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Eschershausen-Stadtoldendorf
Dr. Jean Goldenbaum spricht in Eschershausen über die aktuelle Situation, Herausforderungen und Zukunft jüdischen Lebens in Deutschland.

Eschershausen (red). Wie ist die aktuelle Situation jüdischer Menschen in Deutschland? Welche Herausforderungen bestehen, und welche Zukunftsperspektiven gibt es für jüdisches Leben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Dr. Jean Goldenbaum in einem Vortrag am Freitag, 18. September, um 19 Uhr im Mehrgenerationenhaus Eschershausen, Steinweg 20.

Unter dem Titel „Die aktuelle Situation des Judentums in Deutschland“ wird Goldenbaum seine persönliche Sicht auf die gegenwärtige Lage und die Zukunft jüdischen Lebens in Deutschland darstellen. Dabei soll es auch um seine eigenen Erfahrungen und sein Wirken als jüdischer Musiker, Komponist und Vertreter jüdischen Lebens gehen.

Goldenbaum forscht zu jüdischer und synagogaler Musik

Dr. Jean Goldenbaum, der 1982 in Sao Paulo geboren wurde und seit 2005 in Deutschland lebt, ist promovierter Musikwissenschaftler und Komponist. Er forscht unter anderem zur jüdischen Musik und zur synagogalen Musik in Deutschland und ist assoziierter Wissenschaftler am Europäischen Zentrum für Jüdische Musik in Hannover. Seine musikalischen Arbeiten wurden international aufgeführt.

Darüber hinaus beschäftigt er sich in Veröffentlichungen und Vorträgen intensiv mit dem Verhältnis von Musik, jüdischer Identität und gesellschaftlichem Leben.

Jüdisch-christliches Kooperationsprojekt in Niedersachsen

Auch in der Region ist Goldenbaum derzeit mit verschiedenen Projekten präsent. So arbeitet er gemeinsam mit der Evangelischen Landeskirche Niedersachsen an einem jüdisch-christlichen Kooperationsprojekt, zu dem unter anderem Workshops und musikalische Veranstaltungen gehören.

Der Vortrag im Mehrgenerationenhaus in Eschershausen bietet damit nicht nur einen Einblick in die aktuelle Situation des jüdischen Lebens in Deutschland, sondern auch die Gelegenheit, einen international tätigen Musiker und Wissenschaftler persönlich kennenzulernen und mit ihm ins Gespräch zu kommen.


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Lesedauer: 3 Minuten
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Holzminden. „Haben wir geil gemacht“, freut sich der Bauherr, nachdem die Firma Mairose ein ganz besonderes Dachprojekt abgeschlossen hat. Wie der Bauherr erklärt, hatte er schon durch Empfehlungen anderer von der guten Qualität der Firma Mairose gehört. Nach getaner Arbeit kann er dies nur bestätigen. „Eins A“, lautet seine Bewertung.

Dem Bauherrn war beim Eindecken seines Daches einerseits wichtig, dass die Ziegel farblich zu den Fenstern passen und das Dach vom Farbton her auf das übrige Haus abgestimmt ist. Er entschied sich für glatte Ziegel, damit diese sich später nicht durch Bewuchs zusetzen oder stumpf werden, sondern möglichst schön glänzend bleiben. Wichtig waren dem Bauherrn neben der Farbgebung, dass eine Systemlösung für die Montage der Solaranlage verwendet und Ausklinkungen an den neuen Dachziegeln vorgenommen werden, sodass sich die ganze Anlage besser ins Bild einfügt.

„Wenn es während der Bauphase Probleme oder Fragen von anderen beteiligten Bauleuten gab, konnte Mairose sofort helfen, damit der Bauprozess nicht ins Stocken kam. Und wenn zwischendurch etwas war, war immer schnell jemand da. So wünscht man sich das für das ganze Gewerk – klappt aber leider nicht immer.“

Obendrein entschied sich der Bauherr für Solarzellen, die ebenfalls von der Firma Mairose direkt mit angeboten und installiert worden sind. In Zusammenarbeit mit der Firma Mairose ist es weiterhin gelungen, den gewünschten smarten und cleanen Look auf dem Dach umzusetzen.

„Es sollten keine Linien und keine Schienen sichtbar sein, sodass die Anlage möglichst wie aus einem Guss wirkt.“

Und dies ist mehr als gelungen, wie ihm auch von Bekannten und Freunden bereits bestätigt worden ist. Ein rundum erfolgreiches Projekt mit einem sehr zufriedenen Kunden, der sich von der Qualität der Firma Mairose überzeugen konnte.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke