Fürstenberg (red). Ritterkämpfe, Live-Musik, Zinngießen, Bogenschießen, Handwerkskunst und zahlreiche Mitmachangebote prägten das Sommerfest von Projekt Begegnung im Mittelalterdorf Bokenrode in Fürstenberg. Mit der Veranstaltung möchte der Verein nach eigenen Angaben sein Vereinsleben wieder stärker beleben.
„Wir wollen unser Vereinsleben wieder beleben“, sagte der Vorsitzende Bernd Wengel. Zugleich sprach er den ehrenamtlich Engagierten seinen Dank aus und äußerte die Hoffnung, künftig weitere Menschen für eine Mitarbeit im Verein gewinnen zu können.
Ehrenamt soll wieder stärker in den Mittelpunkt rücken
Im Gespräch blickte Wengel auf die inzwischen 42-jährige Geschichte von Projekt Begegnung zurück. Im November 1984 wurde der Verein in das Vereinsregister eingetragen und als gemeinnützig anerkannt. Seitdem sei er in zahlreichen sozialen Bereichen der Region aktiv gewesen.
In den vergangenen 15 Jahren hätten sich der Verein und der Vorstand mit Bernd Wengel, Jens-Martin Wolff und Andrea Ziemer als Gesellschafter jedoch vor allem auf die Entwicklung der Projekt Begegnung gGmbH konzentriert. Dadurch sei das eigentliche Vereinsleben mit seinem ehrenamtlichen Engagement in den Hintergrund gerückt.
„Wir wollen heute mit diesem Familientag den Startschuss geben für den Versuch, das ehrenamtliche Engagement im Verein wieder zu stärken und Begegnung, Gemeinschaft und solidarisches Handeln zu fördern“, erklärte Wengel.
Vielfältiges Programm für die ganze Familie
Der Vorsitzende zeigte sich erfreut darüber, dass mit Ulla und Michael Schikyr, die die Gäste im Backhaus mit leckerem Flammbrot versorgten, sowie Simon Jonski, der eine Ideenwerkstatt organisierte, bereits engagierte Menschen gefunden wurden, die das Vereinsleben aktiv mitgestalten.
Vertreterinnen und Vertreter der Freyschar zu Bokenrode gaben mit Schwertkämpfen Einblicke in das mittelalterliche Ritterleben. Für die musikalische Unterhaltung sorgten Daniel Ritzenhoff und Ron Philipps, die als „Dan und Ron“ mit einem abwechslungsreichen Repertoire auftraten. Ein Kuchenbüfett, das von Mitgliedern sowie Mitarbeitenden von Projekt Begegnung gespendet wurde, rundete das Angebot ab.
Weitere Veranstaltungen bereits geplant
Ein besonderer Dank galt außerdem dem ZEE (Zentrum für ehrenamtliches Engagement) aus Holzminden, das den Findungsprozess des Vereins nach Angaben von Projekt Begegnung bereits seit einiger Zeit begleitet. Willi Wittkopp habe dabei geholfen, neue ehrenamtlich Engagierte zu vermitteln.
Zum Abschluss zog Bernd Wengel ein positives Fazit: „Nach den ersten Rückmeldungen war es heute eine gelungene Veranstaltung, die Projekt Begegnung wieder zu einem wichtigen sozialen Treffpunkt in der Region in einem Netzwerk mit anderen Initiativen machen könnte.“
Für die kommenden Monate plant der Verein unter anderem regelmäßige Tavernenabende, ein Halloween-Fest gemeinsam mit anderen Vereinen der Region, gemeinsame Fahrten sowie die Weiterentwicklung einer Ideen- und Projektwerkstatt. Wer sich für Projekt Begegnung interessiert, kann sich per E-Mail an
Fotos: Schwannecke / Projekt Begegnung