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Bevern
Das Kandidatenteam von Bündnis 90/Die Grünen für den Samtgemeinderat Bevern: Felix Rabenhold (von links), Christoph Schenk und Camila Beatrix Gabriel.

Bevern (red). Bündnis 90/Die Grünen bewirbt sich mit drei Kandidierenden für den Samtgemeinderat Bevern bei der kommenden Kommunalwahl am 13. September. Die Liste wird angeführt von Camila Beatrix Gabriel aus Negenborn. Sie wirbt für „lebenswerte Dörfer“.

Lebenswerte Dörfer bedeuteten für sie insbesondere verlässliche Mobilität, eine gesunde Umwelt und gute Bildung vor Ort: „Mit verlässlicher Mobilität meine ich nicht nur den Erhalt und Ausbau des ÖPNV, sondern auch gepflegte Straßen sowie ausgebaute und sichere Rad- und Gehwege. Eine gesunde Umwelt nützt jedem und jeder kann einen Teil dazu beitragen.“

Gabriel setzt auf Mobilität, Umwelt und Bildung

Auf kommunaler Ebene sieht sie den Beitrag beispielsweise in dem behutsamen, gezielten Ausbau erneuerbarer Energien und der umweltfreundlichen Pflege von Grünflächen. Gute Bildung vor Ort sei für sie eine der wichtigsten kommunalen Aufgaben. Daher seien ihr der Erhalt und die Förderung der Schulen und Kitas ein besonderes Anliegen.

„Negenborn und die Region sind meine Heimat. Hier bin ich geboren, aufgewachsen und zum Ende meines ersten Studienabschlusses zurückgekehrt. Denn wie viele hier liebe ich das Leben auf dem Land. Daher möchte ich mich nun für Lebensqualität für jedes Alter in unseren Dörfern einsetzen“, bekräftigt Gabriel ihre Kandidatur.

Studium und politische Motivation

„Eigentlich war ich nie ganz weg aus der Region“, ergänzt sie, denn während ihres Erststudiums in Sankt Augustin bei Bonn sei sie am Wochenende im gesamten Landkreis Holzminden als Lokal- und Sportreporterin unterwegs gewesen. Bereits parallel zum Abschluss in Technikjournalismus mit der Studienrichtung Ingenieurwissenschaften habe sie sich nach weiteren Angaben für eine dauerhafte Rückkehr nach Negenborn und ein Zweitstudium in Politikwissenschaft und Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Göttingen entschieden. Auch einen dritten Bachelor in Philosophie und Soziologie konnte sie derweil nach eigenen Angaben erfolgreich abschließen und kann sich mit zwei laufenden Masterstudiengängen und einem Teilzeitjob offensichtlich nicht über zu viel Freizeit beschweren.

Sie erklärt daher: „Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit Politik aus einer beobachtenden und wissenschaftlichen Perspektive. In der Wissenschaft sehe ich meine berufliche Zukunft – dafür studiere und arbeite ich. Gleichzeitig rückt es auch in mein Bewusstsein, dass Demokratie kein Automatismus ist und das Vertrauen vermehrt bröckelt. Demokratie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen, politische Entscheidungen legitim, also berechtigt, nachvollziehbar und für das Gemeinwohl, zu treffen. Dafür möchte ich mit meinen Kandidaturen für den Samtgemeinderat Bevern, den Gemeinderat Negenborn und den Kreistag meinen Beitrag leisten.“

Rabenhold will neue Wahlheimat mitgestalten

Für lebenswerte Dörfer möchte sich auch der Listenplatzzweite Felix Rabenhold künftig einsetzen und seine neue Wahlheimat im Samtgemeinderat und Gemeinderat Bevern aktiv mitgestalten. Gebürtig aus Nordhausen in Thüringen hat sich der Programmierer mit einem Haus in Bevern bewusst für einen dauerhaften Lebensmittelpunkt in der Region entschieden: „Ich bin hergezogen wegen der wundervollen Landschaft, der freundlichen Menschen, der starken Industrie und des Potenzials, hier ein schönes Leben gemeinsam mit meiner Frau aufzubauen.“

Besonders wichtig sei ihm, die Region zukunftssicher aufzustellen: mit Attraktivität für die Jugend und Lebensqualität für die Älteren sowie der Vorbereitung auf klimabedingte Extreme, seien es harte Winter oder trockene Sommer.

Schenk setzt auf erneuerbare Energien und Nahverkehr

Auch für den Dritten auf der Liste, Christoph Schenk, ist das Weserbergland neue Wahlheimat: „Geboren bin ich in Köln und war dort bis zur Rente in verschiedenen Behörden und als selbständiger Rechtsanwalt tätig. Meine geliebte Heimatstadt hat mich mit ihrem übermäßigen Autoverkehr und der Großstadthektik zunehmend belastet.“

In der Region schätzten er und seine Frau die liebliche Landschaft und Ruhe. Zudem hätten sie in Warbsen ihren Wunsch nach Wohnen in einem Fachwerkhaus und naturnaher Gartenarbeit erfüllen können. „Außerdem sind wir sehr glücklich über die offenherzige Aufnahme und tolle Unterstützung, die wir von unserer neuen Nachbarschaft erfahren haben“, ergänzt Schenk.

Bereits seit den 1980ern engagiere er sich bei den Grünen für eine Politik, die das soziale Miteinander ins Zentrum rücke. Wichtig seien ihm der Ausbau von erneuerbaren Energien und der öffentliche Nah- und Fernverkehr: „Mit meiner Kandidatur für den Samtgemeinderat möchte ich die Schwerpunkte grüner Politik vor Ort stärken.“

Austausch bis zur Kommunalwahl

„Gemeinsam mit dem Kreisverband stehen wir am Stand der Grünen jeden Samstagvormittag bis zur Wahl in der ‚Oberen Straße‘ in Holzminden und laden jeden herzlich zu einem freundlichen Austausch mit uns ein“, betont das Kandidatenteam für den Samtgemeinderat Bevern.

Foto: Bündnis 90/Die Grünen


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Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.

Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung

Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.

Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung

Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.

Förderung und persönliche Betreuung

Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.

Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.

Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

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Landkreis Holzminden

Höxter (msp). Vor der beeindruckenden Kulisse des UNESCO-Welterbes Corvey heißt es am Samstag, 5. September, wieder: Wein genießen und gleichzeitig Gutes tun. Bereits zum fünften Mal veranstalten der Ladies' Circle und der Round Table Höxter-Holzminden mit Untertützung des Old Table ihr gemeinsames Weinfest im Domänenhof vor dem Corveyer Weinhaus. Los geht es ab 16 Uhr, der Eintritt ist frei.

Gemeinsam mit den Inhabern des Corveyer Weinhauses haben die Organisatoren erneut eine vielfältige Auswahl an Weiß-, Rosé- und Rotweinen zusammengestellt. Auch eine fruchtige Sangria wird bei sommerlichen Temperaturen wieder angeboten. So ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Für das leibliche Wohl sorgen mehrere Foodtrucks mit einem abwechslungsreichen Angebot. Besucher dürfen sich unter anderem auf Burger und Fritten von 3Stars, Pizza und Minicalzone von Il Gusto to go sowie weitere passende Spezialitäten zum Wein freuen.

Neu in diesem Jahr ist ein rund 20 Meter großer Eventschirm von OWL-Booking. Er ersetzt die bisherigen Zelte und bietet den Gästen zuverlässigen Schutz vor Sonne, Regen und Wind. So steht einem entspannten Abend im Domänenhof unabhängig vom Wetter nichts im Wege.

Auch der beliebte Shuttle-Service wird erweitert. Gegen eine angemessene Spende bringen die Fahrer von Weller als auch dem Autohaus Beineke, die Besucher sicher nach Hause.

Der gesamte Erlös des Weinfestes fließt erneut in gemeinnützige Projekte, die der Ladies' Circle und der Round Table unterstützen. Dazu zählt vorrangig der Weihnachtspäckchenkonvoi, der jedes Jahr tausenden Kindern in Osteuropa eine Weihnachtsfreude bereitet. Mit ihrem Besuch leisten die Gäste somit nicht nur einen Beitrag zu einem gelungenen Abend, sondern unterstützen gleichzeitig wichtige soziale Projekte.

Damit möglichst viele Einnahmen den Hilfsprojekten zugutekommen, bitten die Organisatoren die Besucher um eine kleine Unterstützung: Wer einen Weinkühler besitzt, darf diesen gerne selbst mitbringen. So können Anschaffungskosten eingespart und der Spendenanteil weiter erhöht werden. Für ausreichend Eis zum Kühlen der Getränke ist selbstverständlich gesorgt.

Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiche Besucher, einen stimmungsvollen Abend in besonderer Atmosphäre und viele gemeinsame Stunden für den guten Zweck.

Geparkt werden kann wie immer auf dem Hauptparkplatz vor Schloss Corvey. Vom Parken auf dem Domänenhof bitten die Veranstalter abzusehen.

Foto: Jonas Bohlmann