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Kreis Höxter
Professor Dr. Dr. Andreas Koritensky, Lehrstuhlinhaber an der Theologischen Fakultät Paderborn, hält den „Zeitreise“-Vortrag am 9. September in Corvey.

Höxter (red). „Zeitreise Corvey“: Anknüpfend an die hochkarätige, elfteilige Vortragsreihe im Jubiläumsprogramm zum 1200-jährigen Bestehen der ehemaligen Benediktinerabtei 2023 bietet die Kirchengemeinde St. Stephanus und Vitus am Mittwoch, 9. September, wieder einen dieser impulsgebenden Abende an.  Professor Dr. Dr. Andreas Koritensky geht der spannenden Frage nach, wie der spätantike römische Philosoph Boethius (ca. 477–524 n. Chr.) nach Corvey kam.

Die Spurensuche führt in die erste Blütezeit kurz nach der Gründung des Klosters am Weserstrand. Abt Bovo II. (amt. 900-916) – ein hochgebildeter, in allen Wissenschaften bewanderter Ordensmann – hat der Nachwelt einen Kommentar zum „Trost der Philosophie“ hinterlassen. Boethius hatte dieses berühmte Werk kurz vor seiner Hinrichtung im Gefängnis in Pavia (Italien) verfasst.

Der Referent des „Zeitreise“-Abends, Professor Dr. Dr. Andreas Koritensky (Theologische Fakultät Paderborn), beleuchtet die Ambition des mittelalterlichen Klosters, antikes Wissen zu bewahren und als Fundament für die christliche Theologie einzusetzen. Sein Vortrag steht unter dem Leitwort „Bildung und kulturelle Identitätssicherung im Übergang in eine neue Zeit“.

Der Bogen spannt sich über mehr als tausend Jahre hinweg bis hinein in die Gegenwart: Wie hängen Glaube, Bildung und kulturelle Identität heute zusammen? Und was hat Boethius, der spätantike Gelehrte, mit unserem heutigen Verständnis von Kultur und Glauben zu tun? Als einer der wegweisendsten Orte der Antikenrezeption im frühen Mittelalter ist die heutige Welterbestätte Corvey für Fragen wie diese geradezu prädestiniert.

Mit Professor Koritensky, seit 2018 Lehrstuhlinhaber für Systematische Philosophie an der Theologischen Fakultät in Paderborn, hat die Kirchengemeinde einen ausgewiesenen Experten gewinnen können.  Der gebürtige Saarländer besitzt zwei Doktorgrade: einen in Philosophie (2001) und einen in katholischer Theologie (2017). 2010 wurde er an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München in Philosophie habilitiert.

An dieser Hochschule war Andreas Koritensky von 2002 bis 2007 Lehrbeauftragter für Religionsphilosophie und Philosophiegeschichte gewesen. Von 2007 bis 2009 forschte er mit einem Feodor-Lynen-Stipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung und der Georgtown University als Research Scholar an der Georgetown University in Washington, DC.

Im Anschluss führte ihn der Weg von 2010 bis 2016 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Theologische Fakultät Paderborn. Von 2011 bis 2018 war Andreas Koritensky als Privatdozent mit einem Lehrauftrag für Religionsphilosophie und Philosophiegeschichte an der Hochschule für Philosophie in München tätig. Das Erzbischöfliche Generalvikariat Paderborn gehört ebenfalls zu seinen beruflichen Stationen. Von 2016 bis 2018 war der Wissenschaftler dort Referent für Theologische Grundlagenarbeit und Exerzitien. In vielen Veröffentlichungen hat der heutige Lehrstuhlinhaber an der Theologischen Fakultät zu Themen der Religionsphilosophie, Erkenntnistheorie, Philosophiegeschichte und dem Verhältnis von Glauben und Vernunft gearbeitet.

Die „Zeitreise“ mit dem hochkarätigen Referenten nimmt ihren gedanklichen Ausgang in Boethius‘ „Trost der Philosophie“. Dieses bekannteste Werk des Gelehrten gehört zu den bemerkenswertesten Schriften der ausgehenden Spätantike und hat den als hochgebildet geltenden Corveyer Abt Bovo II. so nachhaltig beeindruckt, dass er zu einem der Kapitel eine über Jahrhunderte hinweg viel beachtete Analyse verfasste. Der Kommentar des Klostervorstehers gilt in der Forschung als Beleg dafür, dass antike Texte im frühen Mittelalter nicht nur kopiert, sondern auch früh analysiert wurden. Diese Betrachtungen und intellektuellen Auseinandersetzungen standen am Anfang der christlichen Umdeutung des antiken Erbes.

Die führende Rolle Corveys in diesem Kulturtransfer leuchtet beim „Zeitreise“-Abend mit Professor Koritensky auf. Beginn ist um 19 Uhr in der ehemaligen Abteikirche. Domorganist Dominik Baldiun übernimmt die musikalische Gestaltung. Der Eintritt ist frei. Die Kirchengemeinde St. Stephanus und Vitus freut sich auf viele Gäste.

Foto: Karsten Schwenzfeier  


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Politische Werbung – Einbeck.

Einbeck mit seinen 46 Ortschaften und den vielen engagierten Menschen ist unsere Stärke. Gleichzeitig stehen wichtige Aufgaben vor uns: eine leistungsfähige Verwaltung, sichere Arbeitsplätze, gute Bildungsangebote und eine verlässliche Infrastruktur.

„Ich kandidiere für das Amt des Bürgermeisters, weil ich Verantwortung für Einbeck übernehmen und unsere Stadt gemeinsam mit den Menschen weiterentwickeln möchte – sachlich, zuverlässig und nah an den Menschen“, erklärt Bürgermeisterkandidat René Kopka.

Für diese Aufgabe bringt Kopka vielfältige berufliche und politische Erfahrungen mit. Als ausgebildeter Bankkaufmann und Diplom-Sozialwirt mit Schwerpunkten in Arbeitsrecht, Personalwirtschaft, Politikwissenschaft sowie Medien- und Kommunikationswissenschaft verfügt er über eine breite fachliche Grundlage. Berufliche Stationen, unter anderem als Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion mit Personal- und Haushaltsverantwortung, haben ihn auf die Verantwortung als Bürgermeister vorbereitet. Als Landtagsabgeordneter setzt er sich zudem für klare Entscheidungen, transparente Politik und eine starke Vertretung kommunaler Interessen ein.

„Mir ist wichtig, dass sich die Menschen auf ihre Stadtverwaltung verlassen können – in der Kernstadt genauso wie in unseren Ortschaften“, betont Kopka. Einbeck brauche eine starke Wirtschaft, gute Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte sowie einen verantwortungsvollen Klima- und Umweltschutz.

Im Mittelpunkt müsse dabei immer die Lebensqualität der Menschen stehen. „Einbeck soll eine Stadt bleiben, in der Familien gerne leben, junge Menschen Perspektiven finden und ältere Menschen gut versorgt sind.“ Dazu gehörten gute Kitas und Schulen, eine verlässliche gesundheitliche Versorgung, bezahlbarer Wohnraum sowie attraktive Sport-, Freizeit- und Kulturangebote.

Eine besondere Stärke Einbecks sieht Kopka im Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Vereine, Unternehmen und Ehrenamtliche trügen wesentlich dazu bei, dass die Stadt und ihre Ortschaften lebendig und lebenswert seien.

„Dieses Engagement möchte ich stärken. Als Bürgermeister möchte ich ein verlässlicher Ansprechpartner für alle Generationen und für die Menschen in allen 46 Ortschaften sein. Gemeinsam können wir Einbeck weiterentwickeln – mit klaren Prioritäten, verantwortungsvollen Entscheidungen und einem offenen Ohr für die Anliegen der Menschen“, so Kopka abschließend.

Politische Werbung

Auftrageber, finanziert durch und V.i.S.d.P: SPD-OV Einbeck, Knochenhauerstr. 7, 37574 Einbeck

Video: Florian Spieker

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Einbeck

Einbeck (red). Wie arbeiten Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und andere Organisationen zusammen? Auf welche Technik setzen sie bei einem Einsatz? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der dritte „BlaulichtTag“ des PS.Speicher im Otto-Hahn-Park Einbeck.

Besucherinnen und Besucher können die teilnehmenden Organisationen an ihren Ständen kennenlernen, mit den Einsatzkräften ins Gespräch kommen und einen Blick hinter die Kulissen ihrer täglichen Arbeit werfen. Die Beteiligten zeigen auf ihren Standflächen unterschiedliche Einsatztechniken und berichten aus ihrem Arbeitsalltag.

Einsatzkräfte demonstrieren gemeinsam eine realistische Bergungsszene

Um 13 Uhr stellen die Einsatzkräfte gemeinsam eine realistische Bergungsszene nach. Anhand eines Unfallfahrzeugs demonstrieren sie, wie verschiedene Organisationen bei einem Einsatz Hand in Hand arbeiten und welche Rettungs- und Bergungstechniken zum Einsatz kommen. Die Werkstatt Marco Ewert Automobile GmbH unterstützt die Vorführung mit zwei Unfallfahrzeugen.

Auch für die jüngsten Gäste gibt es viel zu entdecken. Kinderschminken, ein Glücksrad, Hüpfburgen und Bastelaktionen sorgen für Unterhaltung.

Präventionspuppenbühne vermittelt Kindern Wissen über den Straßenverkehr

Ein weiteres Angebot richtet sich speziell an Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sowie an Schülerinnen und Schüler der Grundschule. Die Präventionspuppenbühne der Polizeidirektion Göttingen präsentiert mit „Pepe GEHT! zur Schule“ ein spielerisches Programm zur Verkehrsunfallprävention. Dabei lernen die Kinder altersgerecht und mit Musik und Moderation, worauf es im Straßenverkehr ankommt.

Der PS.Speicher reserviert auf dem Veranstaltungsgelände einen begrenzten Bereich für Besucherinnen und Besucher, die mit einem Blaulicht-Oldtimer anreisen. Denn auch historische Einsatzfahrzeuge passen perfekt zum BlaulichtTag. Eine Reservierung ist nicht möglich. Solange Plätze verfügbar sind, erhält die fahrende Person freien Zutritt zum Veranstaltungsgelände.

Das Programm des dritten BlaulichtTags im Überblick

Programm (ohne Gewehr):

  • 11 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 11:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 12:15 Uhr: THW „Rettung von Personen aus Trümmern“
  • 13 Uhr: Gemeinsame Vorführung „Unfallszene mit Bergung“
  • 14:30 Uhr: Präventionspuppenbühne „Pepe GEHT! zur Schule“, Polizei Göttingen
  • 15 Uhr: „Pyrotechnik & Festnahme Gewalttäter“ der Landes- und Bundespolizei
  • 15:30 Uhr: THW OV Einbeck „Rettung von Personen aus Trümmern“

Am BlaulichtTag beteiligen sich unter anderem die Polizei Einbeck, die Feuerwehr Einbeck, die Werksfeuerwehr der KWS, der THW-Ortsverband Einbeck, die Johanniter Einbeck, der DRK-Ortsverein Einbeck, die Bundespolizei Duderstadt, der Zoll Göttingen und die Bundeswehr.

Eintritt kostet drei Euro – Kinder unter sechs Jahren sind kostenfrei dabei

Der Eintritt auf das Außengelände beträgt drei Euro pro Person. Wer bereits vorab online oder vor Ort ein Ticket für die Sammlung LKW + BUS, ein Ein-Tagesticket oder ein Zwei-Tagesticket gekauft hat, erhält freien Eintritt auf das Veranstaltungsgelände. Wer zunächst nur den BlaulichtTag besucht und sich anschließend für einen Besuch der Sammlung LKW + BUS entscheidet, bekommt die bereits gezahlten drei Euro auf den Ticketpreis angerechnet. Kinder unter sechs Jahren besuchen den BlaulichtTag kostenfrei.

Foto: Stiftung PS.Speicher/Magdalena Formanek

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