Zwischen Abschied und Aufbruch: Berufliches Gymnasium verabschiedet seinen Abiturjahrgang 2026
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Holzminden
Holzminden (mhn). Die Georg-von-Langen-Schule, Berufsbildende Schulen Holzminden, hat am 27. Juni ihre Abiturientinnen und Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums feierlich verabschiedet. Insgesamt 23 Absolventinnen und Absolventen nahmen ihre Abiturzeugnisse entgegen. Im Rahmen der Entlassungsfeier wurden zudem herausragende schulische Leistungen sowie besonderes soziales Engagement gewürdigt.
23 Abiturzeugnisse nach anspruchsvollen Prüfungen
Nach Angaben von Heribert Döring, Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums und der Fachoberschule, hatten sich die Schülerinnen und Schüler im März 2026 zur Abiturprüfung angemeldet. Insgesamt gingen 31 Prüflinge in die Abiturprüfungen. In der Nachprüfungsphase bestanden fünf Schülerinnen und Schüler das Abitur durch zusätzliche mündliche Prüfungen. Acht Prüflinge konnten die Hochschulreife auch durch die Nachprüfungen nicht erreichen. Insgesamt fanden 45 mündliche Nachprüfungen statt.
Am Ende konnten 23 Abiturzeugnisse überreicht werden. Der Abiturdurchschnitt des Jahrgangs lag bei 3,01. Im Vorjahr hatte der Gesamtdurchschnitt 2,66 betragen.
Ergebnisse in den drei Fachrichtungen
Im Schwerpunkt Gesundheit und Soziales nahmen 18 Schülerinnen und Schüler an den Prüfungen teil. Elf bestanden das Abitur mit einem Durchschnitt von 3,15. In der Fachrichtung Technik bestanden vier von fünf Prüflingen die Abiturprüfung. Der Durchschnitt lag bei 2,88.
Im Schwerpunkt Wirtschaft bestanden alle acht Prüflinge das Abitur. Der Notendurchschnitt betrug 3,20.
Döring ermutigt zu neuen Wegen
In seiner Ansprache hob Heribert Döring die vielfältigen Möglichkeiten hervor, die das Abitur eröffnet. „Aufnahme eines Studiums oder eines dualen Studiums, einer Ausbildung oder ein Freiwilliges Soziales Jahr? Dieser Schritt kann auch bedeuten, das Weserbergland zu verlassen. Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen versichern, dass es für die Entwicklung der Persönlichkeit und der beruflichen Sozialisation positiv ist, über den Tellerrand zu schauen.“
Abschließend gab er den Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg: „Ich wünsche Ihnen für die Umsetzung Ihrer Zukunftspläne, und nicht nur der beruflichen Pläne, alles Gute. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen das Abitur bietet, denn Sie haben lange und hart dafür gearbeitet.“
Auszeichnungen für Leistungen und Engagement
Als Jahrgangsbester wurde Finn Ahlborn aus dem Schwerpunkt Wirtschaft mit einem Abiturdurchschnitt von 1,5 ausgezeichnet. Er erhielt dafür den Preis der Privaten Hochschule Göttingen und wurde zudem für sein soziales Engagement geehrt.
Den zweiten Platz erreichte Florian Sulaj aus der Fachrichtung Technik mit einem Abiturdurchschnitt von 2,1. Den geteilten dritten Platz belegten Leonie König aus dem Schwerpunkt Wirtschaft und Finja Marie Schmidt aus dem Schwerpunkt Ökotrophologie mit einem Notendurchschnitt von jeweils 2,3.
Für ihr soziales Engagement wurden außerdem Ali Alhariri aus dem Schwerpunkt Ökotrophologie sowie Vanessa Hellmann aus der Fachrichtung Technik ausgezeichnet. Den Abiturpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft erhielt Leam Schmidt aus der Fachrichtung Technik.
Die Absolventinnen und Absolventen
Im Schwerpunkt Gesundheit und Soziales erhielten Ali Alhariri, Mia Arnecke, Max-Bennet Hippler, Carlotta Lange, Rieka Malin Müller, Finja Marie Schmidt, Letizia Stegemann, Emily Steinhaus, Jolyn Sudermann, Tina Winkler und Leonie Witt ihre Abiturzeugnisse.
Im Schwerpunkt Technik schlossen Vanessa Hellmann, Leam Schmidt, Florian Sulaj und Tim Wagner erfolgreich ab.
Zum Schwerpunkt Wirtschaft gehören Finn Ahlborn, Carolin Battmer, Leonie König, Kai Emil Lüttmann, Evelyn Pfafenrot, Simon Reise und Philip Szalkowski.
Fotos: Georg-von-Langen-Schule
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Ein Team, ein Ziel: XLETIX begeistert tausende Teilnehmer im Mammutpark
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Landkreis Holzminden
Stadtoldendorf (ber). Am Samstag, 15. August, kämpften sich etwa 5.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den Schlamm im Stadtoldendorfer Mammut Park. Die jährliche „XLETIX“-Challenge war zu Gast in Stadtoldendorf. Auf Strecken von bis zu 18 Kilometern mit bis zu 35 Hindernissen geht es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um Spaß und Teamgeist. Eine Rangliste gibt es nicht. Ganz nach dem Motto der Parcoursserie: „Ein Team, Ein Ziel“.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer können zwischen drei Varianten wählen
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Wahl zwischen drei verschiedenen Streckenlängen. Auf der „FUN“-Route warteten sechs Kilometer und 15 Hindernisse. Für „XLETIX“-Neulinge bietet sie den perfekten Einstieg. Die „Adventure“-Strecke forderte die Athletinnen und Athleten schon deutlich mehr heraus: Zwölf Kilometer und 25 Hindernisse mussten hier bewältigt werden. Für die besonders extremen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab es die passende „Extreme“-Variante: 18 Kilometer mit insgesamt 35 Hindernissen, die den Läuferinnen und Läufern alles abverlangten. Ein Team kann dabei zusammen starten und sich später im Lauf aufteilen, um die verschiedenen Distanzen zu laufen.
Mit Teamgeist durch den Parcours
Die Schlammschicht von Kopf bis Fuß gehörte ebenso zum Erlebnis wie das ununterbrochene Anfeuern innerhalb der Teams. Wer ein Hindernis auslassen wollte, konnte dies mit 15 Burpees, einer Kombination aus Liegestütz und Strecksprung, tun.
Unterwegs wurden die Athletinnen und Athleten mit Produkten der Kooperationspartner des Laufes, MaxiNutrition und VILSA, sowie frischem Obst versorgt. Nach den langen Kilometern durch den Schlamm konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer endlich auf die Zielgerade abbiegen. Lautstark wurden sie im Ziel begrüßt.
Finisherfoto und Shirt hinter der Ziellinie
Nachdem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt hinter der Ziellinie ihr persönliches Finisherfoto gemacht hatten, konnte jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer, die beziehungsweise der es ins Ziel geschafft hatte, sein „Finisher2026“-Shirt abholen.
Die „XLETIX“-Challenge gilt als die führende Hindernislaufserie Europas. Mit sechs Stationen in Deutschland und einem Event in Tirol begeistert das Format Jahr für Jahr zehntausende Sportbegeisterte. Seit der Gründung im Jahr 2013 hat sich das ehemalige Start-up zu einer festen Größe in der Sport- und Eventszene entwickelt. Allein im vergangenen Jahr nahmen fast 50.000 Läuferinnen und Läufer teil.
Stadtoldendorf gehört zu den kleinsten Stationen
Stadtoldendorf ist dabei eine der kleinsten Stationen. Das größte Event findet in Berlin mit bis zu 14.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Anders als in den letzten Jahren ist der Campingplatz „XLETIX Village“ dieses Jahr auch in Stadtoldendorf ordentlich gefüllt. Er befindet sich in unmittelbarer Nähe zum „Base-Camp“. Camperinnen und Camper können hier von Freitag bis Sonntag übernachten.
{gallery}2026/Galerie/Xletix{/gallery} Fotos: ber
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