SPD-Sommerreise: Tippelt und Allruth besuchen HaWeTec, Roxy Kino und Kreissportbund Holzminden
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Landkreis Holzminden Benjamin Beineke, Landratskandidat Bjarne Allruth, Udo Schwens (Leitung Werkstatt HaWeTec Holzminden), Ditmar Hartmann (Geschäftsführer Harz-Weser-Werke gGmbH), Sabine Tippelt MdL, Maren Knäblein, Marvin Klein und Tanja Bertram.
Holzminden (red). Der dritte Tag der Sommerreise durch den Landkreis Holzminden führte die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt und den SPD-Landratskandidaten Bjarne Allruth gemeinsam mit Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Holzminden zu den Harz-Weser-Werken (HaWeTec), zum Roxy Kino Holzminden und zum Kreissportbund Holzminden. Im Mittelpunkt standen die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen, die Zukunft kultureller Angebote im ländlichen Raum und die Herausforderungen des organisierten Sports.
Teilhabe und Arbeit bei HaWeTec
Zum Auftakt empfingen Geschäftsführer Ditmar Hartmann und Werkstattleiter Udo Schwens die Gäste bei HaWeTec Holzminden. Die Harz-Weser-Werke gehören zu den großen Trägern von Assistenzleistungen in Südniedersachsen und bieten an zahlreichen Standorten Arbeits-, Wohn- und Unterstützungsangebote für Menschen mit Beeinträchtigungen. Am Holzmindener Standort arbeiten rund 180 Menschen mit Beeinträchtigungen.
Schwerpunkte sind die Elektromontage, das Dokumentenmanagement und die Digitalisierung sowie weitere Montage-, Logistik- und Qualifizierungsangebote. Zum Standort gehören außerdem das fairKAUF-Haus in der Innenstadt und eine Außenarbeitsgruppe bei Stiebel Eltron. Ein Qualifizierungs- und Vermittlungsdienst unterstützt den Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt.
Tippelt und Allruth betonen Bedeutung der Teilhabe
„Die Harz-Weser-Werke leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen in unserer Region“, erklärte Sabine Tippelt. „Hier entstehen sinnstiftende Arbeitsmöglichkeiten, individuelle Entwicklungschancen und konkrete Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben.“
Bjarne Allruth ergänzte: „Für solche Einrichtungen sind verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit entscheidend. Wer Teilhabe stärken will, muss dafür sorgen, dass bewährte Angebote dauerhaft gute Arbeit leisten können.“
Roxy Kino als zweite Station der Sommerreise
Anschließend besuchten Tippelt und Allruth das Roxy Kino Holzminden. Geschäftsführerin Stanislawa Grzibek stellte das Kino mit seinen vier Sälen und einem Programm aus Blockbustern, Mainstream- und Arthouse-Filmen vor. In den vergangenen Jahren wurden unter anderem Kinosäle und Lüftungstechnik modernisiert. Mit besonderen Filmkunstangeboten und Kooperationen, etwa mit der Luther-Kirchengemeinde Holzminden, setzt das Roxy zudem eigene kulturelle Akzente.
Im Gespräch ging es auch um die weiterhin spürbaren Folgen der Corona-Pandemie, hohe Investitionskosten und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Kinos in kleineren Städten.
Forderung nach verlässlichen Möglichkeiten zur Finanzierung
„Dass Frau Grzibek auch in schwierigen Zeiten in das Roxy Kino investiert hat, verdient großen Respekt“, betonte Bjarne Allruth. „Damit hat sie Kinokultur in Holzminden nicht nur gesichert, sondern deutlich aufgewertet.“
Sabine Tippelt ergänzte: „Kinos sind wichtige kulturelle Treffpunkte. Gerade im ländlichen Raum brauchen sie verlässliche Möglichkeiten, notwendige Modernisierungen zu finanzieren und ihr Angebot weiterzuentwickeln.“
Benjamin Beineke, Landratskandidat Bjarne Allruth, Sabine Tippelt MdL und Stanislawa Grzibek (Geschäftsführerin Roxy Kino).
Kreissportbund berichtet über Herausforderungen der Vereine
Zum Abschluss tauschten sich Tippelt und Allruth mit dem Vorsitzenden des Kreissportbundes Holzminden, Bernd Wiesendorf, dem Geschäftsführer Steve Sander, dem Beauftragten für Sportstättenbau Wolfgang Jacob sowie dem Integrationsbeauftragten Moritz Kremer über die Lage des organisierten Sports aus. Dem KSB gehören mehr als 150 Vereine mit rund 29.000 Mitgliedern an.
Trotz wachsender Mitgliederzahlen stehen viele Vereine nach Angaben des Kreissportbundes vor strukturellen Herausforderungen. Themen des Gesprächs waren unter anderem die Sportstättenförderung, die Unterstützung bei Förderanträgen, die Gewinnung von Menschen für ehrenamtliche Vorstandsarbeit, Zusammenschlüsse von Vereinen sowie die Perspektiven des Integrationsprojekts „SportBUNT“.
Tippelt fordert gute Bedingungen für das Ehrenamt
„Der Sport ist ein zentraler Baustein des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Landkreis Holzminden“, erklärte Sabine Tippelt. „Damit die Vereine ihre wichtige Arbeit fortsetzen können, brauchen sie moderne Sportstätten, tragfähige Förderstrukturen und gute Bedingungen für das Ehrenamt.“
Bjarne Allruth zog zum Abschluss des Tages ein positives Fazit: „Von sozialer Teilhabe über kulturelle Angebote bis zum organisierten Sport zeigt sich, wie vielfältig und engagiert unser Landkreis ist. Zugleich wurde deutlich, dass diese Strukturen nicht selbstverständlich sind. Sie brauchen verlässliche Rahmenbedingungen und eine Politik, die zuhört und gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort Lösungen entwickelt.“
Fotos: Büro Tippelt
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Dachsanierung mit Speziallösung: Firma Mairose meistert auch anspruchsvolle Projekte
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Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.
Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung
Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.
Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung
Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.
Förderung und persönliche Betreuung
Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.
Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.
Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.
Weinfest vor historischer Kulisse geht in die fünfte Runde
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Landkreis Holzminden
Höxter (msp). Vor der beeindruckenden Kulisse des UNESCO-Welterbes Corvey heißt es am Samstag, 5. September, wieder: Wein genießen und gleichzeitig Gutes tun. Bereits zum fünften Mal veranstalten der Ladies' Circle und der Round Table Höxter-Holzminden mit Untertützung des Old Table ihr gemeinsames Weinfest im Domänenhof vor dem Corveyer Weinhaus. Los geht es ab 16 Uhr, der Eintritt ist frei.
Gemeinsam mit den Inhabern des Corveyer Weinhauses haben die Organisatoren erneut eine vielfältige Auswahl an Weiß-, Rosé- und Rotweinen zusammengestellt. Auch eine fruchtige Sangria wird bei sommerlichen Temperaturen wieder angeboten. So ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Für das leibliche Wohl sorgen mehrere Foodtrucks mit einem abwechslungsreichen Angebot. Besucher dürfen sich unter anderem auf Burger und Fritten von 3Stars, Pizza und Minicalzone von Il Gusto to go sowie weitere passende Spezialitäten zum Wein freuen.
Neu in diesem Jahr ist ein rund 20 Meter großer Eventschirm von OWL-Booking. Er ersetzt die bisherigen Zelte und bietet den Gästen zuverlässigen Schutz vor Sonne, Regen und Wind. So steht einem entspannten Abend im Domänenhof unabhängig vom Wetter nichts im Wege.
Auch der beliebte Shuttle-Service wird erweitert. Gegen eine angemessene Spende bringen die Fahrer von Weller als auch dem Autohaus Beineke, die Besucher sicher nach Hause.
Der gesamte Erlös des Weinfestes fließt erneut in gemeinnützige Projekte, die der Ladies' Circle und der Round Table unterstützen. Dazu zählt vorrangig der Weihnachtspäckchenkonvoi, der jedes Jahr tausenden Kindern in Osteuropa eine Weihnachtsfreude bereitet. Mit ihrem Besuch leisten die Gäste somit nicht nur einen Beitrag zu einem gelungenen Abend, sondern unterstützen gleichzeitig wichtige soziale Projekte.
Damit möglichst viele Einnahmen den Hilfsprojekten zugutekommen, bitten die Organisatoren die Besucher um eine kleine Unterstützung: Wer einen Weinkühler besitzt, darf diesen gerne selbst mitbringen. So können Anschaffungskosten eingespart und der Spendenanteil weiter erhöht werden. Für ausreichend Eis zum Kühlen der Getränke ist selbstverständlich gesorgt.
Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiche Besucher, einen stimmungsvollen Abend in besonderer Atmosphäre und viele gemeinsame Stunden für den guten Zweck.
Geparkt werden kann wie immer auf dem Hauptparkplatz vor Schloss Corvey. Vom Parken auf dem Domänenhof bitten die Veranstalter abzusehen.
Foto: Jonas Bohlmann
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