Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg#joomlaImage://local-images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg?width=295&height=255
Anzeige
Holzminden

Neuhaus im Solling (red). Axel Bunge, Leiter der Revierförsterei Otterbach vom Forstamt Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten, hat in seinem Revier illegal entsorgten Abfall entdeckt. In einem Waldstück nahe der Stadt Holzminden liegen Farbeimer, Matratzen und allerlei Hausmüll in einem Bachlauf. Es sei typischer Abfall, wie er bei Wohnungsrenovierungen anfalle, vermutet der Förster.

„Ein Zeuge konnte einen PKW beobachten, der aus dem Wald fuhr und das Kennzeichen melden“, schildert Bunge. Der Förster hat die Tat der Polizei und dem Landkreis Holzminden angezeigt und hofft nun, dass der oder die Täter anhand der Zeugenbeobachtung ermittelt werden können.

Abfall wird gezielt im Wald entsorgt

Der langjährige Förster kennt den Ärger mit Abfall im Wald. „Nicht nur ortsnahe Landesforstreviere sind betroffen. Auch Parkplätze und Waldeingänge im gesamten Naturpark Solling steuern die Täter gezielt an“, beobachten Bunge und viele seiner Forstkolleginnen und -kollegen.

Dabei ist das Entsorgen von Abfall aller Art im Wald nicht nur ein unschöner Anblick – es ist verboten und birgt Gefahren. Im Abfall enthaltene Stoffe wie Blei oder Quecksilber sind für Tiere und Menschen giftig und können in den Waldboden und das Grundwasser gelangen.

Auch Gartenabfälle können Umwelt gefährden

„Dass besonders Elektroschrott, Batterien oder Kunststoff die Umwelt belasten, ist den meisten noch bewusst. Aber auch Gartenabfälle stellen eine große Gefahr für die Umwelt dar. Oft sind diese mit nicht organischem Abfall wie Glasscherben, Metall oder Plastik vermischt. Aber vor allem können sich Gartenpflanzen und mit ihnen die daran lebenden Schädlinge im Wald ausbreiten“, erzählt Förster Bunge.

So zum Beispiel das Indische Springkraut oder der Japanische Staudenknöterich. Sie verbreiten sich teilweise aggressiv und verdrängen heimische Pflanzen. Darüber hinaus können sich Waldtiere an scharfen Kanten des Abfalls verletzen oder in Bruchlöchern stecken bleiben und verenden.

Behörden bitten um Hinweise

„Wir bitten Anwohner und Waldbesucher um Unterstützung. Wer die Müllentsorgung an sich beobachtet, ein auffälliges Fahrzeug im Wald sieht, Hinweise zu möglichen Verursachern hat oder das Autokennzeichen feststellen kann, sollte die Polizei informieren. Hilfreich sind zudem genaue Ortsangaben. Gemeinsam sollte es gelingen, den Wald vor weiteren Müllablagerungen zu bewahren“, appelliert Lars Howind.

Der Mitarbeiter bei der unteren Abfallbehörde des Landkreises Holzminden ist gemeinsam mit der Polizei und den Niedersächsischen Landesforsten an der Aufklärung des Falls beteiligt. Die Landesforsten und die Landkreise weisen darauf hin, dass alle Fälle verfolgt werden. Aus Präventionssicht und zur Abschreckung von Nachahmern wünschen sich Howind und Bunge eine erfolgreiche Ermittlungsarbeit.

Bußgeld von bis zu 50.000 Euro möglich

Jegliche Abfallentsorgung außerhalb der dafür vorgesehenen Abfallentsorgungsanlagen ist illegal und wird nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet. Je nach Art und Menge des Abfalls handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit oder sogar um eine Straftat.

Foto: Landesforsten


Anzeige
Lesedauer: 4 Minuten
Anzeige

Politische Werbung – Video 1 von 3 – Landkreis Holzminden

Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.

Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.

Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.

Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.
Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.

Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.

Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.

Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.

Ihr
Uwe Lange



Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende

Anzeige

Lesedauer: 5 Minuten
Einbeck

Einbeck (red). Wie arbeiten Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und andere Organisationen zusammen? Auf welche Technik setzen sie bei einem Einsatz? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der dritte „BlaulichtTag“ des PS.Speicher im Otto-Hahn-Park Einbeck.

Besucherinnen und Besucher können die teilnehmenden Organisationen an ihren Ständen kennenlernen, mit den Einsatzkräften ins Gespräch kommen und einen Blick hinter die Kulissen ihrer täglichen Arbeit werfen. Die Beteiligten zeigen auf ihren Standflächen unterschiedliche Einsatztechniken und berichten aus ihrem Arbeitsalltag.

Einsatzkräfte demonstrieren gemeinsam eine realistische Bergungsszene

Um 13 Uhr stellen die Einsatzkräfte gemeinsam eine realistische Bergungsszene nach. Anhand eines Unfallfahrzeugs demonstrieren sie, wie verschiedene Organisationen bei einem Einsatz Hand in Hand arbeiten und welche Rettungs- und Bergungstechniken zum Einsatz kommen. Die Werkstatt Marco Ewert Automobile GmbH unterstützt die Vorführung mit zwei Unfallfahrzeugen.

Auch für die jüngsten Gäste gibt es viel zu entdecken. Kinderschminken, ein Glücksrad, Hüpfburgen und Bastelaktionen sorgen für Unterhaltung.

Präventionspuppenbühne vermittelt Kindern Wissen über den Straßenverkehr

Ein weiteres Angebot richtet sich speziell an Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sowie an Schülerinnen und Schüler der Grundschule. Die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Göttingen präsentiert mit „Pepe GEHT! zur Schule“ ein spielerisches Programm zur Verkehrsunfallprävention. Dabei lernen die Kinder altersgerecht und mit Musik und Moderation, worauf es im Straßenverkehr ankommt.

Der PS.Speicher reserviert auf dem Veranstaltungsgelände einen begrenzten Bereich für Besucherinnen und Besucher, die mit einem Blaulicht-Oldtimer anreisen. Denn auch historische Einsatzfahrzeuge passen perfekt zum BlaulichtTag. Eine Reservierung ist nicht möglich. Solange Plätze verfügbar sind, erhält die fahrende Person freien Zutritt zum Veranstaltungsgelände.

Das Programm des dritten BlaulichtTags im Überblick

Programm (ohne Gewehr):

  • 11 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 11:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 12:15 Uhr: THW „Rettung von Personen aus Trümmern“
  • 13 Uhr: Gemeinsame Vorführung „Unfallszene mit Bergung“
  • 14:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 15 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 15:30 Uhr: THW OV Einbeck „Rettung von Personen aus Trümmern“

Am BlaulichtTag beteiligen sich unter anderem die Polizei Einbeck, die Feuerwehr Einbeck, die Werksfeuerwehr der KWS, der THW-Ortsverband Einbeck, die Johanniter Einbeck, der DRK-Ortsverein Einbeck, die Bundespolizei Duderstadt, der Zoll Göttingen und die Bundeswehr.

Eintritt kostet drei Euro – Kinder unter sechs Jahren sind kostenfrei dabei

Der Eintritt auf das Außengelände beträgt drei Euro pro Person. Wer bereits vorab online oder vor Ort ein Ticket für die Sammlung LKW + BUS, ein Ein-Tagesticket oder ein Zwei-Tagesticket gekauft hat, erhält freien Eintritt auf das Veranstaltungsgelände. Wer zunächst nur den BlaulichtTag besucht und sich anschließend für einen Besuch der Sammlung LKW + BUS entscheidet, bekommt die bereits gezahlten drei Euro auf den Ticketpreis angerechnet. Kinder unter sechs Jahren besuchen den BlaulichtTag kostenfrei.

Foto: Stiftung PS.Speicher/Magdalena Formanek

Anzeige