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Kreis Höxter

Kreis Höxter (red). Ab dem kommenden Dienstag, 14. Juli, finden im Kreis Höxter umfangreiche Sanierungen zur Instandhaltung des regionalen Straßennetzes statt. Die Ausbesserungsarbeiten werden an Kreisstraßen in den Stadtgebieten von Warburg und Brakel durchgeführt. Dafür müssen die jeweiligen Abschnitte der Kreisstraßen zeitweise für den Verkehr gesperrt werden. Eine wichtige Ausnahme gibt es für den öffentlichen Nahverkehr: Der reguläre Linienbusverkehr wird die Baustellen passieren können. Der Kreis Höxter bittet alle Verkehrsteilnehmenden sowie die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Sanierungsarbeiten. „Die Arbeiten sollen voraussichtlich am Freitag, 17. Juli, abgeschlossen sein. Vorausgesetzt, die Witterung erlaubt einen planmäßigen Baufortschritt“, erklärt Matthias Lockstedt von der Abteilung Straßen des Kreises Höxter.

Für den allgemeinen Kraftverkehr werden entsprechende Umleitungen ausgeschildert. Die Arbeiten beginnen nacheinander auf den folgenden Streckenabschnitten: 

  • K 17 Rimbeck – Bonenburg
  • K 38 Ossendorf – Menne
  • K 11 Industriekreisel Warburg – B 252
  • K 40 Rheder – Hampenhausen
  • K 23 Hardehausen B 68 – Blankenrode. Aufgrund der Kürze dieses Bereichs wird hierfür keine separate Umleitung ausgeschildert.

Der Kreisbauhof Warburg führt die Arbeiten durch und koordiniert die Maßnahmen. Für die Sanierungsarbeiten kommt ein sogenannter Reparaturzug zum Einsatz – ein spezialisiertes Fahrzeuggespann zur schnellen und maschinellen Ausbesserung von Straßenschäden. Durch diese vorsorgliche Oberflächenbehandlung werden Risse und Oberflächenschäden geschlossen, um größere Schäden an der Substanz der Fahrbahnen rechtzeitig zu verhindern. Da die Asphaltarbeiten sehr witterungsabhängig sind, bittet die Kreisverwaltung bereits im Vorfeld um Verständnis für mögliche Verzögerungen. Nicht nur starker Niederschlag, sondern auch zu hohe Sommertemperaturen können zu Verzögerung der Sanierungsarbeiten führen. Aus diesem Grund können die geplanten Termine und die genaue Abfolge der einzelnen Abschnitte kurzfristig von der Planung abweichen.


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Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

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