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Warburg
Mitten in der Natur laden verschiedene Stationen zum Trainieren ein: Bürgermeister Tobias Scherf (oben), Jörg Biele (oben rechts, Playparc) sowie (vorne von links) der erste Beigeordnete Andreas Niggemeyer, Julian Meyer (CWW), Markus Engemann (Stadt Warburg), Kristin Wieners (CWW) und Architekt Frank Laudage.

Warburg (red). Mit der offiziellen Eröffnung des Sport- und Klimaparks Laurentiushöhe erweitert die Hansestadt Warburg ihr Freizeit- und Naherholungsangebot um einen Ort, der Bewegung, Naturerlebnis und Umweltbildung miteinander verbindet. Die neue Anlage richtet sich an Menschen aller Generationen und bietet vielfältige Möglichkeiten für Sport, Erholung und das bewusste Erleben der heimischen Natur.

„Die Laurentiushöhe – das Quartier mit Seele ist für viele Menschen im Warburger Land eine Herzensangelegenheit, weil es Inklusion und Innovation verbindet“, erklärt Bürgermeister Tobias Scherf. Der Sport- und Klimapark sei dabei weit mehr als eine reine Freizeitfläche. „Hier schaffen wir Begegnungsräume, stärken den Zusammenhalt und laden dazu ein, unsere Stadt aktiv zu erleben – gemeinsam und ohne Vorbehalte“, so der Bürgermeister weiter. „Besonders freut mich, dass hier Menschen mit inklusivem Hintergrund, Kinder, Familien, Vereine, Schulklassen und ältere Menschen gleichermaßen Raum und Miteinander finden können. Über Bewegung, Bildung und gemeinsames Erleben findet man dann selbstverständlich zusammen. Der Sport- und Klimapark ist somit ein echter Gewinn für Warburg – heute und für die kommenden Generationen“, fasst er den Mehrwert für die Lebensqualität und das Miteinander in der Hansestadt zusammen.

Rundweg verbindet Bewegung und Natur

Herzstück des Projekts ist eine rund 2,5 Kilometer lange Rundstrecke. Sie setzt sich aus einem etwa 1,9 Kilometer langen, ertüchtigten Trimm-Dich-Pfad sowie einem rund 600 Meter langen, neu ausgebauten Waldweg zusammen.

Die Wege wurden auf drei Meter Breite ausgebaut und mit einer ökologischen sowie zugleich pflegefreundlichen HanseGrand-Deckschicht versehen. Der Rundweg verfügt über eine Verbindungsstrecke zum Gelände des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) und führt zu einem zentral gelegenen Outdoorklassenzimmer. Dieses dient als Treffpunkt und bietet Raum für Umweltbildungsangebote, Veranstaltungen und gemeinsame Aktivitäten.

Sportangebote für alle Generationen

Entlang der Strecke befinden sich insgesamt 18 Sportgeräte an vier thematisch gestalteten Standorten. Die Schwerpunkte reichen von Calisthenics über Spiel- und Bewegungsangebote für Kinder bis hin zu Stationen zur Förderung von Koordination, Geschicklichkeit und Sturzprophylaxe sowie Kraft und Ausdauer. Dadurch entsteht ein abwechslungsreiches Bewegungsangebot für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Seniorinnen und Senioren gleichermaßen.

Barfußpfad und Baumschule

In das Gesamtprojekt eingebunden ist zudem die Erneuerung des Barfußpfades auf dem Gelände des Heilpädagogischen Zentrums. Dieser wird von den Schülerinnen und Schülern des HPZ in Eigenleistung neugestaltet. Ergänzend entsteht dort eine kleine Baumschule, in der junge Bäume herangezogen werden. Diese sollen später an geeigneten Standorten – beispielsweise im Wohnquartier Laurentiushöhe, im Bereich des Freiraumangers oder in Gemeinschaftsgärten – ausgepflanzt werden.

Die Baumschule vermittelt darüber hinaus praxisnah Wissen über das Wachstum und die Pflege von Bäumen sowie deren Bedeutung für den Klimaschutz. Als natürliche CO-Speicher leisten Bäume einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, verbessern das lokale Mikroklima, fördern die Artenvielfalt und tragen zur ökologischen Aufwertung von Siedlungsräumen bei.

Klimawissen zum Mitnehmen

Neben der sportlichen Nutzung spielt auch das Thema Klimaschutz eine zentrale Rolle. Entlang der Rundstrecke informieren sieben Klimatafeln über Themen wie den CO-Fußabdruck, erneuerbare Energien, Biodiversität, den Treibhauseffekt und den Klimawandel. Dabei stellen sie einen direkten Bezug zur Hansestadt Warburg her und greifen die jeweiligen Standorte auf – etwa den Barfußpfad oder das Wasserwerk am Werkgraben. So werden globale Herausforderungen auf lokaler Ebene anschaulich vermittelt und Anregungen für ein klimaschonendes Verhalten im Alltag gegeben.

Ein Lernort außerhalb des Klassenzimmers

Das Outdoorklassenzimmer ergänzt das Angebot als außerschulischer Lernort und bietet Raum für Umweltbildungsangebote und Veranstaltungen. Die informativen Klimatafeln heben sich durch ihre auffällige Farbgestaltung bewusst von der umgebenden Waldkulisse ab und laden Besucherinnen und Besucher zum Entdecken ein. Die Rahmen der Tafeln wurden von Mitarbeitenden der Holzwerkstatt des HPZ gefertigt

Attraktives Naherholungsgebiet

Die naturnahe Lage des Sport- und Klimaparks in unmittelbarer Nähe zur Diemel sowie die Anbindung an den Diemel- und Twisteradweg machen die Anlage zu einem attraktiven Ziel für Erholung, Bewegung und Naturerlebnis. Zusätzliche Bedeutung gewinnt der Standort künftig durch die geplanten Nahverkehrsradverbindungen, die eine komfortable Erreichbarkeit ermöglichen.

Investition in die Zukunft

Die Gesamtkosten der zwei Bauabschnitte belaufen sich auf rund 450.000 Euro. Das Projekt wurde im Rahmen der Städtebauförderung „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ aus Landes- und Bundesmitteln mit rund 60 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt.

Die Planung übernahm das Büro für Bauwesen Frank Laudage aus Warburg. Die Bauausführung erfolgte durch regionale Fachunternehmen; die Sportgeräte lieferte die Firma Playparc aus Bad Driburg. Die Klimatafeln wurden von Träger & Träger Visuelle Kommunikation aus Kassel gestaltet.

Mit dem Sport- und Klimapark Laurentiushöhe ist ein generationenübergreifender Ort entstanden, der Bewegung, Naturerlebnis und Umweltbildung miteinander verbindet und das Freizeitangebot der Hansestadt Warburg nachhaltig bereichert.

Hintergrund:
Der Sport- und Klimapark ist ein zentraler Baustein der Laurentiushöhe und schafft einen attraktiven, für alle zugänglichen Bewegungs-, Freizeit- und Begegnungsraum. Er stärkt die Lebens- und Aufenthaltsqualität, bringt unterschiedliche Menschen und Generationen zusammen und trägt zugleich zu einem grünen und klimaangepassten Wohnumfeld bei.

Damit macht der Sport- und Klimapark einen wesentlichen Teil der Idee erlebbar, die hinter der Laurentiushöhe steht: Gemeinsam entwickeln die Hansestadt und das Heilpädagogische Zentrum St. Laurentius (HPZ) hier ein neues, inklusives und generationenübergreifendes Stadtquartier, das Wohnen, Leben, Arbeiten und Gemeinschaft miteinander verbindet. Unter dem Leitbild „Quartier mit Seele“ entsteht auf und rund um das bisherige Gelände des HPZ ein lebendiger Stadtteil, in dem Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Lebensentwürfen selbstverständlich zusammenleben und Teil einer gemeinsamen Nachbarschaft sind.

Geplant sind vielfältige Wohnformen für Familien, Singles, Paare sowie Seniorinnen und Senioren, ergänzt durch soziale Angebote und großzügige Grün- und Freiräume. Die Entwicklung baut auf den bestehenden Angeboten und Strukturen des HPZ auf und öffnet den Standort zugleich stärker für neue Nutzungen, Begegnungen und die Stadtgesellschaft. Als Projekt der REGIONALE 2022 „UrbanLand“ wurde die Laurentiushöhe als besonders zukunftsweisendes Stadtentwicklungsprojekt ausgezeichnet.

Foto: Stadt Warburg


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Landkreis Holzminden

Holzminden (ber). Schwarzwald, Hunsrück und jetzt im Weserbergland: Das 49. Treffen des Isettaclubs findet in diesem Jahr vom 21. bis 23. August in Holzminden statt.

„Wir würden uns über jeden freuen, der uns auf dem Wesercampingplatz am Stahler Ufer besuchen kommt. Die Fahrzeuge stehen in der Nordkurve des Platzes zur Ausstellung. Das Treffen ist für Leute von jung bis alt oder von ganz frisch dabei bis zu lebenslangen Isettenliebhabern“, erklärt Adrian Hoffmann, Schatzmeister des Isettaclubs.

Darüber hinaus ist eine Tour durch den Landkreis Holzminden und den Landkreis Northeim geplant, um interessierten Zuschauern die Möglichkeit zu geben, die Fahrzeuge zu bestaunen.

Der Isettaclub umfasst mehr als 1.300 Mitglieder. Die Mitglieder kommen zum Beispiel aus Deutschland, Tschechien, Belgien, Brasilien oder Australien.

Holzminden wird zum Treffpunkt für Isetta-Fans

Organisiert wird das Treffen der bis zu 13 PS starken Fahrzeuge von Adrian Hoffmann, Schatzmeister des Isettaclubs, und Wolfgang Schoolmann. Hoffmann hat vor zweieinhalb Jahren dem Gremium die Idee „Holzminden“ vorgestellt. Nach einigen internen Abstimmungen konnte sich die Stadt der Düfte und Aromen durchsetzen und Hoffmann hat das „Go“ für die Planung bekommen. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Dr. Ullrich Stiebel Stiftung.

Ausfahrt zum PS.Speicher nach Einbeck

Am Samstag, 22. August, bietet der Isettaclub eine Ausfahrt für seine Mitglieder an und die Zuschauerinnen und Zuschauer können die Isetten bestaunen. Um 9 Uhr starten die Isetten in Holzminden. Die Strecke führt unter anderem über Lobach, Deensen, Merxhausen und Markoldendorf schließlich zum PS.Speicher nach Einbeck. Die Tour soll zwischen 50 und 60 Minuten dauern. Bis 14.30 Uhr treffen die Isetta-Fahrer wieder in Holzminden ein, um am Teilemarkt teilzunehmen. Dort ist es jedem möglich, Ersatzteile für seine Isetta zu kaufen oder sich einfach nur etwas Fachwissen anzueignen.

143 Anmeldungen und mehr als 40.000 Kilometer Anreise

Mittlerweile sind 143 Anmeldungen im Postfach des Schatzmeisters eingegangen. Auch die Anreise der Fahrer variiert dabei sehr. „Die ersten kommen bereits am kommenden Freitag, 14. August, an. Zusammengerechnet legen alle Teilnehmer 40.462,80 Kilometer nur für die Anreise zurück. Manche kommen mit der Isetta und schlafen im Zelt, manche kommen mit dem Wohnmobil“, erklärt Adrian Hoffmann. Die weiteste Anreise hat eine Isetta aus Freilassing an der deutsch-österreichischen Grenze. Sie wird auf den Anhänger geladen und muss 702 Kilometer zurücklegen. Die weiteste Anreise, bei der selbst mit der Isetta gefahren wird, beträgt 512 Kilometer. Auch aus der Region sind Teilnehmer dabei: Eine Isetta aus Grünenplan wird ihren Weg nach Holzminden finden, und Adrian Hoffmann aus Holzminden wird ebenfalls mit seiner eigenen Isetta vor Ort sein.

Werksführung und Ausflüge für die Teilnehmer

Für die Teilnehmer, die schon am kommenden Wochenende oder im Laufe der nächsten Woche anreisen, ist viel Programm geplant. Beispielsweise bekommen die Teilnehmer eine kostenlose Werksführung bei Stiebel Eltron. Es sind auch Fahrten zu Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Corvey, dem Weser-Skywalk bei Bad Karlshafen bis hin zu den Externsteinen im Teutoburger Wald geplant.

Gemeinsam mit der Tourismusinformation wurden 150 Willkommenstüten für die Teilnehmer besorgt. Diese wurden unter anderem mit 150 Flaschen Ketchup der Firma Riedel gefüllt. Außerdem bekommen alle Fahrer einen rabattierten Eintritt in Sensoria.

Kostenfreier Parkplatz am Stahler Ufer für eine Woche gesperrt

Der kostenfreie Parkplatz „Stahler Ufer“ wird vom 16. bis 23. August nicht mehr zur Verfügung stehen. Er wird genutzt, um die Logistik des Treffens unterzubringen. 

Bild vom Jahrestreffen 2022 in Naumburg (Schloss Bad Arolsen)

Fotos: Adrian Hoffmann/Isettaclub

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