Naturpark Solling-Vogler präsentiert Weidetiere, Regionalmarkt und Naturerlebnisse beim Naturparkfest
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Holzminden
Neuhaus (red). Der Naturpark Solling-Vogler lädt am Sonntag, 16. August, von 11 bis 17 Uhr zum diesjährigen Naturparkfest in den Innenhof des Hauses des Gastes in Neuhaus ein. Unter dem Motto des „Internationalen Jahres der Weidelandschaften und des Hirtentums“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Mitmachaktionen, regionalen Spezialitäten, Informationen rund um Natur- und Artenschutz sowie der Möglichkeit, Weidetiere aus nächster Nähe zu erleben.
Weidelandschaften im Mittelpunkt
Das diesjährige Schwerpunktthema passe hervorragend zum Naturpark Solling-Vogler, der sich seit vielen Jahren mit verschiedenen Beweidungsprojekten für den Erhalt wertvoller Offenlandlebensräume und die Förderung der Artenvielfalt engagiere. Weidetiere leisteten einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz und prägten vielerorts die abwechslungsreiche Kulturlandschaft der Region.
„Weidelandschaften sind artenreiche Lebensräume und unverzichtbar für den Erhalt vieler Tier- und Pflanzenarten. Mit unserem Naturparkfest möchten wir zeigen, wie eng Naturschutz, regionale Landwirtschaft und nachhaltige Nutzung miteinander verbunden sind – und das auf eine unterhaltsame und erlebnisreiche Weise für die ganze Familie“, sagt Naturpark-Geschäftsführerin Claudia Wolff.
Zahlreiche Organisationen und Einrichtungen informieren an ihren Ständen über ihre Arbeit. Mit dabei sind der BUND, der NABU, die Niedersächsischen Landesforsten, die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH), das Landvolk Weserbergland, die Solling-Vogler-Region (SVR) sowie der Naturpark Solling-Vogler mit seiner Ökologischen Station.
Regionalmarkt und Mitmachangebote
Neben Informationen rund um den Natur- und Artenschutz erwartet die Besucherinnen und Besucher ein kleiner Regionalmarkt. Angeboten werden unter anderem Honig, Nudeln, Pfefferbeißer, Weine und Spirituosen, saisonale Suppen und Gerichte im Glas sowie frische Backwaren. Ergänzt wird das Angebot durch handgefertigte Filz- und Wollwaren, Taschen, Korbwaren und weitere kunsthandwerkliche Produkte.
Auch Familien kommen auf ihre Kosten. Kinder und Erwachsene können sich bei einer Weidetierrallye, einem Artenquiz, Mitmachaktionen sowie verschiedenen waldpädagogischen Angeboten ausprobieren. Eine besondere Überraschung hält der Naturpark für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Neuhaus bereit: Die Schule ist seit September vergangenen Jahres Naturparkschule. Alle Kinder, die an diesem Tag im grünen Naturparkschul-T-Shirt erscheinen, erhalten am Stand des Naturparks eine kleine Überraschung.
Kulinarik und Vorführungen
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Der Förderverein der Grundschule Neuhaus bietet Kaffee und selbstgebackenen Kuchen an. Daneben gibt es Kartoffelpuffer, Rinderbratwurst und Leberkäse im Brötchen, geräucherte Forellen sowie Getränke aus der Region.
Zu den Höhepunkten des Tages zählen eine geplante Rassenschau verschiedener Schafrassen sowie eine Vorstellung einiger Hütehundrassen. Mit dem Naturparkfest möchte der Naturpark Solling-Vogler Natur- und Artenschutz, regionale Wertschöpfung und Gemeinschaft miteinander verbinden. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm für alle Generationen – mit Informationen, regionalem Genuss und zahlreichen Gelegenheiten zum Mitmachen.
Foto: Naturpark Solling-Vogler
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Dringender Bedarf für neue Kindergärten in Stadtoldendorf und Holzen
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Dringender Bedarf für neue Kindergärten in Stadtoldendorf und Holzen
Die Schaffung moderner, zeitgemäßer Kindertagesstätten, wie sie in Stadtoldendorf und Holzen geplant sind, steht ganz oben auf der Prioritätenliste der FDP. In der Kita „Pusteblume“ in Stadtoldendorf konnten wir uns von der hervorragenden Arbeit des Betreuungsteams ein Bild machen. Es wird aber dringend Zeit für neue, zeitgemäße Räumlichkeiten. Außerdem werden dringend zusätzliche Plätze gebraucht, um allen Kindern einen Platz anbieten zu können. Das gilt ebenso für die geplante neue Kita in Holzen für den Raum Eschershausen.
Unser Ziel ist eine familienfreundliche Samtgemeinde. Deshalb müssen die Neubaupläne für die Kitas ohne Verzögerung umgesetzt werden.
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Auftraggeber und finanziert durch: FDP Kreisverband Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Hermann Grupe, Vorsitzender
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Herzblut, Präzision und Teamgeist beim Landesentscheid 2026: Bodenwerder wird zum Zentrum der Feuerwehrwelt
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Bodenwerder-Polle
Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.
Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.
Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel
Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.
Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.
Ein Jahr Planung für den Landesentscheid
Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.
Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.
Viel Herzblut hinter den Kulissen
Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.
Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.
Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt
Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.
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Fotos: awin, Feuerwehr
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