Interaktives Bürgerforum der CDU: Kommunalpolitik im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern
Lesedauer: 7 Minuten
Landkreis HolzmindenBeim interaktiven CDU-Bürgerforum in Holzminden standen mit Sebastian Lechner und weiteren Gästen Finanzen, Infrastruktur und kommunale Herausforderungen im Mittelpunkt.
Holzminden (red). Zahlreiche Interessierte sind der Einladung des CDU-Kreisverbandes Holzminden zum „Interaktiven Bürgerforum“ gefolgt. Unter dem Motto „Ihre Stimme. Ihre Heimat. Ihre Zukunft.“ verwandelte sich die CDU-Lounge in Holzminden in eine Plattform für den direkten Austausch über die Zukunft der Kommunalpolitik. Als besonderer Gast stand der CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende Sebastian Lechner Rede und Antwort.
CDU betont die Bedeutung der kommunalen Arbeit vor Ort
Sabine Echzell, stellvertretende Kreisvorsitzende und Vorsitzende der Frauen Union, betonte in ihrer Begrüßung die Bedeutung der kommunalen Arbeit: „Kommunalpolitik ist die Kernkompetenz der CDU. Wir sind vor Ort präsent und kennen die Menschen, Vereine, Unternehmen und Feuerwehren.“ Die politische Arbeit entscheide sich nach Auffassung Echzells direkt im Alltag – bei der Gestaltung von Schulen, Kitas, Straßen und der lokalen Infrastruktur.
Echzell nutzte den Anlass, um den zahlreichen ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützern im Kommunalwahlkampf zu danken: „Kommunalwahlkampf lebt nicht von großen Reden, sondern vom Anpacken vor Ort.“ Die Stärke der CDU liege nach ihren Worten im persönlichen, sachlichen und respektvollen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Ziel sei es, trotz unterschiedlicher Meinungen fest zu den eigenen Werten zu stehen und im Gespräch zu bleiben.
Sebastian Lechner fordert mehr finanziellen Spielraum für die Kommunen
Sebastian Lechner betonte in seinem Impulsvortrag die Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung. Das Land habe nach seiner Darstellung durch die Sonderzuweisungen des Bundes und die Lockerung der Schuldenbremse erheblich an finanziellem Spielraum gewonnen. „Daran müssen die Kommunen fair beteiligt werden“, forderte der CDU-Politiker und kündigte an: „Wenn wir regieren, erhalten die Kommunen pauschal 1 Mrd. € zusätzlich.“
Lechner kritisierte zudem den aktuellen „Förder-Dschungel“. Die Vielzahl unübersichtlicher Landesprogramme sei für die Kommunen kaum noch zu überblicken. Sein Ziel sei es, „das Dickicht [zu] lichten und die kommunale Ebene [zu] stärken“. Dafür solle die Zahl der Förderprogramme drastisch reduziert werden. Im Gegenzug fordert Lechner, die freiwerdenden Mittel den Kommunen zur freien Verfügung zu stellen.
CDU-Politiker will Förderprogramme reduzieren und Strukturen vereinfachen
Die kommunalen Spitzenverbände sollten nach Lechners Vorstellungen einen vollständigen Überblick über alle Landesprogramme erhalten, um diese effizient zu bündeln, Doppelstrukturen abzubauen und überflüssige Programme auszusortieren. Damit schlug Lechner die Brücke zur kommunalen Praxis: „Gerade vor Ort sind die Auswirkungen komplizierter Verfahren spürbar.“ Kommunen wüssten nach seiner Auffassung besser als jede Landesregierung, welche Investitionen für die Bürgerinnen und Bürger sinnvoll seien.
Weitere Impulse kamen von Thomas Junker, Samtgemeindebürgermeisterkandidat für Bevern, und Marc Siegel, Bürgermeisterkandidat für den Flecken Delligsen.
Thomas Junker schildert Erfahrungen mit Förderprogrammen
Thomas Junker schilderte aus kommunaler Sicht die Hürden bei Landesförderungen und Beteiligungsverfahren. Er warnte davor, dass Förderprogramme die Prioritätensetzung der Kommunen teils sachfremd lenkten. Sein Fazit: „Kommunen brauchen keine neuen Programme, sondern eine bessere finanzielle Grundausstattung.“ Auch wenn Bevern die Fördergelder mit der Schaffung des Naturfreibades nutzbringend eingesetzt habe, wäre nach seiner Einschätzung bei einer pauschalen Mittelzuweisung auf allen Seiten erheblicher Verwaltungsaufwand vermieden worden. Für Junker müsse Kommunalpolitik konkrete Verbesserungen für die Menschen vor Ort schaffen.
Unternehmer Marc Siegel forderte eine engere Verzahnung von Kommunen und lokaler Wirtschaft, um Investitionen anzukurbeln und die Region voranzubringen. Zudem betonte er, dass die Alarm- und Eintrefffristen des Rettungsdienstes optimiert werden müssten, da eine schnelle medizinische Versorgung im ländlichen Raum essenziell sei.
Bürgerinnen und Bürger bringen ihre Fragen in die Diskussion ein
Das interaktive Format bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Anschluss ausgiebig Raum, drängende Fragen direkt an die Mandatsträger zu richten und Impulse für die zukünftige Ratsarbeit einzubringen. Moderiert wurde der Austausch vom Landtagsabgeordneten Uwe Schünemann. Bei der Diskussion sei nach Darstellung der CDU deutlich geworden, dass Landes- und Kommunalpolitik eng miteinander verbunden seien. Ob Förderpolitik, Infrastruktur oder Wirtschaft – Entscheidungen auf diesen Gebieten wirkten sich direkt vor Ort aus.
Tobias Teßmer bedankte sich als stellvertretender Kreisvorsitzender bei den Gästen sowie bei Sebastian Lechner für dessen landespolitische Impulse im Kommunalwahlkampf. Das aktive Zuhören und die gemeinsame Diskussion über die Zukunft der Region seien nach Angaben der CDU das Ziel des Abends gewesen. Dieses sei aus Sicht der Partei durch die rege Beteiligung der Gäste erreicht worden.
Fotos: Büro Sebastian Lechner
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Zurück für den Landkreis Holzminden – Video 2 von 3
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Politische Werbung – Video 2 von 3 – Landkreis Holzminden
Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.
Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.
Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.
Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag. Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.
Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.
Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.
Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.
Ihr Uwe Lange
Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende
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Stadt Uslar lädt zum traditionellen Pekermarkt mit rund 100 Händlern und großem Familienprogramm
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Moringen-Hardegsen-Uslar
Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.
Ein Fest für die ganze Familie
Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.
Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.
Musik auf zwei Bühnen
Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.
Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich
Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.
Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.
Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle
Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.
Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.
Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke
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