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Landkreis Holzminden
Joschua Bekiersz (Kreisvorsitzender der JuLis Holzminden), Konstantin Kuhle und Maximilian Tolle (Kreisvorsitzender JuLis Northeim).

Wangelnstedt (red). Am Samstagabend fand das Kegelturnier der JuLis Holzminden und JuLis Northeim statt. Als Gast mit dabei war Konstantin Kuhle, der die FDP in den vergangenen zwei Legislaturperioden im Bundestag vertreten hatte. Ausgetragen wurde das Turnier im Gasthaus „Zum Weißen Ross“ in Wangelnstedt.

Um 18 Uhr fiel der Startschuss zum Kegelabräumen. Zwischenzeitlich zeichnete sich ein Sieg der Northeimer JuLis ab. Am Ende setzten sich jedoch die Jungen Liberalen aus Holzminden durch und nahmen beim ersten gemeinsamen Kegelturnier den Wanderpokal mit nach Hause.

Bekiersz spricht über politische Beteiligung junger Menschen

Der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Holzminden, Joschua Bekiersz, zeigte sich zufrieden: „Der Abend war ein voller Erfolg. Wir hatten viel Spaß beim Kegeln, gute Gespräche und zum Ausklang des Abends ein hervorragendes Essen.“

Mit Blick auf die politische Lage sagte er zugleich: „Die politischen Ränder werden immer stärker und prägen zunehmend den gesellschaftlichen Diskurs. Umso hoffnungsvoller stimmt es, dass sich so viele junge Menschen für Politik interessieren und aktiv für unsere Demokratie einsetzen.“

Zur bevorstehenden Kommunalwahl sagte Bekiersz: „Wir müssen jungen Menschen eine Stimme in den kommunalen Gremien verschaffen. Schließlich sind sie es, die am längsten mit den Entscheidungen von heute leben müssen.“

Kuhle blickt auf die Kommunalwahl am 13. September

Konstantin Kuhle äußerte sich ebenfalls zur anstehenden Kommunalwahl: „Die Kommunalwahl am 13. September ist eine wichtige Gelegenheit, die Verantwortung in den kommunalen Gremien auch in die Hände der jungen Generation zu legen. Sowohl im Landkreis Holzminden als auch im Landkreis Northeim kandidieren auf den Listen der FDP viele junge Kandidatinnen und Kandidaten zum ersten Mal für ein Mandat im Ortsrat, Gemeinderat, Samtgemeinderat oder Kreistag. Für diese jungen Menschen haben Themen wie die Ausstattung der Schulen oder die Verkehrsanbindung eine stärkere persönliche Relevanz. Ich wünsche mir, dass diese Erfahrungen in der neuen Wahlperiode der kommunalen Vertretungen eine Rolle spielen.“

Tolle wirbt für politisches Engagement

Abschließend betonte Maximilian Tolle, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Northeim: „Es ist bezeichnend, dass die Gesamtzahl aller Parteimitglieder seit 1990 kontinuierlich sinkt. Wir brauchen wieder mehr politisch interessierte Menschen – und zwar über alle Parteigrenzen hinweg. Schließlich kann eine Demokratie ohne Demokraten nicht lange erfolgreich sein. Ein Abend wie dieser ist jedoch perfekt, um junge Menschen ins Gespräch zu bringen und sie für Politik zu begeistern. Die Jungen Liberalen in Südniedersachsen verbinden Politik mit Freude und Alltag. Genau so muss es sein, denn das macht unsere Demokratie wehrhaft.“

Die JuLis Holzminden und JuLis Northeim rufen dazu auf, das Wahlrecht bei der Kommunalwahl zu nutzen und jungen Kandidatinnen und Kandidaten eine Stimme zu geben.

Fotos: JuLis Holzminden


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Politische Werbung – Video 1 von 3 – Landkreis Holzminden

Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.

Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.

Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.

Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.
Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.

Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.

Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.

Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.

Ihr
Uwe Lange



Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende

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Bodenwerder-Polle

Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.

Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.

Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel

Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.

Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.

Ein Jahr Planung für den Landesentscheid

Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.

Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.

Viel Herzblut hinter den Kulissen

Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.

Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.

Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt

Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.

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Fotos: awin, Feuerwehr