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Holzminden
Im Bereich der Holzmindener Expo-Siedlung gaben sich falsche Handwerker als Mitarbeiter des Dachdeckermeisterbetriebs Mairose aus und setzten eine Seniorin unter Druck.

Holzminden. Der Dachdeckermeisterbetrieb Mairose aus Holzminden warnt vor Personen, die sich als Mitarbeiter des Unternehmens ausgeben und offenbar gezielt versuchen, ältere Menschen mit unseriösen Haustürgeschäften unter Druck zu setzen.

Auslöser der Warnung ist ein Vorfall vom heutigen Nachmittag im südlichen Holzmindener Stadtgebiet im Bereich der "Expo-Siedlung". Nach Angaben von Dachdeckermeister und Firmeninhaber Jan Wehenkel meldete sich eine ältere Dame telefonisch beim Unternehmen und berichtete mit verängstigter Stimme, dass kurz zuvor mehrere Handwerker bei ihr erschienen seien, die sich als Mitarbeiter der Firma Mairose ausgegeben hätten.

Angebliche Dachdecker verlangen Bargeld

Nach Angaben von Jan Wehenkel handelt es sich um ein klassisches Haustürgeschäft beziehungsweise um sogenannte Dachhaie. Diese würden gezielt ältere Menschen aufsuchen, an Haustüren klingeln und unaufgefordert auf angebliche Schäden am Dach hinweisen, die nach ihrer Darstellung dringend behoben werden müssten. Ziel sei es häufig, die Betroffenen unter Zeitdruck zu setzen und noch an der Haustür einen Vertrag abzuschließen. Teilweise würden die angeblichen Handwerker sogar sofort hohe Vorauszahlungen in bar verlangen und ankündigen, unmittelbar mit den Arbeiten beginnen zu wollen.

Die Polizei sei alarmiert worden und habe den Vorfall aufgenommen.

Handwerksorganisationen warnen vor Betrugsmasche

Der Inhaber des Dachdeckermeisterbetriebs stellt klar, dass Mitarbeiter seines Unternehmens auf Baustellen oder bei Kundinnen und Kunden niemals Bargeld verlangen würden.

Handwerksorganisationen warnen seit Jahren vor dieser bundesweit bekannten Betrugsmasche. Unseriöse Firmen nutzten häufig die Verunsicherung insbesondere älterer Hausbesitzer aus, um sie mit angeblich dringend erforderlichen Dachreparaturen zu einem sofortigen Vertragsabschluss zu bewegen. Nicht selten würden dabei auch hohe Barzahlungen als Vorausleistung gefordert.

Wer ein solches Angebot an der Haustür erhält, sollte grundsätzlich misstrauisch sein und sich keinesfalls zu einer sofortigen Unterschrift oder Barzahlung drängen lassen. Angebote sollten stets in Ruhe geprüft und im Zweifel ein ortsansässiger Fachbetrieb oder die Verbraucherzentrale hinzugezogen werden.

Sollten sich weitere ähnliche Fälle im Kreisgebiet ereignen oder Personen auf Handwerker treffen, die sich als Mitarbeiter der Firma Mairose ausgeben und Bargeld fordern, sollte umgehend die Polizei verständigt werden. Nach Angaben von Jan Wehenkel handelt es sich dabei ausdrücklich nicht um Beschäftigte seines Unternehmens.


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Lesedauer: 3 Minuten
Bad Driburg-Brakel

Brakel (red). Die Vorfreude steigt, denn in der Zeit von Freitag, 31. Juli, bis Montag, 3. August 2026 wird in Brakel der „Annentag“ gefeiert – ein traditionelles, lebendiges und familienfreundliches Fest mit kirchlichem Ursprung.

Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn der „Annentag“ ist ein absoluter Höhepunkt im Brakeler Jahreskalender. Der kirchliche Ursprung, das Sicherheitskonzept, die sechs neuen Fahrgeschäfte sowie das abwechslungsreiche Programm in den beiden Festzelten wurden aktuell durch die Organisatorinnen und Organisatoren im Detail vorgestellt.

Programm und Organisation im Überblick

Neben Bürgermeister Alexander Kleinschmidt, seinem allgemeinen Vertreter Andreas Oesselke, dem zuständigen Fachbereichsleiter Benedikt Gönnewicht und dem Marktmeister Erwin Leopold nahmen auch Pfarrer Andreas Kurte und Sebastian Müller (Kreispolizeibehörde Höxter) an dem Gesprächstermin teil.

Die Festzeltbetreiber Stefan Friedrich („Annekens Tanzgarten“) sowie Angela Denecke vom „La Casa Zelt“ präsentierten ihr vielseitiges Programm an allen vier Festtagen. Die Besucherinnen und Besucher können sich auch in diesem Jahr wieder auf zahlreiche Highlights in den beiden Zelten freuen.

Tradition und Kirmesflair für die ganze Familie

„Der ‚Annentag‘ verbindet als lebendiges und familienfreundliches Fest die christliche Tradition mit dem modernen Zeitgeschehen.

Ob der Kirmesbummel mit der Familie, der Besuch der Festzelte und Gastronomie mit Freunden oder die Prozession am Annentag-Sonntag – der Brakeler „Annentag“ hält für alle Gäste das Passende bereit“, da ist sich Bürgermeister Alexander Kleinschmidt sicher.

Besuchen Sie den Brakeler „Annentag“ und lassen Sie sich von dem besonderen Kirmes-Flair am ersten Wochenende im August einfangen. Alle aktuellen Informationen rund um das Programm sowie alle Neuheiten der Fahrgeschäfte oder auch die Sonderverkehre von Bus und Bahn sind ab sofort unter www.annentag.de zu finden.

Foto: Stadt Brakel

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