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Holzminden
Ole Winkeltau stellte beim Swim Cup der Wasserfreunde Holzminden unter anderem über 200 Meter Schmetterling einen neuen Vereinsrekord auf.

Holzminden (red). Der diesjährige Swim Cup des SV Wasserfreunde Holzminden hat alle bisherigen Größenordnungen übertroffen. Zum Wettkampf begrüßte der Veranstalter insgesamt 16 Vereine aus drei Landesschwimmverbänden. Neben zehn Vereinen aus dem Landesschwimmverband Hannover waren auch ein Verein aus dem Thüringer Schwimmverband sowie fünf Vereine aus dem Schwimmverband Nordrhein-Westfalen vertreten.

Mit 215 Schwimmerinnen und Schwimmern wurde der Melderekord aus dem vergangenen Jahr erneut übertroffen. Insgesamt gingen die Aktiven bei 1.054 Einzelstarts ins Wasser. Hinzu kamen 16 Staffelstarts. Damit war der Swim Cup so groß wie noch nie seit seiner Premiere.

Tombola bereits nach kurzer Zeit ausverkauft

Doch nicht nur sportlich hatte die Veranstaltung einiges zu bieten. Bei schönem Wetter herrschte nach Angaben des Vereins auf dem gesamten Gelände eine ausgelassene Stimmung. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe. Auch die Tombola erfreute sich großer Beliebtheit: Die Lose waren bereits nach kurzer Zeit vollständig ausverkauft.

Für spannende Wettkämpfe sorgten nicht nur die zahlreichen Einzelrennen, sondern auch die verschiedenen Staffelentscheidungen. Den Wanderpokal über die 8 × 50 Meter Freistil-Mixed-Staffel sicherte sich wie bereits im vergangenen Jahr die erste Mannschaft der SGS Hannover.

SGS Hannover dominiert mehrere Staffelwettbewerbe

Auch in den weiteren Staffelwettbewerben konnte sich die SGS Hannover mehrfach an der Spitze platzieren. Über 4 × 100 Meter Freistil der Frauen ging die Goldmedaille an die erste Mannschaft des SV Wasserfreunde Holzminden. Silber sicherte sich die SGS Hannover, Bronze ging an die TWG 1861 Göttingen. Bei den Männern über 4 × 100 Meter Freistil gewann die erste Mannschaft der SGS Hannover.

In der 4 × 50 Meter Lagen-Mixed-Staffel setzte sich ebenfalls die SGS Hannover durch. Die zweite Mannschaft der SGS Hannover belegte Platz zwei, während die erste Mannschaft der Wasserfreunde Holzminden den dritten Platz erreichte.

Auch die Mannschaftswertung bot spannende Ergebnisse. Gold ging an die SGS Hannover, Silber an den SC Steinhagen-Amshausen. Die Wasserfreunde Holzminden konnten sich über Bronze freuen.

Finken und Brinkmann erzielen höchste Punktzahlen

Zusätzlich wurden die jeweils punktbesten Einzelleistungen nach der aktuellen World-Aquatics-Punktetabelle ausgezeichnet. Sowohl die beste weibliche als auch die beste männliche Einzelleistung wurden mit einem Pokal und einer Geldprämie von jeweils 50 Euro belohnt. Bei den Frauen überzeugte Jona Luise Finken vom SC Steinhagen-Amshausen über 200 Meter Freistil in 2:17,67 Minuten. Bei den Männern erzielte Vereinskollege Jarle Brinkmann über 50 Meter Freistil in 24,43 Sekunden die höchste Punktzahl.

Wasserfreunde Holzminden mit starken Ergebnissen

Auch die Gastgeber konnten nach Angaben des Vereins mit ihren Leistungen mehr als zufrieden sein. Insgesamt gingen 18 Aktive aus den beiden Wettkampfmannschaften des SV Wasserfreunde Holzminden an den Start. Gemeinsam absolvierten sie 97 Einzelstarts und drei Staffelstarts.

Insgesamt stellten die Schwimmerinnen und Schwimmer der Wasserfreunde 76 persönliche Bestzeiten auf. Besonders erfolgreich war Ole Winkeltau, der gleich drei neue Vereinsrekorde aufstellte – über 200 Meter Schmetterling, 100 Meter Freistil und 100 Meter Lagen.

Freistilstaffel der Frauen holt Gold

Für einen besonderen Erfolg sorgte die weibliche 4 × 100 Meter Freistilstaffel. Anna Mouka, Kristina Münstermann, Hannah Stille und Annika Schmidt schwammen zum Sieg und sicherten den Wasserfreunden die Goldmedaille.

Ebenfalls spannend verlief die Entscheidung in der 4 × 50 Meter Lagen-Mixed-Staffel. Hannah Stille, Ben Gromsch, Annika Schmidt und Ole Winkeltau kämpften bis zum Schluss um die Medaillenplätze und konnten sich schließlich knapp den dritten Platz sichern.

Auch in der Mannschaftswertung durfte sich der SV Wasserfreunde Holzminden über Bronze freuen. Nach mehreren Jahren gelang damit wieder der Sprung auf das Podium.

Annika Schmidt erreicht zweiten Platz

Eine weitere Medaille gab es in der Mehrkampfwertung: Annika Schmidt erreichte bei den Juniorinnen den zweiten Platz und durfte die Silbermedaille entgegennehmen.

20-jähriges Jubiläum im kommenden Jahr

Der Swim Cup wird im kommenden Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiern. Die diesjährige Rekordveranstaltung wird dabei voraussichtlich einmalig in dieser Größenordnung bleiben. Im kommenden Jahr soll im Schwimmerbecken eine Einstiegstreppe eingebaut werden. Dadurch wird der Wettkampf künftig nur noch auf sechs statt bisher acht Bahnen ausgetragen werden können.

Die Wasserfreunde Holzminden blicken nach eigenen Angaben dennoch bereits voller Vorfreude auf das Jubiläum und die nächste Auflage des Swim Cups.

Fotos: Swantje Schuwicht


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Bodenwerder-Polle

Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.

Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.

Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel

Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.

Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.

Ein Jahr Planung für den Landesentscheid

Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.

Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.

Viel Herzblut hinter den Kulissen

Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.

Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.

Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt

Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.

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Fotos: awin, Feuerwehr

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