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Bevern

Golmbach (red). Jetzt ist es sicher: Der 6. Dorfflohmarkt des Heimat- und Kulturvereins Golmbach-Warbsen e. V. findet statt. Am Sonntag, 20. September 2026, von 11 bis 17 Uhr verwandelt sich das Kirschendorf Golmbach wieder in einen großen, bunten Flohmarkt.

Lange war in diesem Jahr nicht klar, ob der beliebte Dorfflohmarkt überhaupt stattfinden kann. Doch inzwischen steht fest: Golmbach darf wieder zum Stöbern, Feilschen und Entdecken einladen.

Kurzentschlossene können sich noch anmelden

Und vielleicht gibt es noch den einen oder anderen Kurzentschlossenen, der sich spontan mit einem eigenen Stand beteiligen möchte, da die Anzahl der Stände das gewünschte Minimum noch nicht ganz erreicht hat. Standbetreiber können sich noch beim Ehrenvorsitzenden Kurt Lammert unter 05532/8580 oder 0160/6487727 anmelden. Eine Standgebühr wird nicht erhoben. Stattdessen freut sich der Heimat- und Kulturverein über Sach- und insbesondere Kuchenspenden, mit denen die Veranstaltung unterstützt werden kann.

Auch Standbetreiber aus anderen Orten willkommen

Auch Standbetreiber aus anderen Orten sind herzlich willkommen. Sie können ihre Stände neben den Ständen der Einwohner Warbsens zentral auf dem Dorfplatz in Golmbach aufbauen. Damit bietet sich auch auswärtigen Anbietern eine gute Gelegenheit, ihre Waren einem interessierten Publikum zu präsentieren und den Dorfflohmarkt mit ihrem Angebot zu bereichern.

Flohmarkt verteilt sich über das Kirschendorf

Für die Besucher gilt: Am besten genügend Zeit mitbringen und sich auf Entdeckungstour durch das Kirschendorf Golmbach machen. Denn der besondere Reiz des Golmbacher Dorfflohmarktes liegt darin, dass es nicht nur einen zentralen Markt gibt, sondern an verschiedenen Stellen im Dorf allerlei Schätze darauf warten, entdeckt zu werden. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch Golmbach lässt sich so der eine oder andere interessante Fund machen.

Ob Bücher, Spielzeug, Kleidung, Hausrat, Dekoratives oder längst vergessene Schätze vom Keller und Dachboden – wer gerne stöbert, wird sicher fündig. Und zwischendurch darf natürlich auch eine kleine Pause bei Kaffee und Kuchen oder einer Bratwurst vom heimischen Schlachter nicht fehlen.

Heimat- und Kulturverein lädt nach Golmbach ein

Der Heimat- und Kulturverein Golmbach-Warbsen e. V. lädt daher herzlich dazu ein, sich Zeit für einen Spaziergang durch das Dorf zu nehmen und den 6. Dorfflohmarkt gemeinsam zu einem schönen und lebendigen Sonntag zu machen.


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Bodenwerder-Polle

Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.

Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.

Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel

Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.

Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.

Ein Jahr Planung für den Landesentscheid

Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.

Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.

Viel Herzblut hinter den Kulissen

Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.

Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.

Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt

Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.

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Fotos: awin, Feuerwehr