MTV Bevern beendet Sommerpause und startet mit vielfältigem Turn- und Fitnessangebot wieder durch
Lesedauer: 7 Minuten
Bevern
Bevern (red). Die Sommerpause ist beendet – vielleicht auch ein Anlass, um sich mal wieder sportlich zu betätigen, dem Körper etwas Gutes zu tun und wieder fitter und motivierter zu werden. Genau jetzt ist die Gelegenheit – nicht morgen oder irgendwann, sondern genau jetzt.
Der erste Schritt ist der schwerste. Wenn der erst einmal geschafft ist, läuft es meistens von allein. Der MTV Bevern bietet hierfür viele Möglichkeiten.
Sportlicher Wochenstart für Kinder und Erwachsene
Die sportliche Woche startet montags um 16 Uhr mit dem Eltern-Kind-Turnen. Bewegung und Spaß beim gemeinsamen Spielen zusammen mit den Eltern werden hier zelebriert.
Ab 17 Uhr kommen dann die größeren Kinder an die Reihe. Ab vier Jahren werden mit den Kindern schon die koordinativen Fähigkeiten und Fertigkeiten geübt. Hier wird ohne Eltern geturnt und gespielt.
Ab 17.45 Uhr beginnen die „Tanzmäuse“. Hier wird tänzerisch das Rhythmusgefühl gestärkt. Die Kinder können ihre eigenen Ideen mit einbringen.
Fitnessgymnastik und Zumba am Montag
Um 18.45 Uhr startet die Fitnessgymnastik für Damen und bringt Bewegung ins Leben. Das Training ist so einfach wie effektiv. Jede kann die Übungen durchführen und ihren Gesundheitszustand stabilisieren und optimieren. Die ganzheitliche Bewegung und Gesundheit stehen dabei im Vordergrund.
Ab 20 Uhr heißt es dann: Zumba – die Musik, die Schritte, die Bewegungen, das Training, das Gefühl. Zumba ist ein Fitness-Workout, das Elemente vieler lateinamerikanischer Tänze mit Aerobic-Übungen kombiniert und damit den Körper und das Herz-Kreislauf-System stärkt.
Nordic Walking und „Happy Dance Crew“
Am Mittwoch um 9.30 Uhr trifft sich die Nordic-Walking-Gruppe. Nordic Walking ist ein gelenkschonender Ausdauersport und trainiert die Fuß-, Bein- und Beckenmuskulatur. Durch regelmäßiges Walken steigert sich das Herzvolumen und der Blutdruck wird gesenkt.
Um 16 Uhr startet die „Happy Dance Crew“. Die Hip-Hop-Gruppe steht für coole Moves und jede Menge Spaß. Die Kinder lernen spannende Choreografien, verbessern ihr Rhythmusgefühl und entwickeln ihren eigenen Tanzstil im Team.
„Strong Nation“ und „CIRCL Mobility“
Um 19 Uhr heißt es dann: „Strong Nation & CIRCL Mobility“. „STRONG Nation®“ ist ein revolutionäres, hochintensives Workout, das dazu motiviert, auch ehrgeizige Fitnessziele zu erreichen. Ein „STRONG Nation®“-Kurs ist ein Training, das zum Teil aus Bodenübungen besteht, bei denen der Körper intensiv trainiert wird.
Basierend auf der Wissenschaft der funktionellen Bewegung konzentriert sich „CIRCL Mobility™“ auf Flexibilitäts-, Atem- und Mobilitätsübungen. Ziel ist es, das volle Potenzial des Körpers zu entfalten.
Geräteturnen und Leistungstraining
Alle Kinder ab sieben Jahren, die die klassischen Turngeräte kennenlernen wollen, sind am Donnerstag um 16 Uhr gefragt. Es werden Übungen einstudiert und an den Geräten erlernt. Alles nach dem Motto: „Alles kann, nichts muss.“
Um 17 Uhr beginnen die Leistungsturnerinnen mit ihrem Training. Neben dem Erlernen der P- und G-Stufen-Übungen wird hier verstärkt auf Ausdruck und Ausführung geachtet. Auch Kraft- und Beweglichkeitstraining stehen auf der Tagesordnung.
„B.A.C.K. to Bodymind“ und Yoga
Um 18.30 Uhr heißt es „B.A.C.K. to Bodymind“. B.A.C.K. bedeutet Beweglichkeit – Achtsamkeit – Cardio – Kraft.
Ein Fullbody-Workout nach dem Grundsatz: Dein Körper, dein Ziel, dein Team. Zusammen wird die Muskulatur gestärkt und die Ausdauer erhöht. Das soll dazu führen, sich wieder gut im eigenen Körper zu fühlen.
Um 19.15 Uhr beginnt der Yoga-Kurs. Hier werden Körper und Geist gleichermaßen angesprochen sowie Kraft, Ausdauer und Flexibilität der gesamten Körpermuskulatur gestärkt. Yoga löst Verspannungen. Ausgeglichenheit und Wohlbefinden sind das Ziel.
Schnuppern beim MTV Bevern
Wenn das Interesse geweckt ist, freut sich der MTV Bevern auf viele motivierte Menschen, vielleicht auch erst einmal nur zum „Schnuppern“.
Für den Zumba-Kurs, den „CIRCL Mobility“-Kurs und den Yoga-Kurs wird eine Kursgebühr erhoben.
Weitere Informationen zu Abläufen, Treffpunkten und Trainerinnen und Trainern sowie zu den anderen vielfältigen Abteilungen des Vereins sind auf der Internetseite des MTV Bevern unter www.mtv-bevern.de zu finden. Telefonische Auskünfte geben Sabine Stock unter 0152-3424913 und Heike Schulze unter 0174-3358808.
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Dachsanierung mit Speziallösung: Firma Mairose meistert auch anspruchsvolle Projekte
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Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.
Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung
Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.
Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung
Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.
Förderung und persönliche Betreuung
Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.
Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.
Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.
Nicht sichtbare Gefahr bei Niedrigwasser: DLRG Holzminden warnt vor dem Betreten und Durchqueren der Weser
Lesedauer: 7 Minuten
Holzminden
Holzminden (ber). Der Pegel der Weser ist deutlich gesunken. An der Messstation in Höxter liegt der Wasserstand laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) aktuell bei etwa 57 Zentimetern. Mitte Juli zeigten die Messwerte noch einen Pegelstand von etwa 120 Zentimetern an. Doch der niedrige Wasserstand bedeutet keine Entwarnung: Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden warnt davor, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren.
Doch wie gefährlich ist die Weser bei Niedrigwasser wirklich? Welche neuen Gefahren ergeben sich hierdurch? Die Redaktion hat bei der DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V. nachgefragt und wichtige Hinweise über mögliche Gefahren bei Niedrigwasser erhalten.
Niedriger Wasserstand bedeutet nicht weniger Risiko
„Viele Menschen verbinden einen niedrigen Wasserstand mit einem geringen Risiko“, berichtet Niko Stille, 2. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Holzminden, in Bezug auf die Weser. Die typischen Gefahren in der Weser würden jedoch bestehen bleiben. Hinzu kämen weitere Risiken, die bei einem normalen Pegelstand weniger auffielen.
„Die Strömung kann selbst bei niedrigem Wasserstand erheblich sein und verändert sich durch Engstellen oder Untiefen teilweise sogar. Hinzu kommen rutschige Steine, plötzlich tiefere Bereiche sowie Hindernisse wie Äste oder andere Gegenstände, die unter der Wasseroberfläche liegen. Wer die Weser unterschätzt, bringt sich schnell in Gefahr“, erklärt Stille.
Ausgespülte Bereiche werden sichtbar
Bei Niedrigwasser hat die DLRG die Möglichkeit, Gefahrenstellen ausfindig zu machen und Maßnahmen zu ergreifen. Aktuell würden immer mehr Bereiche sichtbar werden, in denen auf flache Abschnitte plötzlich deutlich tiefere Stellen folgen.
Diese wurden durch die Strömung so weit ausgespült, dass dort kein sicherer Stand mehr möglich ist. Beim Begehen der Weser kann sich daraus eine Gefahr entwickeln.
„Sichtbar werden genau solche Stellen aktuell beispielsweise, wenn man von der Holzmindener Weserbrücke Richtung Getreidespeicher schaut“, warnt Niko Stille.
Trotz des geringen Pegelstands rät die DLRG-Ortsgruppe Holzminden davon ab, die Weser zu betreten. Wer dennoch in der Weser schwimmen möchte, kann auf Veranstaltungen zurückgreifen, bei denen das Schwimmen unter Aufsicht stattfindet. Solche Angebote gab es zuletzt im Juli in Rinteln; Ende August ist das Weserschwimmen in Lüchtringen vorgesehen. Alternativ stehen bekannte Badegewässer wie der Godelheimer See zur Verfügung.
Durchquerungen können schnell gefährlich werden
„Gerade an warmen Tagen stellen wir fest, dass der niedrige Wasserstand viele Menschen dazu verleitet, die Weser zu Fuß zu durchqueren oder an Stellen zu baden, die sonst nicht erreichbar wären“, berichtet der zweite Vorsitzende. „Der Untergrund ist häufig uneben und rutschig, sodass man leicht stürzen kann. Außerdem wechseln flache und tiefere Bereiche oft unerwartet. Wer das Gleichgewicht verliert, kann von der Strömung erfasst werden. Besonders für Kinder oder unsichere Schwimmer kann das schnell zu einer großen Gefahr werden“, fügt er an.
DLRG bleibt trotz Niedrigwasser einsatzfähig
Die Einsatzfähigkeit der DLRG bleibt trotz des Niedrigwassers grundsätzlich erhalten. Auch die Rettungsboote können weiterhin die Bereiche der Weser erreichen. Der geringe Pegelstand erfordert allerdings eine besonders vorsichtige Fahrweise.
„Grundsätzlich ist die Einsatzfähigkeit unserer Rettungsboote weiterhin gewährleistet. Allerdings führt der niedrige Wasserstand dazu, dass wir einzelne Bereiche der Weser deutlich vorsichtiger befahren müssen. Flache Stellen, Kiesbänke oder bislang überdeckte Hindernisse erschweren die Anfahrt und können den Einsatz verzögern“, erklärt Stille.
Dabei sind vor allem gute Ortskenntnisse sowie das Zusammenspiel von Technik und den Bootsführerinnen und Bootsführern erforderlich. Die DLRG nutzt beispielsweise ein Sonar-System. Dabei handelt es sich um ein technisches Verfahren zur Ortung von Gegenständen und zur Messung von Entfernungen unter Wasser mithilfe von Schallwellen.
Strömungsretter trainieren unter realistischen Bedingungen
Neben den Rettungsbooten spielen bei Einsätzen in der Weser auch speziell ausgebildete Strömungsretterinnen und Strömungsretter eine wichtige Rolle. Das gilt insbesondere für Bereiche, in denen Rettungsboote aufgrund des geringen Wasserstands nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden können.
„Unsere Rettungsschwimmer und Strömungsretter trainieren den sicheren Umgang im fließenden Gewässer regelmäßig unter realistischen Bedingungen“, erklärt die DLRG. Nach Angaben der Ortsgruppe lernen die Strömungsretterinnen und Strömungsretter dabei, die Strömungsverhältnisse einzuschätzen und spezielle Rettungstechniken in Flüssen einzusetzen.
Einsatzkräfte der DLRG bilden eine Suchkette während eines Übungsszenarios im Kiesteich.
Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden rät daher trotz des niedrigen Pegelstands davon ab, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren. Wer schwimmen möchte, könne stattdessen auf beaufsichtigte Veranstaltungen oder bekannte Badegewässer ausweichen.
Fotos: ber, DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V.
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