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Holzminden

Neuhaus im Solling (red). Axel Bunge, Leiter der Revierförsterei Otterbach vom Forstamt Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten, hat in seinem Revier illegal entsorgten Abfall entdeckt. In einem Waldstück nahe der Stadt Holzminden liegen Farbeimer, Matratzen und allerlei Hausmüll in einem Bachlauf. Es sei typischer Abfall, wie er bei Wohnungsrenovierungen anfalle, vermutet der Förster.

„Ein Zeuge konnte einen PKW beobachten, der aus dem Wald fuhr und das Kennzeichen melden“, schildert Bunge. Der Förster hat die Tat der Polizei und dem Landkreis Holzminden angezeigt und hofft nun, dass der oder die Täter anhand der Zeugenbeobachtung ermittelt werden können.

Abfall wird gezielt im Wald entsorgt

Der langjährige Förster kennt den Ärger mit Abfall im Wald. „Nicht nur ortsnahe Landesforstreviere sind betroffen. Auch Parkplätze und Waldeingänge im gesamten Naturpark Solling steuern die Täter gezielt an“, beobachten Bunge und viele seiner Forstkolleginnen und -kollegen.

Dabei ist das Entsorgen von Abfall aller Art im Wald nicht nur ein unschöner Anblick – es ist verboten und birgt Gefahren. Im Abfall enthaltene Stoffe wie Blei oder Quecksilber sind für Tiere und Menschen giftig und können in den Waldboden und das Grundwasser gelangen.

Auch Gartenabfälle können Umwelt gefährden

„Dass besonders Elektroschrott, Batterien oder Kunststoff die Umwelt belasten, ist den meisten noch bewusst. Aber auch Gartenabfälle stellen eine große Gefahr für die Umwelt dar. Oft sind diese mit nicht organischem Abfall wie Glasscherben, Metall oder Plastik vermischt. Aber vor allem können sich Gartenpflanzen und mit ihnen die daran lebenden Schädlinge im Wald ausbreiten“, erzählt Förster Bunge.

So zum Beispiel das Indische Springkraut oder der Japanische Staudenknöterich. Sie verbreiten sich teilweise aggressiv und verdrängen heimische Pflanzen. Darüber hinaus können sich Waldtiere an scharfen Kanten des Abfalls verletzen oder in Bruchlöchern stecken bleiben und verenden.

Behörden bitten um Hinweise

„Wir bitten Anwohner und Waldbesucher um Unterstützung. Wer die Müllentsorgung an sich beobachtet, ein auffälliges Fahrzeug im Wald sieht, Hinweise zu möglichen Verursachern hat oder das Autokennzeichen feststellen kann, sollte die Polizei informieren. Hilfreich sind zudem genaue Ortsangaben. Gemeinsam sollte es gelingen, den Wald vor weiteren Müllablagerungen zu bewahren“, appelliert Lars Howind.

Der Mitarbeiter bei der unteren Abfallbehörde des Landkreises Holzminden ist gemeinsam mit der Polizei und den Niedersächsischen Landesforsten an der Aufklärung des Falls beteiligt. Die Landesforsten und die Landkreise weisen darauf hin, dass alle Fälle verfolgt werden. Aus Präventionssicht und zur Abschreckung von Nachahmern wünschen sich Howind und Bunge eine erfolgreiche Ermittlungsarbeit.

Bußgeld von bis zu 50.000 Euro möglich

Jegliche Abfallentsorgung außerhalb der dafür vorgesehenen Abfallentsorgungsanlagen ist illegal und wird nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet. Je nach Art und Menge des Abfalls handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit oder sogar um eine Straftat.

Foto: Landesforsten


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Holzminden. Am „Forster Weg 26“ in Holzminden steht ab sofort eine rund 125 Quadratmeter große Gewerbefläche zur Vermietung. Die gepflegten Räumlichkeiten befinden sich ebenerdig im Erdgeschoss und sind barrierefrei sowie stufenlos zugänglich.

Die Fläche eignet sich unter anderem als Büro, Arzt- oder Physiotherapiepraxis, Apotheke, Kanzlei oder für weitere gewerbliche und dienstleistungsorientierte Nutzungen.

Flexible Nutzungsmöglichkeiten

Die Raumaufteilung kann nach Absprache flexibel geplant und individuell an die Anforderungen der zukünftigen Mieterin oder des zukünftigen Mieters angepasst werden. Auch entsprechende Umbauten sind grundsätzlich möglich.

Die Gewerbefläche befindet sich in der Nähe des ehemaligen Krankenhauses. Parkmöglichkeiten stehen direkt vor dem Objekt zur Verfügung.

Provisionsfreie Vermietung

Die monatliche Miete beträgt 1.500 Euro. Die Vermietung erfolgt provisionsfrei direkt vom Eigentümer. Eine Kaution ist nach Absprache zu hinterlegen.

Kontakt

Johannes Rerich
Telefon: 01520 1549757
E-Mail: j.rerich@gmx.net

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Bodenwerder-Polle

Halle (red). Ein schwerer Unfall auf der Landesstraße 588 bei Bremke im Landkreis Holzminden hat am 1. August in den frühen Morgenstunden zwei junge Männer viel zu früh aus dem Leben gerissen. Nach Angaben der Polizei war der Pkw alleinbeteiligt aus bislang ungeklärter Ursache ungebremst gegen einen Baum geprallt und anschließend in Brand geraten. Für die beiden jungen Männer kam jede Hilfe zu spät.

Nach diesem schweren und schrecklichen Schicksalsschlag hat Jan Gremmel aus Delligsen von der Domäne Düsterntal einen Spendenaufruf für die Familie eines der Verstorbenen ins Leben gerufen.

Unterstützung für die Hinterbliebenen

„Er hinterlässt seine junge Ehefrau, zwei kleine Kinder, das gemeinsame Zuhause und ein kleines Unternehmen. Für die Familie Krohne bedeutet dieser unvorstellbare Verlust nicht nur tiefe Trauer, sondern auch große finanzielle Herausforderungen“, erklärt Spendeninitiator Jan Gremmel.

Mit dem Spendenaufruf möchte er die Familie Krohne in dieser schweren Zeit unterstützen. Jeder Beitrag – ganz gleich in welcher Höhe – helfe dabei, der jungen Mutter und ihren Kindern etwas Sicherheit für die Zukunft zu geben und die unmittelbaren finanziellen Sorgen zu lindern, erklärt der Initiator weiter.

Dank für jede Unterstützung

„Von Herzen danken wir allen, die die Familie Krohne mit einer Spende oder durch das Teilen dieses Aufrufs unterstützen. Jede Hilfe zählt“, freut sich Gremmel über jede Spende, die der Familie nach dem schweren Schicksalsschlag zugutekommt.

Hier der Link zur Spendenseite

Foto: Privat/Familie

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