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Eschershausen-Stadtoldendorf
Die SPD Stadtoldendorf geht mit Zielen für Bildung, Wirtschaft, Gesundheit und Stadtentwicklung in die Kommunalwahl.

Stadtoldendorf (red). Die Herausforderungen in der Stadt Stadtoldendorf seien in den vergangenen fünf Jahren nicht weniger geworden. Vieles sei in den vergangenen Jahren liegen geblieben, viele gute Ideen seien nicht angepackt worden, da nach Einschätzung der SPD die Mehrheiten für positive Veränderungen gefehlt hätten. Die SPD wolle dies ändern. Mit der Stimme bei der Kommunalwahl am 13. September könnten die Wählerinnen und Wähler dem Team, bestehend aus Torsten Becker, Silke Böker, Karl-Hermann Böker, Fenja Reinisch-Gengelazky, Katrin Hohm und Christof dos Santos Vieira, ein Mandat geben, die kommenden fünf Jahre entscheidend zu prägen und die Zukunft der Stadt zu gestalten.

Ganztagsschule, Kultur und Freizeitangebote

Die SPD setzt sich nach eigenen Angaben für eine starke Bildungslandschaft durch die Aufwertung der Stadtoldendorfer Grundschule zur Ganztagsschule mit angeschlossener Mensa ein. Ein weiterer wichtiger Punkt sei ein vielfältiges Kulturleben durch die Unterstützung der Vereine und des ehrenamtlichen Engagements für das Heimatmuseum sowie attraktive Freizeitangebote durch die Unterstützung von Sportvereinen und Jugendangeboten. Dafür benötige die Stadt den Ausbau und die Pflege von Sportanlagen, Spielplätzen und Parks. Die SPD wolle Zusammenhalt, Lebensqualität und Chancengleichheit fördern und Stadtoldendorf zu einem lebenswerten Ort für Menschen jeden Alters machen.

SPD will Rahmenbedingungen für Wirtschaft stärken

Eine starke Wirtschaft schaffe nach Auffassung der SPD Arbeitsplätze, sichere den Wohlstand und stärke die Zukunft der Stadt. Die Partei wolle sich für gute Rahmenbedingungen einsetzen, damit Unternehmen wachsen könnten und Menschen attraktive Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort fänden. Eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik stärke nach Ansicht der SPD die Region und komme allen Bürgerinnen und Bürgern zugute.

Innenstadt, Gesundheitsversorgung und Infrastruktur

Die SPD wolle eine lebenswerte, moderne und zukunftsfähige Stadt gestalten – mit einer starken Innenstadt, sicheren Schul- und Kindergartenwegen, einer guten medizinischen Versorgung sowie einer Stärkung des Gesundheitszentrums Charlottenstift und des Hospizes. Ein weiterer wichtiger Punkt sei eine sinnvolle und sichere Verkehrsinfrastruktur. Dazu gehöre die Erstellung einer Prioritätenliste für die vielen Straßensanierungen. Außerdem wolle die SPD eine digitale Verwaltung sowie den flächendeckenden Ausbau leistungsfähiger Glasfaser- und Mobilfunknetze voranbringen, um den Menschen den Alltag zu erleichtern.

Gute Lebensbedingungen für alle Generationen

Die Stadt solle nach den Vorstellungen der SPD ein lebenswerter Ort für Menschen jeden Alters sein. Kinder, Jugendliche, Familien, Erwachsene sowie Seniorinnen und Senioren sollten gleichermaßen gute Lebensbedingungen vorfinden. Eine starke Gemeinschaft entstehe dort, wo die Bedürfnisse aller Generationen berücksichtigt würden. Die SPD wolle den Zusammenhalt aktiv fördern und sich für ein gutes Miteinander der Generationen einsetzen. Dies seien wichtige Rahmenbedingungen für Teilhabe, Respekt und gegenseitige Unterstützung.

Bürgerbeteiligung und Ehrenamt stärken

Eine starke Demokratie lebe nach Auffassung der SPD vom Dialog und von einer Politik des Zuhörens, Mitgestaltens und der Verantwortung. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wolle die Partei eine frühzeitige Beteiligung bei wichtigen Vorhaben und Planungen ermöglichen und die Stadt transparent, zukunftsorientiert und im offenen Dialog weiterentwickeln.

Die Förderung und Stärkung des Ehrenamts sowie die Würdigung des freiwilligen Engagements kämen nach Ansicht der SPD oftmals zu kurz. Ebenso wolle die Partei die Samtgemeinde bei der Standortfrage für das neue Feuerwehrhaus unterstützen.

SPD setzt auf Zusammenhalt und Integration

Die Stadt lebe von den Menschen, die dort wohnten. Die SPD wolle sich für eine offene und solidarische Stadt einsetzen, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur oder Lebensgeschichte respektvoll zusammenlebten, Verantwortung füreinander übernähmen und gemeinsam die Zukunft der Kommune gestalteten.

Eine enge Zusammenarbeit mit Schulen, sozialen Einrichtungen, Unternehmen und Vereinen sowie die Integration im Alltag wolle die SPD fördern.

Umwelt-, Klima- und Hochwasserschutz im Blick

Der Schutz der Umwelt und der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen seien nach Angaben der SPD wichtige Aufgaben der Kommunalpolitik. Deshalb wolle sich die Partei für eine saubere, grüne und lebenswerte Stadt einsetzen. Umwelt-, Klima- und Hochwasserschutz sollten mit einer nachhaltigen Stadtentwicklung, wirtschaftlicher Vernunft und hoher Lebensqualität in Einklang gebracht werden – für heutige und zukünftige Generationen.

Weitere Informationen zum Wahlprogramm können Bürgerinnen und Bürger beim nächsten politischen Stammtisch am 2. September um 19.30 Uhr im „Wagenrad“ in Deensen erhalten.

Foto: SPD


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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke