Karnevalsgruppe spendet Schwimmverein Stadtoldendorf Schwimmnudeln für Seepferdchen-Kurse
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Eschershausen-Stadtoldendorf
Stadtoldendorf (red). Der Schwimmverein Stadtoldendorf e. V. freut sich über eine ganz besondere Spende: Eine Karnevalsgruppe hat dem Verein fast 20 Schwimmnudeln überlassen, die zuvor Bestandteil ihrer Karnevalskostüme für den Umzug in Arholzen waren.
„Schwimmnudeln sind inzwischen recht teuer geworden. Umso mehr freuen wir uns, dass die Nudeln nicht einfach entsorgt wurden, sondern bei uns noch einen guten Zweck erfüllen“, sagt Lisa Adam, die neue Schwimmwartin des Vereins.
Einsatz bei Seepferdchen-Schwimmkursen
Die Schwimmnudeln sollen künftig bei Seepferdchen-Schwimmkursen zum Einsatz kommen. Kinder, die am Ende eines Kurses das Seepferdchen noch nicht erreichen, erhalten eine Schwimmnudel als kleinen Trostpreis. „Und damit können sie dann auch weiter im Wasser üben“, erklärt Lisa Adam. So wird aus einem ehemaligen Karnevalsutensil ein nützliches Hilfsmittel für den Schwimmnachwuchs.
Wiederverwendung statt Entsorgung
Der Schwimmverein bedankt sich herzlich bei der Karnevalsgruppe für die tolle Spende. „Das ist ein schönes Beispiel dafür, wie aus Dingen, die eigentlich nicht mehr gebraucht werden, noch etwas Sinnvolles entstehen kann.“
Und ganz nebenbei leistet die Wiederverwendung der Schwimmnudeln auch einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz. Statt sie wegzuwerfen, werden sie weiter genutzt – zur Freude der Kinder und des Schwimmvereins.
Foto: Symbolfoto
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Herzblut, Präzision und Teamgeist beim Landesentscheid 2026: Bodenwerder wird zum Zentrum der Feuerwehrwelt
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Bodenwerder-Polle
Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.
Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.
Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel
Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.
Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.
Ein Jahr Planung für den Landesentscheid
Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.
Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.
Viel Herzblut hinter den Kulissen
Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.
Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.
Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt
Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.
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Fotos: awin, Feuerwehr
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