Schwimmverein Stadtoldendorf lädt zum Totenkopf-Schwimmen mit drei Leistungsstufen ein
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Eschershausen-Stadtoldendorf
Stadtoldendorf (red). Am Samstag, 5. September, wird es im Freibad Stadtoldendorf sportlich: Der Schwimmverein Stadtoldendorf lädt zum großen Totenkopf-Schwimmen ein. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell zu schwimmen, sondern darum, eine vorgegebene Zeit durchzuhalten – und das ist eine Herausforderung für Schwimmerinnen und Schwimmer jeden Alters.
Der Einlass ist bis 17 Uhr über die Freibadkasse möglich. Treffpunkt ist anschließend vor dem SV-Heim, bevor um 17.30 Uhr der gemeinsame Schwimmstart erfolgt.
Drei Leistungsstufen stehen zur Auswahl
Zur Auswahl stehen drei Leistungsstufen: eine Stunde, 1,5 Stunden oder zwei Stunden Schwimmen. Eine bestimmte Strecke muss dabei nicht zurückgelegt werden – entscheidend ist allein, die gewählte Zeit im Wasser durchzuhalten.
Schwimmwartin Lisa Adam freut sich besonders über das neue Angebot: „Neben der grundsätzlichen Fähigkeit des Schwimmens ist die Ausdauer geradezu lebens- bzw. überlebenswichtig.“
Genau diese Ausdauer steht beim Totenkopf-Schwimmen im Mittelpunkt. Dabei geht es nicht um Höchstleistungen oder Wettkampfzeiten, sondern um die persönliche Herausforderung, eine selbst gewählte Schwimmdauer zu meistern.
Totenkopfabzeichen als Anerkennung
Als Anerkennung für die Ausdauer gibt es für alle erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer das entsprechende Totenkopfabzeichen sowie den dazugehörigen Totenkopf-Schwimmpass. Das Angebot richtet sich ausdrücklich an alle Altersgruppen – vom sportlichen Nachwuchs bis zu erfahrenen Schwimmerinnen und Schwimmern. Auch Gäste und Interessierte sind herzlich willkommen.
Für eine reibungslose Planung und Vorbereitung bittet der Schwimmverein um eine namentliche Anmeldung der Schwimmerinnen und Schwimmer sowie um die Angabe der Anzahl der Begleitgäste bis zum 1. September.
Anmeldung bis zum 1. September
Die Anmeldung kann unkompliziert per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. erfolgen.
Rund um die Veranstaltung ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Während und nach dem Schwimmen gibt es am SV-Heim ein kleines Catering gegen Spende, sodass Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Familien, Freundinnen und Freunde sowie Zuschauerinnen und Zuschauer den Abend gemeinsam ausklingen lassen können.
Samtgemeinde ermöglicht Veranstaltung
Der Schwimmverein Stadtoldendorf freut sich, mit dem Totenkopf-Schwimmen ein zusätzliches und etwas außergewöhnliches Angebot auf die Beine stellen zu können. Ein besonderer Dank gilt der Samtgemeinde, die die Durchführung der Veranstaltung ermöglicht.
Nun heißt es: Badehose oder Schwimmanzug einpacken, Freunde mitbringen und sich der Herausforderung stellen.
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Rat entscheidet über zwei Abberufungen: Fischer verliert Amt, Bandke bleibt Bürgermeister
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Eschershausen-Stadtoldendorf
Eschershausen (awin). Der Stadtrat hat den stellvertretenden Stadtdirektor Andreas Fischer am Montagabend abberufen. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder stimmten für seine Abberufung. Bürgermeister Friedhelm Bandke bleibt dagegen im Amt. Zwar votierten auch in seinem Fall sämtliche anwesenden Ratsmitglieder für eine Abberufung, die dafür erforderliche Zweidrittelmehrheit konnte aufgrund der Zahl der Anwesenden jedoch nicht erreicht werden.
Die beiden Personalentscheidungen standen im Mittelpunkt der 22. Sitzung des Stadtrates. Wegen des erwarteten Zuschauerandrangs war die öffentliche Sitzung aus dem Stadthaus in die Aula der Grundschule verlegt worden. Dort waren zu Beginn sämtliche Besucherplätze besetzt.
Am Ratstisch blieben dagegen mehrere Plätze frei. Die Mitglieder der Wählergemeinschaft Eschershausen (WGE) nahmen geschlossen nicht an der Sitzung teil. Die Sitzungsleitung übernahm deshalb August-Wilhelm Ritterbusch. Friedhelm Bandke hatte ihn kurz vor Beginn der Sitzung vor dem Gebäude mit dieser Aufgabe betraut.
Tagesordnungspunkt zu beanstandeten Sachverhalten entfällt
Nicht beraten wurde Tagesordnungspunkt 8. Unter diesem Punkt sollte sich der Rat mit den von der Kommunalaufsicht beanstandeten Sachverhalten bei Mitwirkungsverboten und Vergaben im Zusammenhang mit Andreas Fischer befassen.
Als Grund für die Absetzung des Tagesordnungspunktes wurden in der Sitzung datenschutzrechtliche Bedenken genannt. Zuvor war bei der Stadt Eschershausen ein anwaltliches Schreiben eingegangen. Nach Angaben der Verwaltung konnte dieses aufgrund des kurzfristigen Eingangs vor der Ratssitzung nicht mehr ausreichend geprüft werden. Um mögliche Nachteile für die Stadt Eschershausen zu vermeiden, wurde der Tagesordnungspunkt daher nicht behandelt.
Für Abberufung Bandkes reicht Stimmenzahl nicht
Das Fernbleiben der WGE hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Abstimmung über die Abberufung des Bürgermeisters. Dem Stadtrat gehören 15 Mitglieder an. Für eine Abberufung Bandkes waren zehn Stimmen und damit eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. Da lediglich neun Ratsmitglieder an der Sitzung teilnahmen, konnte diese Mehrheit nicht zustande kommen.
Über den Tagesordnungspunkt wurde dennoch abgestimmt. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder votierten für die Abberufung Bandkes. Die notwendige Stimmenzahl wurde damit nicht erreicht. Friedhelm Bandke bleibt Bürgermeister der Stadt Eschershausen.
Rat stimmt geschlossen für Abberufung Fischers
Anders war die rechtliche Ausgangslage bei Andreas Fischer. Stadtdirektor Robert Kumlehn gab während der Sitzung zu Protokoll, dass für die Abberufung des stellvertretenden Stadtdirektors die einfache Mehrheit des Rates erforderlich sei. Alle neun anwesenden Ratsmitglieder stimmten anschließend für Fischers Abberufung.
Vor der Abstimmung begründeten CDU/SPD und FDP ihren Antrag noch einmal. Sie verwiesen dabei auf die Ergebnisse der Prüfung durch die Kommunalaufsicht und die dort beanstandeten Sachverhalte bei Vergaben und Mitwirkungsverboten. Rücktrittsforderungen war Fischer zuvor nicht nachgekommen. Mit den neun Stimmen der anwesenden Ratsmitglieder war seine Abberufung schließlich beschlossen.
Fotos: awin
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