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Bevern
Das Naturerlebnisbad „Paula Tobias“ in Bevern beendet seine erste Saison – bis Sonntag kann das neue Bad noch kostenlos besucht werden.

Bevern (red). Nach einer kurzen, aber ereignisreichen ersten Saison schließt das Naturerlebnisbad „Paula Tobias“ in Bevern nach dem Wochenende planmäßig seine Tore für dieses Jahr. Erst vor drei Wochen feierlich eröffnet, hat das neue Naturfreibad bereits zahlreiche Besucherinnen und Besucher begeistert. Bis Sonntag besteht also noch die Gelegenheit, das neue Bad kostenlos zu testen.

Die Samtgemeinde Bevern als Betreiberin des Bades bedankt sich herzlich bei allen Badegästen und Interessierten, die das Naturerlebnisbad in den vergangenen Wochen besucht und das kostenlose Angebot genutzt haben.

Positive Resonanz auf das neue Naturerlebnisbad

Besonders erfreulich war die positive Resonanz nicht nur am Eröffnungstag, sondern während der gesamten Saison. Viele Menschen aus Bevern und der Umgebung haben die Gelegenheit genutzt, das neue Bad kennenzulernen und die naturnahe Atmosphäre zu genießen. Zur Freude der Samtgemeinde haben auch die dritten Klassen der Grundschule Bevern bei jedem Wetter das Schulschwimmen im neuen Bad mit Begeisterung wahrgenommen.

In den vergangenen Wochen konnten zudem wertvolle Erkenntnisse für den zukünftigen Betrieb des Naturfreibades gewonnen werden. Das Bad kommt ganz ohne Chlor aus und setzt auf eine ökologische Wasseraufbereitung.

Erfahrungen sollen für künftigen Betrieb genutzt werden

Die gesammelten Erfahrungen werden genutzt, um den Betrieb weiter zu optimieren und das Angebot für die kommenden Jahre noch attraktiver zu gestalten.

Die Schließung des Bades erfolgt wie geplant. Eine Verlängerung der Saison war nur bei anhaltend sommerlichem Wetter vorgesehen. Aufgrund der aktuellen Wettervorhersage mit Temperaturen von deutlich unter 20 Grad und der damit verbundenen zu erwartenden niedrigen Wassertemperatur macht eine Verlängerung jedoch keinen Sinn.

Vorfreude auf die nächste Freibadsaison

Die Samtgemeinde Bevern blickt mit großer Vorfreude auf die nächste Freibadsaison und das Bäderteam freut sich darauf, im kommenden Jahr wieder zahlreiche Gäste im Naturerlebnisbad „Paula Tobias“ begrüßen zu dürfen.

Foto: Samtgemeinde Bevern


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Lesedauer: 3 Minuten
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Holzminden. Was hinter der Durchführung kosmetischer Studien steckt, können Interessierte diesen Freitag, 4. September, bei den Normec Schrader Instituten erfahren. Die Institute veranstalten erstmals einen Tag der offenen Tür. Von 12 bis 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher einen Blick in die Räumlichkeiten werfen und sich über die Arbeit des Instituts informieren.

Einblicke in die moderne Kosmetikforschung

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moderne Kosmetikforschung funktioniert. Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen erläutern, wie Studien ablaufen, welche technischen Geräte dabei eingesetzt werden und mit welchen Methoden die Wirksamkeit von Produkten untersucht wird. Besucherinnen und Besucher können dabei auch Fragen zu den einzelnen Arbeitsbereichen stellen.

Wer sich für eine Tätigkeit als Probandin oder Proband interessiert, kann sich über den Ablauf entsprechender Studien und die Möglichkeiten einer Teilnahme informieren. Neue Probandinnen und Probanden sind jederzeit herzlich willkommen.

Angebote für die ganze Familie

Der Tag der offenen Tür richtet sich auch an Familien. Für Kinder bietet das Tantenwerk Kinderschminken an. Für die Verpflegung der Besucherinnen und Besucher sorgt Glänzer’s Imbiss mit einem Foodtruck.

Mit dem Tag der offenen Tür setzen die Normec Schrader Institute ein klares Zeichen: Forschung soll nahbar, transparent und für alle zugänglich sein. Sie laden alle Interessierten ein, Teil dieser Entwicklung zu werden – als Besucherin oder Besucher, als Testerin oder Tester oder einfach als neugieriger Gast, der einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte.

Tag der offenen Tür am Freitag

Der Tag der offenen Tür findet am Freitag, 4. September, von 12 bis 16 Uhr bei den Normec Schrader Instituten in Holzminden, „Max-Planck-Straße 6“, statt.

Weitere Informationen gibt es unter normecgroup.com/de-de/schrader-hol-2026.

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Höxter-Beverungen

Holzminden (awin). 15 Monate wurde gebaut, geplant, nachgebessert und immer wieder angepackt – der eigentliche Umzug war dann nach kaum eineinhalb Stunden geschafft. Seit dem 29. August leben die ersten Tiere im neuen Tierheim des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter am Allernbusch. Damit endet für den Verein eine lange Bauphase, die nicht immer nach Plan verlief.

Der Transport vom bisherigen Standort am „Ziegeleiweg“ verlief laut Tierheimleiter Julian Kusak ganz entspannt. Tierärzte begleiteten den Umzug. Inzwischen haben vier Hunde und 66 Katzen ihr neues Zuhause auf Zeit bezogen. Und sie treffen dort auf Bedingungen, die mit denen des bisherigen Tierheims kaum noch vergleichbar sind.

Mehr Platz und neue Möglichkeiten für die Tiere

Allein das Hundehaus umfasst rund 400 Quadratmeter. Insgesamt stehen 17 Zwinger zur Verfügung, vier davon als Quarantänebereiche. Die 13 regulären Zwinger verfügen über angeschlossene Ausläufe. Zudem ist am neuen Standort eine artgerechte Gruppenhaltung möglich.

Für die Katzen wurden auf rund 250 Quadratmetern unter anderem Vermittlungsräume mit Außengehegen geschaffen. Insgesamt ist der Bereich für etwa 80 bis 90 Katzen ausgelegt. Neu ist außerdem eine eigene Katzenquarantäne, die es am alten Standort nicht gab.

„Wir haben einen der höchsten Standards gebaut, die man aktuell bauen kann. Allein der Hygienestandard ist um ein Vielfaches höher im Vergleich zum alten Tierheim“, betont Jens-Uwe Müller, erster Vorsitzender des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter.

Erstrahlen auf dem Gelände im neuen Glanz: Das Hundehaus (l.) und das Katzenhaus (r.)
Auch technisch auf einem neuen Stand

Zum Konzept gehören unter anderem säure- und urinbeständige Oberflächen, die Reinigung und Hygiene erleichtern sollen. Zwei Wärmepumpen versorgen Hunde- und Katzenhaus, hinzu kommen eine Fußbodenheizung und eine 40-Kilowatt-Photovoltaikanlage auf dem Dach. Ein Brunnen dient der Wasserversorgung, zusätzlich steht ein Frischwasserreservoir zur Absicherung bereit.

Von den Veränderungen profitieren jedoch nicht nur die Tiere. „Besonders freut es mich für unsere Mitarbeiter, dass wir ihnen einen vernünftigen Arbeitsplatz schaffen konnten“, sagt Müller. Im ehemaligen Wohnhaus stehen dem Team nun unter anderem Aufenthaltsräume, Umkleidemöglichkeiten, Bad und Küche zur Verfügung.

Der neue Aufenthaltsraum soll zugleich eine Begegnungsstätte für die mehr als 220 Vereinsmitglieder werden. Damit verbindet der Tierschutzverein auch die Hoffnung, weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Arbeit im Tierheim zu gewinnen.

Der geplante Umzug im Juni musste warten

Eigentlich sollten Tiere und Beschäftigte bereits im Juni an den Allernbusch wechseln. Weil die vorgesehenen Hundeausläufe zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt waren, wurde der Umzug in Abstimmung mit dem Veterinäramt verschoben. Der Verein entschied sich, zunächst nachzurüsten, damit die Anlage anschließend ohne Mängel abgenommen werden konnte.

Für die zusätzlichen Arbeiten an den Hundeausläufen wurden noch einmal rund 30.000 Euro benötigt. Die Förderung stellte der Deutsche Tierschutzbund e. V. bereit. Auf die Situation aufmerksam geworden war der Verband auf Initiative der niedersächsischen Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Miriam Staudte.

1,5 Millionen Euro für den neuen Standort

Insgesamt kostete das neue Tierheim rund 1,5 Millionen Euro. Die Summe brachte der Verein unter anderem über Förderanträge und Spendensammlungen auf. Hinzu kamen Sachspenden und Arbeitsleistungen von Unternehmen und Handwerksbetrieben aus der Region. Auch die Photovoltaikanlage wurde dem Verein kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Auch personell musste der Verein während der Bauphase einen unerwarteten Umbruch bewältigen. Nachdem der damalige Tierheimleiter und seine Stellvertreterin am selben Tag gekündigt hatten, wurden innerhalb kurzer Zeit Julian Kusak als neuer Leiter und Jana Pruhs als stellvertretende Tierheimleiterin gewonnen. Kusak bringt langjährige Erfahrung als Tierpfleger und Gehegeleiter mit, Pruhs Erfahrungen aus Tierarztpraxen und der Arbeit in einem Tierheim.

Julian Kusak wird als "Glücksgriff" für das Tierheim Holzminden bezeichnet
Nach 15 Monaten ist der Kraftakt geschafft

Mit dem Einzug endet für den Tierschutzverein damit eine intensive Zeit. Verzögerungen, zusätzliche Arbeiten und der Personalwechsel mussten parallel zum laufenden Tierheimbetrieb bewältigt werden. Für Jens-Uwe Müller hat sich der Aufwand aber auf allen Ebenen gelohnt – schließlich gilt es einen hohen Maßstab zu erfüllen: „Wir wollen für den Landkreis ein gutes Tierheim sein.“

Damit sich die Tiere zunächst in Ruhe an ihre neue Umgebung gewöhnen können, bleibt das Tierheim in dieser Woche noch für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Für spätere Tiervermittlungen bittet das Team grundsätzlich um eine vorherige telefonische Anmeldung. So könnten Termine besser mit dem laufenden Tagesgeschäft abgestimmt und ausreichend Zeit für die jeweiligen Tiere und Interessierten eingeplant werden. Die aktuellen Öffnungszeiten und weitere Informationen sind auf der Internetseite des Tierheims Holzminden zu finden.

Die aktuell jüngsten Bewohner des neuen Tierheims: Katzen-Babys, die erst wenige Wochen alt sind.

Fotos: awin