Landratskandidat Uwe Lange besucht O-I – Fachkräftemangel und Standortkosten im Mittelpunkt
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Landkreis HolzmindenBetriebsratsvorsitzender Dietmar Liesch, Landratskandidat Uwe Lange, Werksleiter Sebastian Merder und Landtagsabgeordneter Uwe Schünemann.
Holzminden (red). Im Rahmen seines Wahlkampfs hat Landratskandidat Uwe Lange zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Uwe Schünemann den Verpackungsglashersteller O-I in Holzminden besucht. Im Zentrum des Austauschs mit Werksleiter Sebastian Merder und dem Betriebsratsvorsitzenden Dietmar Liesch standen nach Angaben der CDU die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen des Standorts und neue strategische Ansätze zur Bewältigung des Fachkräftemangels in der Region.
Angespannte Marktsituation trifft auf treue Belegschaft
Das Werk in Holzminden sehe sich derzeit mit einer schwierigen globalen und nationalen Marktsituation konfrontiert. Steigende Produktions- und Energiekosten sowie volatile Lieferketten erforderten eine hohe Flexibilität und Effizienz. Trotz dieser wirtschaftlichen Belastungen hoben die Verantwortlichen von O-I nach Angaben der CDU eine wesentliche Stärke des Standorts hervor: die lange Betriebszugehörigkeit und Bindung der Belegschaft an das Unternehmen. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien seit Jahrzehnten im Werk tätig. Diese Loyalität sichere ein stabiles Fundament an Fachwissen und handwerklicher Expertise im täglichen Produktionsprozess.
Gewinnung neuer Arbeitskräfte wird zur Herausforderung
Allerdings werde es zunehmend schwieriger, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Auszubildende zu gewinnen. Der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte im Weserbergland habe sich verschärft. In der Glasindustrie sei Schichtdienst zwingend erforderlich und müsse daher attraktiver gestaltet werden. Betriebsrat und Werksleitung hätten sich daher auf ein zukunftsorientiertes Schichtdienstmodell geeinigt. Die Umsetzung sei allerdings ohne zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schwierig.
Lange fordert intensivere Berufsberatung
Landratskandidat Uwe Lange stellte angesichts der Schilderungen der Unternehmensführung konkrete Lösungsansätze vor. So müsse die Berufsberatung intensiviert und stärker durch den Landkreis koordiniert werden. Die Wirtschaftsförderung könne die Unternehmen bei der Social-Media-Werbung unterstützen.
„Wir dürfen die Suche nach den Fachkräften von morgen nicht allein den Betrieben überlassen. Der Landkreis muss hier als zentraler Netzwerker agieren“, betonte Uwe Lange und versprach: „Die gezielte Bindung der jungen Generation an die Region werde ich zur Chefsache in der Kreisverwaltung machen.“
Zudem müsse nach Ansicht Langes eine engere Verzahnung von Schulen, Arbeitsagentur und regionalen Unternehmen stattfinden.
Investitionen zur Reduzierung des Energieverbrauchs
Werksleiter Sebastian Merder stellte die Erneuerung der zweiten Wanne in Aussicht. Hier seien Innovationen zur Reduzierung der Energiekosten erforderlich, die allerdings mit hohen Kosten verbunden seien. Der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann sicherte seine Hilfe bei der Beantragung von Fördergeldern zu.
Das produzierende Gewerbe benötige nach Ansicht der CDU verlässliche politische Rahmenbedingungen und eine spürbare Entlastung bei den Standortkosten. Nur durch die Kombination aus einer starken, proaktiven Wirtschaftsförderung auf Kreisebene und einer investitionsfreundlichen Landespolitik lasse sich nach Auffassung der CDU die Wettbewerbsfähigkeit von Traditionsstandorten im Landkreis langfristig sichern.
Foto: Echzell
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„GaBa Süd Niedersachsen“ in Eschershausen zeigt besonderen „Teufelszug“ und Modellbahn-Neuheiten
Lesedauer: 6 Minuten
Eschershausen-Stadtoldendorf
Eschershausen (red). Endlich ist es wieder so weit: Die „LGB Freunde Ith“ laden am kommenden Wochenende, 15. und 16. August, zur beliebten Modellbahn-Show für Groß und Klein ein. Die 23. Ausgabe der „GaBa Süd Niedersachsen“ findet im Stadtpark in Eschershausen statt.
Besonderer „Teufelszug“ wird gezeigt
Eines der Highlights der Veranstaltung ist der „Teufelszug“, der nach Angaben des Veranstalters von Märklin/LGB im Jahr 2025 für das Wacken-Festival als Einzelstück produziert wurde und dort Werbung für die Modelleisenbahn machte. „Anfang des Jahres wurde der Zug versteigert und der Erlös an die DKMS gespendet. Der ‚Teufelszug‘ ging anschließend in die privaten Hände von P. Schlampp“, erklärt der Veranstalter.
„Anstatt den Zug im Garten oder im Keller zu ‚verstecken‘, haben Besucherinnen und Besucher beim ‚Gartenbahn-Treffen 2026‘ in Eschershausen die Möglichkeit, das Einzelstück aus der Nähe zu sehen.“ Nach Angaben des Veranstalters handelt es sich dabei wohl um den einzigen öffentlichen Auftritt des „Teufelszuges“ im Norden.
Der „Teufelszug“ wurde nach Angaben des Veranstalters von Märklin/LGB für das Wacken-Festival 2025 als Einzelstück produziert und ist bei der „GaBa Süd Niedersachsen“ in Eschershausen zu sehen.
Hersteller präsentieren Neuheiten des Jahres
Dem Veranstalter ist es erneut gelungen, ein interessantes und abwechslungsreiches Angebot zusammenzustellen. Die namhaften Hersteller der Branche – beispielsweise Märklin, LGB, Piko oder Massoth – präsentieren hier ihre Neuheiten des Jahres 2026. Zahlreiche Kleinserienhersteller wie Modellbauwerkstatt, Oho Brücken, Figurendesign Bauer und viele mehr vervollständigen das Angebot.
„Das Gartenbahn-Treffen ist bekannt dafür, dass viele Hersteller aktuelle Neuheiten hier erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. So wird es auch dieses Jahr sein. Von Fahrzeugen, Zubehör, Figuren oder Kupplungen. Lassen Sie sich überraschen“, führt der Veranstalter weiter aus, mit dem Hinweis, dass der große Händlerbereich neben Neuwaren auch Gebrauchtwaren von Z bis II anbieten wird.
Amerikanische Züge und eine Küstenbahn
Mit dabei sind auch wieder eine Reihe privater Aussteller. „Manuel & Friends“ zeigen auf der riesigen mobilen Freilandanlage extra lange amerikanische Zuggarnituren und setzen diese so richtig in Szene. Mit vielen Details wird hier in wenigen Stunden eine Westernlandschaft gestaltet.
Die Familie Brune zeigt auf einer gut zehn Meter langen Modulanlage eine reich detaillierte Küstenbahn, die mit unendlich viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Wer genau hinschaut, kann auch beobachten, wie sich der Lokführer in der Fahrtrichtung dreht oder sich eine Tür des Güterwagens zum Beladen automatisch öffnet.
Der Leuchtturm gehört zur Modulanlage der Familie Brune.
Auch RC-Modelle und Echtdampf sind dabei
Auch Fans von RC-Modellen werden hier auf ihre Kosten kommen: Autos, Lkw und Militärfahrzeuge stehen dort im Einsatz.
Weitere Aussteller zeigen 5-Zoll-Fahrzeuge mit Echtdampf oder setzen ihre Eigen- und Umbauten diverser RhB (Rhätische Bahn), FO (Furka-Oberalp-Bahn) oder MGB (Matterhorn-Gotthard-Bahn) auf der Anlage „Graubünden“ ein.
Die Anlage „Graubünden“ wird wieder von den „LGB Freunden Ith“ betrieben. Hier werden über 50 Zuggarnituren für einen abwechslungsreichen Betrieb sorgen.
„GaBa Süd Niedersachsen“ an zwei Tagen geöffnet
Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: Im Gartenkaffee und Imbiss warten viele hausgemachte Leckereien. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.lgb-treffen.de.
Die „GaBa 2026“ findet am 15. und 16. August im Stadtpark in Eschershausen/Ith statt. Geöffnet ist am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 7,50 Euro und für Kinder von sechs bis 16 Jahren 4 Euro.
Modellbahn-Show in Eschershausen: „LGB Freunde Ith“ präsentieren zahlreiche Anlagen und Neuheiten
Fotos: LGB Freunde Ith
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