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Bevern
Jörg Hesse (SPD, links) gratuliert Thomas Junker (CDU) zu seinem Wahlsieg.

Bevern (awin). Die Entscheidung in der Samtgemeinde Bevern ist gefallen: Thomas Junker (CDU) bleibt Samtgemeindebürgermeister. Nach Auszählung aller neun Wahlbezirke setzte sich der Amtsinhaber mit 53,24 Prozent der Stimmen gegen seinen Herausforderer Jörg Hesse (SPD) durch, der auf 46,76 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 68,95 Prozent.

Unmittelbar nach der Entscheidung kam Hesse zu Junker und gratulierte ihm persönlich zum Wahlsieg. Beide bedankten sich gegenseitig für einen guten und fairen Wahlkampf.

Junker gewinnt sechs der acht regulären Wahlbezirke

Auch der Blick auf die einzelnen Wahlbezirke zeigt Unterschiede innerhalb der Samtgemeinde. Junker lag in sechs der acht regulären Wahlbezirke vorn. In Bevern II erreichte er 52,04 Prozent, in Reileifzen/Dölme/Lütgenade 55,93 Prozent und in Lobach 62,86 Prozent. Auch Golmbach ging mit 51,82 Prozent an Junker. Seine höchsten Ergebnisse erzielte er in Holenberg mit 67,67 Prozent und Negenborn mit 59,84 Prozent.

Hesse setzte sich dagegen in zwei regulären Wahlbezirken durch. In Bevern I kam er auf 50,31 Prozent und in Bevern III auf 56,74 Prozent. Auch bei der Briefwahl in Bevern lag Hesse mit 50,86 Prozent knapp vor Junker, der dort 49,14 Prozent erreichte.

Junker bezeichnet das Amt als „Berufung“

Junker zeigte sich nach seinem Wahlsieg erleichtert. „Ich bin froh, dass ich die Wahl gewonnen habe, denn ich übe das Amt sehr gerne aus. Für mich ist das Berufung. Ich war die ganze Zeit optimistisch, war aber doch etwas überrascht, dass ich in Bevern selbst nicht gewonnen habe. Dafür war aber auf die Dörfer Verlass. Ich danke Jörg für den fairen Wahlkampf, und jetzt feiern wir“, sagte Junker nach der Wahl.

Hesse spricht von „respektablem Ergebnis“

Hesse zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden mit seinem Ergebnis. „Eine gewisse Grundenttäuschung ist natürlich da. Aber ich habe mir nichts vorzuwerfen. Gegen den Amtsinhaber ist das ein respektables Ergebnis“, sagte Hesse.

Zugleich gratulierte er seinem Mitbewerber zum Wahlsieg und richtete den Blick auf die künftige Zusammenarbeit. „Ich habe ein gutes Ergebnis erreicht – auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat. Wir hatten trotzdem einen guten und fairen Wahlkampf. Ich gratuliere Thomas zum Sieg und freue mich für ihn. Jetzt hoffe ich im Rat parteiübergreifend auf eine gute Zusammenarbeit.“


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Einbeck

Einbeck (red). Wie arbeiten Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und andere Organisationen zusammen? Auf welche Technik setzen sie bei einem Einsatz? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der dritte „BlaulichtTag“ des PS.Speicher im Otto-Hahn-Park Einbeck.

Besucherinnen und Besucher können die teilnehmenden Organisationen an ihren Ständen kennenlernen, mit den Einsatzkräften ins Gespräch kommen und einen Blick hinter die Kulissen ihrer täglichen Arbeit werfen. Die Beteiligten zeigen auf ihren Standflächen unterschiedliche Einsatztechniken und berichten aus ihrem Arbeitsalltag.

Einsatzkräfte demonstrieren gemeinsam eine realistische Bergungsszene

Um 13 Uhr stellen die Einsatzkräfte gemeinsam eine realistische Bergungsszene nach. Anhand eines Unfallfahrzeugs demonstrieren sie, wie verschiedene Organisationen bei einem Einsatz Hand in Hand arbeiten und welche Rettungs- und Bergungstechniken zum Einsatz kommen. Die Werkstatt Marco Ewert Automobile GmbH unterstützt die Vorführung mit zwei Unfallfahrzeugen.

Auch für die jüngsten Gäste gibt es viel zu entdecken. Kinderschminken, ein Glücksrad, Hüpfburgen und Bastelaktionen sorgen für Unterhaltung.

Präventionspuppenbühne vermittelt Kindern Wissen über den Straßenverkehr

Ein weiteres Angebot richtet sich speziell an Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sowie an Schülerinnen und Schüler der Grundschule. Die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Göttingen präsentiert mit „Pepe GEHT! zur Schule“ ein spielerisches Programm zur Verkehrsunfallprävention. Dabei lernen die Kinder altersgerecht und mit Musik und Moderation, worauf es im Straßenverkehr ankommt.

Der PS.Speicher reserviert auf dem Veranstaltungsgelände einen begrenzten Bereich für Besucherinnen und Besucher, die mit einem Blaulicht-Oldtimer anreisen. Denn auch historische Einsatzfahrzeuge passen perfekt zum BlaulichtTag. Eine Reservierung ist nicht möglich. Solange Plätze verfügbar sind, erhält die fahrende Person freien Zutritt zum Veranstaltungsgelände.

Das Programm des dritten BlaulichtTags im Überblick

Programm (ohne Gewehr):

  • 11 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 11:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 12:15 Uhr: THW „Rettung von Personen aus Trümmern“
  • 13 Uhr: Gemeinsame Vorführung „Unfallszene mit Bergung“
  • 14:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 15 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 15:30 Uhr: THW OV Einbeck „Rettung von Personen aus Trümmern“

Am BlaulichtTag beteiligen sich unter anderem die Polizei Einbeck, die Feuerwehr Einbeck, die Werksfeuerwehr der KWS, der THW-Ortsverband Einbeck, die Johanniter Einbeck, der DRK-Ortsverein Einbeck, die Bundespolizei Duderstadt, der Zoll Göttingen und die Bundeswehr.

Eintritt kostet drei Euro – Kinder unter sechs Jahren sind kostenfrei dabei

Der Eintritt auf das Außengelände beträgt drei Euro pro Person. Wer bereits vorab online oder vor Ort ein Ticket für die Sammlung LKW + BUS, ein Ein-Tagesticket oder ein Zwei-Tagesticket gekauft hat, erhält freien Eintritt auf das Veranstaltungsgelände. Wer zunächst nur den BlaulichtTag besucht und sich anschließend für einen Besuch der Sammlung LKW + BUS entscheidet, bekommt die bereits gezahlten drei Euro auf den Ticketpreis angerechnet. Kinder unter sechs Jahren besuchen den BlaulichtTag kostenfrei.

Foto: Stiftung PS.Speicher/Magdalena Formanek