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Warburg

Warburg (red). Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 7 bei Warburg ist am frühen Mittwochmorgen ein Motorradfahrer ums Leben gekommen. Der 54 beziehungsweise 55 Jahre alte Mann aus dem Raum Warburg erlag nach dem Zusammenstoß mit einem Auto seinen schweren Verletzungen.

Der Unfall ereignete sich gegen 5.40 Uhr im Bereich der Anbindung an die Bundesstraße 252. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Motorradfahrer auf der B7 aus Richtung Ossendorf kommend in Richtung Warburg unterwegs. Gleichzeitig näherte sich ein 59-jähriger Autofahrer aus dem Hochsauerlandkreis aus Richtung Warburg. Er beabsichtigte, von der B7 nach links abzubiegen und auf die B252 in Richtung Brakel zu gelangen.

Motorradfahrer erliegt seinen Verletzungen

Beim Abbiegevorgang kam es im Kreuzungsbereich zur Kollision mit dem entgegenkommenden Motorrad. Nach Angaben der Polizei hatte der Autofahrer das Zweirad vermutlich nicht rechtzeitig wahrgenommen. Durch den Zusammenstoß stürzte der Motorradfahrer und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen.

Rettungskräfte versuchten noch, den Mann vor Ort zu reanimieren. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb er kurze Zeit später an den Folgen des Unfalls. Der Autofahrer wurde ebenfalls medizinisch untersucht. Er erlitt nach bisherigen Angaben leichte Verletzungen und konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.

Spezialteam rekonstruiert Unfallhergang

Die Polizei beziffert den entstandenen Sachschaden auf etwa 10.000 Euro. Zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein spezialisiertes Unfallaufnahme-Team aus Paderborn hinzugezogen. Die Einsatzkräfte fertigten unter anderem Aufnahmen mit einer Drohne an und sicherten Spuren an der Unfallstelle.

Für die Unfallaufnahme, die Bergung der Fahrzeuge und die weiteren Ermittlungen musste die B7 in diesem Bereich vollständig gesperrt werden. Von der Sperrung waren auch die Zu- und Abfahrten zur B252 betroffen. Die Verkehrsbehinderungen dauerten mehrere Stunden an; erst gegen 9 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

Bereits im März schwerer Motorradunfall in der Region

Dieser tödliche Unfall reiht sich in eine Serie schwerer Motorradunfälle in der Region ein. Bereits im März waren auf der B241 zwischen Lütgeneder und Großeneder zwei Menschen ums Leben gekommen, nachdem ein Motorrad mit einem Auto zusammengestoßen war.

Foto: red


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Politische Werbung – Bodenwerder-Polle.

Mit großen Schritten rückt die Kommunalwahl am 13.09.2026 näher – schon jetzt habt ihr die Möglichkeit, eure Stimme per Briefwahl auf den Weg zu bringen.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, noch einmal deutlich zu machen, dass ich meinen Weg als Bürgermeister der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle mit euch weitergehen möchte. Es ist nicht immer alles gut, es ist nicht immer alles schön und ja – manchmal dauern Dinge auch zu lange. Mir übrigens auch!

Trotzdem haben wir in den vergangenen Jahren bei nicht immer einfachen Rahmenbedingungen eine ganze Menge auf den Weg gebracht. Wir haben bei den Feuerwehren stetig investiert, sind beim Ganztagsangebot unserer Grundschulen auf einem guten Weg, haben Förderzusagen für die Sanierung unseres Hallenbades und auch im Freibad ist einiges vorangegangen. Wir haben das Lichterfest in Bodenwerder wiederbelebt, mit dem Märchen- und Sagenwochenende in Polle ein weiteres Highlight etabliert und weitere Dinge angeschoben.

Fertig bin ich nicht, fertig sind wir nicht – also lasst uns gemeinsam weitermachen.

Politische Werbung

Auftraggeber und finanziert durch: SPD Samtgemeindeverband Bodenwerder-Polle

Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Achim Timmermann, Stellvertretender Vorsitzender

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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

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