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Delligsen
Annike Wiedemann und Roman Feichtinger (Bildmitte in den weißen T-Shirts) vom Tuspo Grünenplan haben beim Sydney Marathon ein ganz besonderes Rennen erlebt.

Grünenplan (red). Annike Wiedemann vom Tuspo Grünenplan konnte ihr Glück kaum fassen, als ihr ein Startplatz beim renommierten Sydney-Marathon in Australien angeboten wurde. Eine Gelegenheit, die sie beim Schopf packen musste. In Begleitung ihres Freundes Roman Feichtinger, ebenfalls Marathonläufer beim Tuspo Grünenplan, ging es also ab nach Australien.

In Sydney, wo momentan gerade der Frühling beginnt, fühlten sich die beiden gleich pudelwohl. Eine saubere, interessante Großstadt, die ein völlig anderes Flair verströmt als europäische Großstädte. Ebenfalls beeindruckt waren Wiedemann und Feichtinger von den freundlichen Einheimischen, die die Läuferinnen und Läufer rund um den Marathon herzlich aufnahmen.

Bestzeit spielt für Wiedemann in Sydney keine Rolle

Wiedemann, deren Ziel es ist, den Marathon unter drei Stunden zu laufen – momentan fehlen ihr dazu noch drei Minuten –, verfolgte dieses Ziel in Sydney nicht. Die Zeitumstellung und der auf den Berlin-Marathon getimte Trainingsplan sprachen gegen einen Tempolauf in Sydney. So war der Plan, ihren Freund Roman zu begleiten.

Am Renntag ging es schon in der Dämmerung los. Es gab verschiedene Startblöcke, in die die Läuferinnen und Läufer aufgrund ihrer Vorergebnisse eingeteilt wurden. So landete Wiedemann in einem Block, der fünf Minuten vor dem Block startete, in dem Feichtinger das Rennen begann.

Nach zehn Kilometern beginnt der gemeinsame Marathon

Bis Kilometer zehn lief Wiedemann allein und wartete dann auf ihren Freund. Bei knapp 40.000 Teilnehmenden wäre ein früheres Treffen womöglich schiefgelaufen. So funktionierte es. Wiedemann und Feichtinger liefen ihr Rennen gemeinsam. Für beide ein Traum.

Die Marathonstrecke in Sydney ist zwar nicht einfach, sie weist immerhin 313 Höhenmeter auf, aber sie bietet alles an Sehenswürdigkeiten, was man sich nur wünschen kann. Es geht an Wolkenkratzern und berühmten Gebäuden vorbei. Es gibt Passagen direkt am Meer und durch das grüne Umfeld der Stadt. Doch neben dem Betrachten all dieser Sehenswürdigkeiten liefen Wiedemann und Feichtinger auch noch nach einer Marschtabelle, die Feichtingers Bestzeit als Ziel hatte.

Annike Wiedemann vom Tuspo Grünenplan läuft beim Sydney Marathon über die ikonische Harbour Bridge.
Auf den letzten Kilometern wird es noch einmal zäh

Das lief bis Kilometer 35 präzise und rund, dann wurde es jedoch zäh. Feichtinger hatte mehrmals das Gefühl, dass er seine Zielzeit nicht schaffen würde, doch er überwand diese kleinen Tiefs immer wieder. Beim spektakulären Zieleinlauf direkt am Meer gab Feichtinger dann noch einmal alles.

Im Ziel war der Blick auf die Uhr dann eine echte Überraschung. Feichtinger hatte seine aktuelle Marathon-Bestzeit um genau eine Sekunde unterboten. Eine echte Punktlandung.

Wiedemann genießt den Lauf durch Sydney

Für Wiedemann war das ein sehr angenehmer Lauf an der Seite ihres Freundes. Sie brauchte nicht alles zu geben und konnte sich voll und ganz auf den Lauf durch Sydney konzentrieren. Übereinstimmend gaben Wiedemann und Feichtinger nach dem Rennen an, dass das der schönste Marathon war, den sie jemals gelaufen sind.

Die Ergebnisse: Es finishten 13.707 Frauen und 22.476 Männer den Lauf. Ein gewaltiges Starterfeld. Mit 3:21:57 Stunden verbesserte sich Feichtinger um eine Sekunde. Das war Platz 3.384 bei den Männern. Wiedemann war mit einer Zeit von 3:26:17 Stunden im Ziel. Damit belegte sie Platz 661. Für beide Läufer war das ein sehr gelungener Auftritt, den sie in ihrem Läuferleben vermutlich nie mehr vergessen werden.

Roman Feichtinger (links) und Annike Wiedemann blicken auf ein besonderes Marathon-Erlebnis zurück, das ihnen lange in Erinnerung bleiben wird.
Roman Feichtinger (links) und Annike Wiedemann klatschen sich beim Zieleinlauf nach ihrem erfolgreichen Sydney Marathon und einem atemberaubenden Erlebnis ab.
Die Medaille erinnert an den erfolgreichen Sydney Marathon – im Hintergrund ist das berühmte Sydney Opera House zu sehen.

Fotos: Privat


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Lesedauer: 3 Minuten
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Holzminden. „Haben wir geil gemacht“, freut sich der Bauherr, nachdem die Firma Mairose ein ganz besonderes Dachprojekt abgeschlossen hat. Wie der Bauherr erklärt, hatte er schon durch Empfehlungen anderer von der guten Qualität der Firma Mairose gehört. Nach getaner Arbeit kann er dies nur bestätigen. „Eins A“, lautet seine Bewertung.

Dem Bauherrn war beim Eindecken seines Daches einerseits wichtig, dass die Ziegel farblich zu den Fenstern passen und das Dach vom Farbton her auf das übrige Haus abgestimmt ist. Er entschied sich für glatte Ziegel, damit diese sich später nicht durch Bewuchs zusetzen oder stumpf werden, sondern möglichst schön glänzend bleiben. Wichtig waren dem Bauherrn neben der Farbgebung, dass eine Systemlösung für die Montage der Solaranlage verwendet und Ausklinkungen an den neuen Dachziegeln vorgenommen werden, sodass sich die ganze Anlage besser ins Bild einfügt.

„Wenn es während der Bauphase Probleme oder Fragen von anderen beteiligten Bauleuten gab, konnte Mairose sofort helfen, damit der Bauprozess nicht ins Stocken kam. Und wenn zwischendurch etwas war, war immer schnell jemand da. So wünscht man sich das für das ganze Gewerk – klappt aber leider nicht immer.“

Obendrein entschied sich der Bauherr für Solarzellen, die ebenfalls von der Firma Mairose direkt mit angeboten und installiert worden sind. In Zusammenarbeit mit der Firma Mairose ist es weiterhin gelungen, den gewünschten smarten und cleanen Look auf dem Dach umzusetzen.

„Es sollten keine Linien und keine Schienen sichtbar sein, sodass die Anlage möglichst wie aus einem Guss wirkt.“

Und dies ist mehr als gelungen, wie ihm auch von Bekannten und Freunden bereits bestätigt worden ist. Ein rundum erfolgreiches Projekt mit einem sehr zufriedenen Kunden, der sich von der Qualität der Firma Mairose überzeugen konnte.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke