Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg#joomlaImage://local-images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg?width=295&height=255
Anzeige
Kreis Höxter

Höxter (TKu). Wie nun bekannt wurde, fand der Polizeieinsatz am vergangenen Donnerstag, 6. August, in einer städtischen Geflüchtetenunterkunft an der Straße „An der Steinmühle“ in Höxter statt. Dort nahmen Ermittler einen 29-jährigen Mann fest, der im Verdacht steht, in den Jahren 2015 und 2016 als bewaffneter Kämpfer für die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) im Irak aktiv gewesen zu sein. Anders als zunächst von Höxter-News berichtet, handelt es sich bei dem Tatverdächtigen nicht um eine Frau, sondern um einen Mann. Für die anfängliche Verwechslung hatte offenbar der Name des Verdächtigen gesorgt, der in Deutschland als Frauenname registriert ist.

Zwei Festnahmen in Höxter und Bottrop

Wie bekannt wurde, waren am Donnerstagmorgen sowohl in Höxter als auch in Bottrop Ermittler im Einsatz. Insgesamt nahmen die Behörden zwei irakische Staatsangehörige im Alter von 29 und 46 Jahren fest. Beide Männer sollen nach den bisherigen Ermittlungen zwischen Mitte 2015 und Ende 2016 im Irak für den IS gekämpft und sich an bewaffneten Kampfhandlungen beteiligt haben. Dabei soll es auch Todesopfer gegeben haben.

Der 29-Jährige wurde nach Informationen vor Ort in der städtischen Unterkunft an der Straße „An der Steinmühle“ festgenommen. Die Unterkunft liegt in unmittelbarer Nähe des Höxteraner Hallenbades an der „Lütmarser Straße“. Am Donnerstagmorgen war dort ein größeres Polizeiaufgebot zu beobachten. Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf bestätigte inzwischen, dass der Einsatz an diesem Ort stattfand.

Ermittlungen laufen bereits seit März

Die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf und des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen laufen bereits seit März. Auf die Spur der beiden Männer waren die Behörden unter anderem durch sogenannte „Battlefield Evidence“-Listen des IS gekommen. Dabei handelt es sich um Dokumente und weitere Informationen, die in Konfliktgebieten von Militärs und Nachrichtendiensten sichergestellt wurden. Die Namen der beiden Tatverdächtigen sollen auf entsprechenden Unterlagen aufgetaucht sein.

Nach Angaben der Ermittler ließen sich beide Männer am Donnerstag widerstandslos festnehmen. In den Unterkünften beziehungsweise Wohnungen der Verdächtigen wurden unter anderem Mobiltelefone und Laptops sichergestellt. Die Datenträger sollen nun ausgewertet werden.

Ermittler werten elektronische Geräte aus

Dabei wollen die Ermittler unter anderem klären, ob sich darauf Hinweise auf weitere Straftaten befinden oder ob die Verdächtigen möglicherweise aus Deutschland heraus konkrete Aktionen geplant haben.

Gegen beide Männer lagen bereits Haftbefehle vor. Diese wurden am Donnerstagnachmittag vollstreckt. Die beiden Tatverdächtigen befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen konzentrieren sich insbesondere auf die Frage, welche Rolle die beiden Männer während ihres mutmaßlichen Einsatzes für den IS im Irak tatsächlich gespielt haben.

Vorwürfe sind Gegenstand der Ermittlungen

Der Vorwurf lautet, dass sie sich als bewaffnete Kämpfer an Kampfhandlungen der Terrororganisation beteiligt haben. Ob sich die erhobenen Vorwürfe im weiteren Verlauf des Verfahrens bestätigen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft und das Umfeld des Einsatzortes war der Polizeieinsatz am Donnerstag insbesondere durch das größere Aufgebot der Ermittler sichtbar. Der Einsatz selbst verlief nach bisherigen Angaben ohne Widerstand und ohne besondere Zwischenfälle.

Auswertung könnte weitere Erkenntnisse liefern

Die Auswertung der sichergestellten elektronischen Geräte könnte nun weitere Erkenntnisse liefern. Die Behörden prüfen dabei sowohl die Vorwürfe im Zusammenhang mit den mutmaßlichen Aktivitäten der Männer im Irak als auch mögliche Bezüge zu Aktivitäten in Deutschland.

Foto: Thomas Kube


Anzeige
Lesedauer: 2 Minuten
Anzeige

Politische Werbung – Einbeck. Seit 15 Jahren bin ich als Ortsbürgermeisterin von Avendshausen und Vardeilsen sowie ehrenamtlich im Rat der Stadt Einbeck tätig, seit neun Jahren zudem stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Einbeck. Das „Stellvertretende“ soll jetzt weichen!

Ich habe hier in Einbeck direkt vor Ort viel Erfahrung sammeln können und habe mein Ohr nah an den Einwohnerinnen und Einwohnern. Ich höre zu, kann ihre Sorgen empathisch nachvollziehen und bin mit gesundem Menschenverstand lösungsorientiert unterwegs. Mit all dieser Erfahrung bin ich bereit, die Verantwortung für die Kernstadt ebenso wie für alle Dörfer zu übernehmen. „Machen ist wie reden, nur krasser.“

Lasst uns gemeinsam gestalten und am 13. September die Bürgermeisterwahl zusammen entscheiden! Einfach machen!

Auftraggeber und finanziert durch CDU-Stadtverband Einbeck

V.i.S.d.P CDU Einbeck, Antje Sölter

Anzeige

Lesedauer: 3 Minuten
Bodenwerder-Polle

Halle (red). Ein schwerer Unfall auf der Landesstraße 588 bei Bremke im Landkreis Holzminden hat am 1. August in den frühen Morgenstunden zwei junge Männer viel zu früh aus dem Leben gerissen. Nach Angaben der Polizei war der Pkw alleinbeteiligt aus bislang ungeklärter Ursache ungebremst gegen einen Baum geprallt und anschließend in Brand geraten. Für die beiden jungen Männer kam jede Hilfe zu spät.

Nach diesem schweren und schrecklichen Schicksalsschlag hat Jan Gremmel aus Delligsen von der Domäne Düsterntal einen Spendenaufruf für die Familie eines der Verstorbenen ins Leben gerufen.

Unterstützung für die Hinterbliebenen

„Er hinterlässt seine junge Ehefrau, zwei kleine Kinder, das gemeinsame Zuhause und ein kleines Unternehmen. Für die Familie Krohne bedeutet dieser unvorstellbare Verlust nicht nur tiefe Trauer, sondern auch große finanzielle Herausforderungen“, erklärt Spendeninitiator Jan Gremmel.

Mit dem Spendenaufruf möchte er die Familie Krohne in dieser schweren Zeit unterstützen. Jeder Beitrag – ganz gleich in welcher Höhe – helfe dabei, der jungen Mutter und ihren Kindern etwas Sicherheit für die Zukunft zu geben und die unmittelbaren finanziellen Sorgen zu lindern, erklärt der Initiator weiter.

Dank für jede Unterstützung

„Von Herzen danken wir allen, die die Familie Krohne mit einer Spende oder durch das Teilen dieses Aufrufs unterstützen. Jede Hilfe zählt“, freut sich Gremmel über jede Spende, die der Familie nach dem schweren Schicksalsschlag zugutekommt.

Hier der Link zur Spendenseite

Foto: Privat/Familie

Anzeige