar bleibt und unterschiedliche Positionen zusammenbringt. Gerade bei kommunalen Themen gibt es selten einfache Antworten. Entscheidend ist, dass wir gemeinsam tragfähige Lösungen für unseren Landkreis finden.“
Zum Abschluss bedankten sich Schraps und Allruth nach Angaben der SPD bei den Anwesenden für die Fragen, Anregungen und die Diskussion.
Foto: SPD