Wildemann (red). Es war die Premiere des Wildmann-Laufs, an der Jan Thomschke auf der 35-Kilometer-Trailstrecke teilnahm. Die Veranstalter des Laufs hatten zudem kürzere, aber auch eine 55-Kilometer-Variante im Angebot. Thomschke, der sich aktuell auf den Berlin-Marathon vorbereitet, entschied sich für die 35 Kilometer und erreichte dort den sechsten Platz der Gesamtwertung.
Zahlreiche Höhenunterschiede fordern die Läufer
Obwohl der Ort Wildemann mitten im Harz liegt, verzichtete der Lauf darauf, die ganz hohen Berge des Mittelgebirges zu erklimmen. Es ging in zahlreichen Schleifen immer wieder aus dem Ort heraus und wieder hinein, ohne dabei Streckenabschnitte doppelt zu laufen. Höhenunterschiede zwischen 370 und 570 Metern über Normalnull waren zigfach zu überwinden. Das reizte die Ausdauerfähigkeiten der Läufer bis aufs Äußerste aus.
Es gab vier Verpflegungspunkte, die sich alle im Ort befanden. Die Laufstrecke bot alles, was Trailrunning zu bieten hatte: Steilanstiege, Gefällstücke, schmale Pfade und schwer zu laufende Untergründe. In einigen Passagen waren Trail-Stöcke ein gutes Hilfsmittel.
Thomschke von Beginn an unter den Top Ten
Insgesamt finishten 122 Teilnehmer das schwere Rennen. Thomschke war von Anfang an unter den Top Ten des Laufs dabei. Er entschied sich zu Beginn dafür, die steilen Anstiege zu gehen, und sparte dabei einige Körner an Energie.
Zum Ende hin konnte sich Thomschke noch steigern und erreichte das Ziel als Sechster der Gesamtwertung in einer Zeit von 3:28 Stunden. Damit gewann er die Masterklasse der Läufer der Altersklassen M40 und M50.
Familiärer Rahmen und Landschaft beeindrucken
Nach dem Lauf zeigte sich Thomschke vom familiären Rahmen des Laufs und der traumhaften Landschaft der Laufstrecke beeindruckt. Die Streckenführung hatte es in sich. Vor allem Thomschkes Oberschenkel werden einige Tage brauchen, um sich von den Strapazen zu erholen.
Foto: TuSpo Grünenplan