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Eschershausen-Stadtoldendorf

Eschershausen-Stadtoldendorf (r). Mit 17 Kandidatinnen und Kandidaten tritt die UWG bei der Wahl zum Rat der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf am 13. September 2026 an. Unter dem Leitgedanken „Gemeinsam die Samtgemeinde voranbringen“ will die Wählergemeinschaft unterschiedliche berufliche Erfahrungen und fachliche Kompetenzen in die kommunalpolitische Arbeit einbringen.

Für die UWG kandidieren Alexander Sudermann (Technischer Betriebswirt), Daniel Milanov (Finanzrevisor), Wolfgang Anders (Samtgemeindebürgermeister a. D.), Ute Nölting (Schulberufslotsin), Klaus Berndt (Betriebswirt/Rentner), Renate Nott (Diplom-Chemikerin), Andreas Moseke (Angestellter im öffentlichen Dienst), Andrej Block (Hochschullehrer), Alexander Specht (Landwirtschaftsmeister), Andreas Taube (Mechaniker-Meister), Natalia Ils (Bankbetriebswirtin), Hubertus Berhörster (Finanzwirt), Heike Wehenkel (Bankkauffrau), Dominik Fricke (kaufmännischer Angestellter), Carsten Schaper (Hausmeister), Martin Schimmel (Disponent) und David Bisset (Industriemeister).

Die UWG sieht in der breit gefächerten beruflichen Zusammensetzung ihres Teams eine wichtige Stärke. Finanzfachleute, Pädagogen, Verwaltungsprofis und Wissenschaftler seien ebenso vertreten wie Praktiker aus Wirtschaft, Handwerk, Landwirtschaft und öffentlichem Dienst. Ziel sei es, Entscheidungen unabhängig von parteipolitischen Vorgaben und mit Blick auf die konkreten Bedürfnisse der Menschen in der Samtgemeinde zu treffen.

Inhaltlich setzt die UWG auf solide Finanzen als Grundlage für die weitere Entwicklung. Weitere Schwerpunkte liegen bei Schulstruktur und Gesundheitsversorgung sowie bei den Bedürfnissen von Familien, Kindern und Senioren. Auch Sicherheit, Bürgernähe und die Stärkung des Ehrenamtes stehen im Mittelpunkt. In den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur, Energie und Klimaschutz will die UWG nach eigenen Angaben insbesondere auf einen fairen Ausgleich zwischen den Mitgliedsgemeinden achten. Dabei stehen nach Angaben der Wählergemeinschaft Transparenz, ein verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Mitteln und eine Politik im Vordergrund, die Probleme aufgreift und konkrete Lösungen umsetzt.

Das ausführliche Wahlprogramm mit weiteren Forderungen und Zielen für die Samtgemeinde ist unter www.uwg-eschershausen-stadtoldendorf.de abrufbar. Unter dem Motto „Zuhören – Anpacken – Machen“ will die UWG die Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf verantwortungsvoll, bürgernah und zukunftsorientiert weiterentwickeln.

Foto: UWG


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Politische Werbung – Bevern. Video 2 von 3

Seit über 30 Jahren arbeite ich im öffentlichen Dienst. Als Verwaltungsfachmann und Betriebswirt weiß ich, wie wichtig verantwortungsvolle Entscheidungen, wirtschaftliches Handeln und der sorgsame Umgang mit Steuergeld sind.

Diese Erfahrung möchte ich als Samtgemeindebürgermeister für unsere Samtgemeinde Bevern einbringen – bürgernah, transparent und mit klaren Prioritäten.

Ihre Anliegen. Meine Aufgabe.

Wichtiger Termin: Am 13. September 2026 entscheiden wir gemeinsam über die Zukunft unserer Samtgemeinde. Jede Stimme zählt!

Politische Werbung

Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Jörg Hesse
Herausgeber und Finanzierung: Jörg Hesse

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Holzminden

Holzminden (ber). Der Pegel der Weser ist deutlich gesunken. An der Messstation in Höxter liegt der Wasserstand laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) aktuell bei etwa 57 Zentimetern. Mitte Juli zeigten die Messwerte noch einen Pegelstand von etwa 120 Zentimetern an. Doch der niedrige Wasserstand bedeutet keine Entwarnung: Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden warnt davor, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren.

Doch wie gefährlich ist die Weser bei Niedrigwasser wirklich? Welche neuen Gefahren ergeben sich hierdurch? Die Redaktion hat bei der DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V. nachgefragt und wichtige Hinweise über mögliche Gefahren bei Niedrigwasser erhalten.

Niedriger Wasserstand bedeutet nicht weniger Risiko

„Viele Menschen verbinden einen niedrigen Wasserstand mit einem geringen Risiko“, berichtet Niko Stille, 2. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Holzminden, in Bezug auf die Weser. Die typischen Gefahren in der Weser würden jedoch bestehen bleiben. Hinzu kämen weitere Risiken, die bei einem normalen Pegelstand weniger auffielen.

„Die Strömung kann selbst bei niedrigem Wasserstand erheblich sein und verändert sich durch Engstellen oder Untiefen teilweise sogar. Hinzu kommen rutschige Steine, plötzlich tiefere Bereiche sowie Hindernisse wie Äste oder andere Gegenstände, die unter der Wasseroberfläche liegen. Wer die Weser unterschätzt, bringt sich schnell in Gefahr“, erklärt Stille.

Ausgespülte Bereiche werden sichtbar

Bei Niedrigwasser hat die DLRG die Möglichkeit, Gefahrenstellen ausfindig zu machen und Maßnahmen zu ergreifen. Aktuell würden immer mehr Bereiche sichtbar werden, in denen auf flache Abschnitte plötzlich deutlich tiefere Stellen folgen.

Diese wurden durch die Strömung so weit ausgespült, dass dort kein sicherer Stand mehr möglich ist. Beim Begehen der Weser kann sich daraus eine Gefahr entwickeln.

„Sichtbar werden genau solche Stellen aktuell beispielsweise, wenn man von der Holzmindener Weserbrücke Richtung Getreidespeicher schaut“, warnt Niko Stille.

Trotz des geringen Pegelstands rät die DLRG-Ortsgruppe Holzminden davon ab, die Weser zu betreten. Wer dennoch in der Weser schwimmen möchte, kann auf Veranstaltungen zurückgreifen, bei denen das Schwimmen unter Aufsicht stattfindet. Solche Angebote gab es zuletzt im Juli in Rinteln; Ende August ist das Weserschwimmen in Lüchtringen vorgesehen. Alternativ stehen bekannte Badegewässer wie der Godelheimer See zur Verfügung.

Durchquerungen können schnell gefährlich werden

„Gerade an warmen Tagen stellen wir fest, dass der niedrige Wasserstand viele Menschen dazu verleitet, die Weser zu Fuß zu durchqueren oder an Stellen zu baden, die sonst nicht erreichbar wären“, berichtet der zweite Vorsitzende. „Der Untergrund ist häufig uneben und rutschig, sodass man leicht stürzen kann. Außerdem wechseln flache und tiefere Bereiche oft unerwartet. Wer das Gleichgewicht verliert, kann von der Strömung erfasst werden. Besonders für Kinder oder unsichere Schwimmer kann das schnell zu einer großen Gefahr werden“, fügt er an.

DLRG bleibt trotz Niedrigwasser einsatzfähig

Die Einsatzfähigkeit der DLRG bleibt trotz des Niedrigwassers grundsätzlich erhalten. Auch die Rettungsboote können weiterhin die Bereiche der Weser erreichen. Der geringe Pegelstand erfordert allerdings eine besonders vorsichtige Fahrweise.

„Grundsätzlich ist die Einsatzfähigkeit unserer Rettungsboote weiterhin gewährleistet. Allerdings führt der niedrige Wasserstand dazu, dass wir einzelne Bereiche der Weser deutlich vorsichtiger befahren müssen. Flache Stellen, Kiesbänke oder bislang überdeckte Hindernisse erschweren die Anfahrt und können den Einsatz verzögern“, erklärt Stille.

Dabei sind vor allem gute Ortskenntnisse sowie das Zusammenspiel von Technik und den Bootsführerinnen und Bootsführern erforderlich. Die DLRG nutzt beispielsweise ein Sonar-System. Dabei handelt es sich um ein technisches Verfahren zur Ortung von Gegenständen und zur Messung von Entfernungen unter Wasser mithilfe von Schallwellen.

Strömungsretter trainieren unter realistischen Bedingungen

Neben den Rettungsbooten spielen bei Einsätzen in der Weser auch speziell ausgebildete Strömungsretterinnen und Strömungsretter eine wichtige Rolle. Das gilt insbesondere für Bereiche, in denen Rettungsboote aufgrund des geringen Wasserstands nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden können.

„Unsere Rettungsschwimmer und Strömungsretter trainieren den sicheren Umgang im fließenden Gewässer regelmäßig unter realistischen Bedingungen“, erklärt die DLRG. Nach Angaben der Ortsgruppe lernen die Strömungsretterinnen und Strömungsretter dabei, die Strömungsverhältnisse einzuschätzen und spezielle Rettungstechniken in Flüssen einzusetzen.

Einsatzkräfte der DLRG bilden eine Suchkette während eines Übungsszenarios im Kiesteich.

Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden rät daher trotz des niedrigen Pegelstands davon ab, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren. Wer schwimmen möchte, könne stattdessen auf beaufsichtigte Veranstaltungen oder bekannte Badegewässer ausweichen.

Fotos: ber, DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V.