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Delligsen
Felix Langer überzeugte beim Eilenriederennen in Hannover mit einer starken Halbmarathonzeit von 1:16 Stunden.

Grünenplan/Hannover (red). Zum 22. Mal fand das Eilenriederennen in Hannover statt. Auf Strecken von fünf, zehn und 21,1 Kilometern konnten die Läuferinnen und Läufer der Region zeigen, was sie momentan leisten können. Die Läuferinnen und Läufer des Tuspo Grünenplan gingen mit insgesamt sieben Aktiven an den Start. Die Bedingungen waren gut. Bei bedecktem Himmel und Temperaturen um die 20 Grad konnten die Teilnehmenden auf den flachen, asphaltierten Strecken in der Eilenriede gute Zeiten laufen.

Josefine Sturm gewinnt ihre Altersklasse

Josefine Sturm hatte sich auf den fünf Kilometern viel vorgenommen. Am Ende erreichte sie ihre Wunschzeit nicht ganz. Mit einer Zeit von 27:59 Minuten belegte sie den 38. Platz im Gesamtfeld und gewann damit die Altersklasse U14.

Arne Sturm ging über zehn Kilometer an den Start. Er hatte sich das Starterfeld der Läufer ausgesucht, die über 50 Minuten als Zielzeit angegeben hatten. Sturm konnte sein derzeitiges Leistungsvermögen abrufen und belegte in 50:45 Minuten den 34. Platz im Gesamtfeld. In der Altersklasse M50 landete er damit auf Platz drei.

Arne Sturm belegte beim Eilenriederennen über zehn Kilometer den dritten Platz in der Altersklasse M50.
Fünf Tuspo-Läufer starten über die Halbmarathondistanz

Auf der Halbmarathondistanz gingen zusammen mit 600 weiteren Teilnehmenden Natascha Seyd, Sabine Weisig, Jan Thomschke, Thomas Knackstedt und Felix Langer an den Start. Weisig und Seyd liefen das Rennen gemeinsam. Nach einer langen Verletzungspause war es Weisigs erster Wettkampfstart. Mit einer Zeit von 1:49 Stunden belegten sie die Plätze 17 und 18 im Gesamtfeld. Seyd wurde in der Altersklasse W40 Vierte. Weisig platzierte sich in der Altersklasse W65 auf Platz zwei. Beide kamen gleichmäßig gut über den Kurs.

Thomas Knackstedt lief mit 1:40 Stunden auf Platz 92 des Feldes. In der Altersklasse M65 war das Platz vier. Der Lauftreff-Trainer konnte vom Start bis ins Ziel sein Tempo halten und verbesserte seine diesjährige Halbmarathonzeit um zwei Minuten.

Sabine Weisig (links) und Natascha Seyd liefen den Halbmarathon beim Eilenriederennen in Hannover gemeinsam.
Thomas Knackstedt verbesserte beim Eilenriederennen in Hannover seine diesjährige Halbmarathonzeit um zwei Minuten.
Jan Thomschke läuft auf Platz zwei seiner Altersklasse

Jan Thomschke benötigte 1:25 Stunden für den Kurs. Das bedeutete am Ende Platz 16 im Gesamtfeld und Platz zwei in der Altersklasse M40. In der Vorbereitung auf den Berlin-Marathon war das ein ordentliches Ergebnis.

Für ein weiteres starkes Ergebnis sorgte Felix Langer. Bei seinem ersten Halbmarathonstart für den Tuspo Grünenplan lief er mit 1:16 Stunden eine Top-Zeit, wurde Vierter im Gesamtfeld und gewann die Altersklasse U23.

Jan Thomschke belegte beim Eilenriederennen in Hannover über die Halbmarathondistanz den zweiten Platz in der Altersklasse M40.
Felix Langer setzt sich im Kampf um Platz vier durch

Die Plätze eins bis drei waren dem Feld schon nach zehn Kilometern enteilt. Um Platz vier kämpfte eine sechsköpfige Gruppe, die bis Kilometer 18 zusammenlief. Langer hielt in der Gruppe geschickt mit und setzte sich zwei Kilometer vor dem Ziel entscheidend ab. Mit dieser taktisch guten Leistung landete er am Ende weit vorn.

Die starke Zeit ist ein Fingerzeig darauf, dass das Trainingsprogramm von Langer anschlägt und er am 13. September bei den Norddeutschen Meisterschaften über zehn Kilometer eine neue Bestzeit anpeilen kann.

Fotos: Tuspo Grünenplan


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Holzminden. Was hinter der Durchführung kosmetischer Studien steckt, können Interessierte diesen Freitag, 4. September, bei den Normec Schrader Instituten erfahren. Die Institute veranstalten erstmals einen Tag der offenen Tür. Von 12 bis 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher einen Blick in die Räumlichkeiten werfen und sich über die Arbeit des Instituts informieren.

Einblicke in die moderne Kosmetikforschung

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moderne Kosmetikforschung funktioniert. Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen erläutern, wie Studien ablaufen, welche technischen Geräte dabei eingesetzt werden und mit welchen Methoden die Wirksamkeit von Produkten untersucht wird. Besucherinnen und Besucher können dabei auch Fragen zu den einzelnen Arbeitsbereichen stellen.

Wer sich für eine Tätigkeit als Probandin oder Proband interessiert, kann sich über den Ablauf entsprechender Studien und die Möglichkeiten einer Teilnahme informieren. Neue Probandinnen und Probanden sind jederzeit herzlich willkommen.

Angebote für die ganze Familie

Der Tag der offenen Tür richtet sich auch an Familien. Für Kinder bietet das Tantenwerk Kinderschminken an. Für die Verpflegung der Besucherinnen und Besucher sorgt Glänzer’s Imbiss mit einem Foodtruck.

Mit dem Tag der offenen Tür setzen die Normec Schrader Institute ein klares Zeichen: Forschung soll nahbar, transparent und für alle zugänglich sein. Sie laden alle Interessierten ein, Teil dieser Entwicklung zu werden – als Besucherin oder Besucher, als Testerin oder Tester oder einfach als neugieriger Gast, der einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte.

Tag der offenen Tür am Freitag

Der Tag der offenen Tür findet am Freitag, 4. September, von 12 bis 16 Uhr bei den Normec Schrader Instituten in Holzminden, „Max-Planck-Straße 6“, statt.

Weitere Informationen gibt es unter normecgroup.com/de-de/schrader-hol-2026.

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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke