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Warburg
Sie eröffneten die Gebetsfeier: die Bahá’í Warburg vertreten durch Lila Panahi und Stefan Mennemeier an der Harfe.

Warburg (red). Mit einer interkulturellen Gebetsfeier hat die Hansestadt Warburg das 15-jährige Bestehen als Erd-Charta-Stadt gefeiert. Vertreter verschiedener Religionen, Kulturen und Weltanschauungen kamen in der Kuhlemühle zusammen, um gemeinsam ein Zeichen für Frieden, Respekt und Verantwortung zu setzen.

Gemeinsamkeit statt Unterschiede

Bereits die Gestaltung der Bühne mit einer Erdkugel und einer Würdekönigin verdeutlichte das zentrale Anliegen der Veranstaltung: Alle Menschen teilen denselben Planeten und tragen gemeinsam Verantwortung. Musikalische Beiträge sowie gemeinsame Lieder schufen von Beginn an eine offene und zugleich feierliche Atmosphäre. Die Organisatoren betonten, dass es nicht um ein gemeinsames religiöses Ritual, sondern um einen Raum der Begegnung und des gegenseitigen Zuhörens gehe.

Religionen setzen gemeinsame Zeichen

Vertreter der Bahá’í-Gemeinde, der muslimischen Gemeinde, der syrisch-orthodoxen Kirche sowie der Warburger Ökumene brachten ihre jeweiligen Perspektiven auf Frieden, Mitmenschlichkeit und Verantwortung ein. Trotz unterschiedlicher Glaubenstraditionen wurde deutlich, dass Werte wie Würde, Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt verbinden. Musikalisch begleitet wurde die Feier unter anderem von Sängerinnen und Instrumentalisten aus der Region.

Rückblick auf 15 Jahre Erd-Charta

Im anschließenden Festakt würdigte der Erste stellvertretende Bürgermeister Thomas Vonde das Jubiläum und hob die Bedeutung der Erd-Charta als Wertekompass für die Stadt hervor. Valeria Geritzen erinnerte an die Anfänge der Initiative und an den verstorbenen Ratsherrn Christian Holtgreve, dessen Engagement den einstimmigen Ratsbeschluss zur Erd-Charta-Stadt im Jahr 2011 möglich machte. Heute lebe die Erd-Charta vor allem durch die Menschen, die ihre Werte im Alltag umsetzen.

Begegnungen über die Feier hinaus

Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen kamen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen miteinander ins Gespräch. Frisch gebackenes Warburger Urtyp-Brot und internationale Speisen unterstrichen den Gedanken von Gemeinschaft und regionaler Verbundenheit. Viele Gäste beschrieben die Veranstaltung später als bewegend und wertschätzend. Besonders hervorgehoben wurde die Offenheit, mit der Menschen verschiedener Religionen gemeinsam für Frieden und Verständigung eingetreten seien.

Vielfalt als Stärke

Die Jubiläumsfeier machte sichtbar, wofür die Erd-Charta in Warburg seit 15 Jahren steht: Unterschiedliche Stimmen, Kulturen und Religionen bilden gemeinsam ein Mosaik des Miteinanders. Gerade die Vielfalt der Beiträge verdeutlichte den Grundgedanken der Erd-Charta: Verantwortung für die gemeinsame Erde übernehmen, einander mit Würde begegnen und Unterschiede als Bereicherung verstehen.

Foto: Valeria Geritzen


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Boffzen

Derental (red). Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr lädt der Derentaler Löwenblut e. V. am Samstag, 18. Juli 2026, erneut zum Sommerfestival „Solling Sound“ auf den Grillplatz in Derental ein. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf Live-Musik, kühle Getränke und eine besondere Festivalkulisse inmitten der Natur des Sollings freuen. Der idyllisch gelegene Grillplatz bietet mit seiner Lage eine Atmosphäre, die in der Region ihresgleichen sucht.

Nach dem Wegfall des über viele Jahre weit über die Region hinaus bekannten Rockfestivals „Solling Jump“ im benachbarten Fürstenberg veranstaltete der Derentaler Löwenblut e. V. im vergangenen Jahr erstmals den „Solling Sound“. Das Festival knüpft an die langjährige Tradition großer Open-Air-Musikveranstaltungen in der Region an, setzt dabei jedoch bewusst auf ein breiteres musikalisches Konzept und spricht Besucherinnen und Besucher unterschiedlicher Generationen an. Nach der erfolgreichen Premiere geht der „Solling Sound“ nun in seine zweite Auflage.

Zwei Live-Bands sorgen für Stimmung

Musikalisch erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit zwei Live-Bands. Den Auftakt macht das Akustik-Duo „Klangvoll“ aus Paderborn, das mit gefühlvollen Stimmen und handgemachter Musik für den passenden Einstieg in den Abend sorgt. Im Anschluss übernimmt die Partyband „Easy Jam“ die Bühne. Die Musikerinnen und Musiker stammen aus dem Dreiländereck Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen und sorgen mit ihrem vielseitigen Repertoire für Partystimmung bis in die Nacht.

Mit Leberkäse-Burgern, verschiedenen Bratwürsten und Pommes erwartet die Besucherinnen und Besucher zudem ein vielfältiges kulinarisches Angebot sowie eine große Auswahl an Getränken einschließlich Longdrinks und Cocktails.

Vorverkauf läuft bereits

Die Organisatoren hoffen auf sommerliche Temperaturen und zahlreiche Gäste aus Derental sowie der gesamten Solling- und Weserberglandregion.

Der Vorverkauf läuft bereits. Eintrittskarten sind zum Preis von 8 Euro sowohl online als auch im Derentaler Einkaufsladen „Nah & Gut Schäfer“ erhältlich. Für Kurzentschlossene wird zudem eine Abendkasse eingerichtet.

„Mit dem Solling Sound möchten wir eine Veranstaltung in der Region etablieren, bei der Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenkommen, um gemeinsam besondere Momente zu erleben – getragen von Musik, Gefühlen und Erinnerungen, die bleiben.“

Weitere Informationen zum Festival und zum Ticketverkauf gibt es auf den Social-Media-Kanälen des Derentaler Löwenblut e. V. sowie auf den Plakaten und Flyern in der Region.

Fotos: Derentaler Löwenblut e. V.

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