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Eschershausen-Stadtoldendorf
Beim TSV 1900 Lenne standen langjährige Vereinstreue, besondere Ehrungen und die Zukunft des Dorfvereins im Mittelpunkt.

Lenne (red). Im August fand im Vereinsheim des TSV 1900 Lenne eine Vorstandssitzung mit anschließenden Ehrungen langjähriger Mitglieder statt. Auch der Ehrenrat mit Gert Höfflin, Horst Loeper und Hans-Dieter Steenbock nahm daran teil.

Der erste Vorsitzende Stefan Klemm betonte in seiner Ansprache, wie wichtig langjährige Mitgliedschaften für einen „Dorfverein“ wie den TSV seien. In Lenne identifiziere man sich mit dem Verein, unterstütze einander und halte zusammen. Diese Verbundenheit unterscheide den TSV nach seinen Worten deutlich von vielen Stadtvereinen.

Klemm spricht über finanzielle Herausforderungen

Klemm würdigte zudem die Arbeit der Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie der vielen Engagierten im Hintergrund – Menschen, ohne die ein Verein nicht bestehen könne. Gleichzeitig sprach er über die finanziellen Herausforderungen. Die Pflege der Sportanlagen, der Erhalt des Vereinsheims und die Gebühren für die Sporthalle belasteten den Verein spürbar. Besonders kostspielig sei das Ausweichen auf den Kunstrasen in Stadtoldendorf bei schlechter Witterung.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

Mit der Diamantenen Ehrennadel für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Margitta Nolte und Elsa Steenbock ausgezeichnet.

Die Goldene Ehrennadel für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielten Susanne Ratay, Hannelore Tito und Stefan Link.

Mit der Silbernen Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Gisela Loeper, Andrea Fechner, Alina Fechner, Svenja Fechner, Leon-Christian Fechner, Kim-Elisa Menzel, Jan-Philipp Menzel, Heiko Schmalz-Truckenbrodt und Kevin Klassen ausgezeichnet.

Mit großem Applaus würdigten die Anwesenden die jahrzehntelange Treue der Geehrten. Zum Abschluss klang der Abend in gemütlicher Runde aus.

Foto: TSV Lenne


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Landkreis Holzminden

Holzminden (red). Am 12. September 2026 wird es am Weserkai wieder gelb: Beim 10. Weser-Entenrennen gehen erneut Tausende kleine Gummienten an den Start. Familien, Kinder und zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer fiebern mit, wenn die Enten ins Wasser gelassen werden und sich mit der Strömung ihren Weg Richtung Ziel bahnen.

Was 2016 mit rund 2.800 Enten begann, ist längst zu einem festen Bestandteil des Holzmindener Veranstaltungskalenders geworden. Einen besonderen Rekord gab es 2023 im Rahmen der Landesgartenschau in Höxter: Damals wurden rund 5.600 Enten an den Start geschickt.

In neun Rennen kamen rund 160.000 Euro zusammen

In den vergangenen neun Rennen konnten insgesamt rund 160.000 Euro für soziale Zwecke gesammelt werden. Der Erlös des diesjährigen Rennens ist für Kinder in Not, regional und international, bestimmt.

Bürgermeister Christian Belke übernimmt in diesem Jahr die Schirmherrschaft für das Entenrennen. Als beliebte Veranstaltung verbindet das Rennen gemeinschaftliches Erlebnis mit einem wichtigen sozialen Anliegen. Auch in diesem Jahr soll wieder eine möglichst große Spendensumme für Kinder in Not zusammenkommen.

Renn-Enten werden an zwei Samstagen verkauft

Wer noch keine kleine Renn-Ente hat, kann dies nachholen. An den Samstagen, 29. August und 5. September 2026, wird es auf dem Holzmindener Marktplatz einen Verkaufsstand in der „Oberen Straße“ bei Mosena geben. Außerdem können am Renntag, 12. September 2026, direkt vor dem Rennen zwischen 10 und 12 Uhr Enten erworben werden.