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Kreis Höxter
Bürgerbrauzunft Nieheim e.V. hat sich bedruckte Bierdeckel fördern lassen (Drucke behandeln Thema „Stärkung des Ehrenamtes“)

Kreis Höxter (red). Verschiedene Förderprogramme bringen seit Jahren Menschen in der Region zusammen, und sie bringen vor allem jene Vorhaben voran, die alle ein Ziel haben: das Leben im ländlichen Raum attraktiver und liebenswerter zu machen. Zu diesen effektiven Instrumenten zählen das EU-Förderprogramm LEADER sowie auch das Regionalbudget von Bund und Ländern, das sich unbürokratisch für schnell umsetzbare Projekte eignet. Und mit beiden Investitionen für die Zukunft ist das Kulturland Kreis Höxter auf einem guten Weg.

Denn allein 60 große und kleine Projekte sind bislang seit 2023 durch die Lokale Aktionsgruppe (LAG) im Kulturland Kreis Höxter unterstützt und damit Realität geworden. Insgesamt zwei Millionen Euro wurden dabei in den vergangenen Jahren ausgezahlt. Und: Originelle Ideen, welche die heimische Region effektiv und nachhaltig weiter stärken, sind nach wie vor gefragt.

Projekte in Wirtschaft und Klimaschutz

Gesucht werden vor allem noch praxisnahe Projekte, die das Handlungsfeld „Zukunft gestalten – Wirtschaft und Klimaschutz“ in den Fokus stellen. Dazu gehören beispielsweise Dienstleistungen der Daseinsvorsorge und der Nahversorgung oder Ideen für neue Formen für Wohnen und Arbeiten sowie handwerkliche und regionale Produkte, die durch das Engagement von Bürgerinnen und Bürger das Potential haben, über den heimischen Markt hinaus bekannter zu werden. Dabei sind der Kreativität und dem Einfallsreichtum zu den Themen Freizeit, Naherholung, Kultur, Natur, Dorferneuerung und bürgerschaftliches Engagement kaum Grenzen gesetzt. Ziel bleibt stets der engagierte Einsatz für einen starken ländlichen Raum.

Auch Erzeuger und Dienstleister gefördert

Um genau dieses zentrale Handlungsfeld weiter in den Mittelpunkt zu stellen und erste Anreize zu schaffen, hatte die Lokale Aktionsgruppe (LAG) im Kulturland Kreis Höxter bereits im vergangenen Jahr durch das einmalige Programm der „Heimatschätze“ 13 kleine Projekte mit jeweils 1000 Euro gefördert, die mit regionalen Produkten und deren Vermarktung in Zusammenhang standen. Auf diese Weise hatten regionale Erzeuger, darunter auch Junglandwirte und andere Dienstleister aus der Region, die Möglichkeit, ihre Marketing-Präsentation und die Produktwerbung weiter zu verbessern.

Zusätzlich profitieren verschiedene Vereine und Initiativen im Kreis Höxter von der Förderung der „Heimatschätze“. Dazu gehörten beispielsweise die finanzielle Unterstützung für einen Kochkurs mit regionalen Produkten, für eine Saftpresse und Pflegewerkzeuge für den ehrenamtlichen Obstbaumschnitt oder für einen Kalender sowie ein Heft mit regionalen Rezeptideen.

Wer als Verein, Verband, Gemeinschaft oder auch als Privatperson oder Dienstleister, beispielsweise als Familienbetrieb für regionale Erzeugnisse, kreative Ideen und Vorschläge hat, kann sich beim LEADER-Büro der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) des Kulturlandes Kreis Höxter bewerben. Die Bewilligung der kleinen und großen Projekte erfolgt bis 2027, die konkrete Umsetzung ist bis 2029 geplant.

Blick auf die Website lohnt sich

Lia Potthast und Franziska Tegetmeier, die beiden Regionalmanagerinnen vor Ort, stehen den Akteuren als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung, helfen tatkräftig mit, Projekte, die den ländlichen Raum voranbringen, weiterzuentwickeln und schließlich direkt vor Ort Wirklichkeit werden zu lassen. Es lohnt sich also, auf die LEADER-Website zu schauen und sich von den bereits umgesetzten Projekten in der Region inspirieren zu lassen.

Finanziert wird LEADER durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER), ergänzt durch Mittel des Landes NRW und dem Kreis Höxter.

Weitere Infos: Lokale Aktionsgruppe (LAG), Kulturland Kreis Höxter, Bohlenweg 3, 33034 Brakel, Tel.: 05271 9743-45 0der 05271 9743-44, www.leader-in-hx.eu

Foto: Lokale Aktionsgruppe Kulturland Kreis Höxter e.V.


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Landkreis Holzminden

Holzminden/Höxter (red). Am Wochenende, 29. und 30. August, bietet sich die besondere Gelegenheit, mit einer wahren Luftfahrtlegende vom Flugplatz Höxter-Holzminden das Weserbergland aus der Vogelperspektive zu erkunden. Die Dornier Do 27, Deutschlands erstes in Serie gebautes Nachkriegsflugzeug, feiert in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag. 627 Flugzeuge wurden gebaut und waren weltweit für militärische oder zivile Zwecke im Einsatz.

Berühmte Do 27 von Bernhard Grzimek

Das berühmteste Flugzeug dieser Art war die Do 27 mit dem Kennzeichen D-ENTE von Prof. Bernhard Grzimek in Zebra-Lackierung. Er und sein Sohn nutzten das Flugzeug für ihre Forschungsarbeit zum Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“, der als erster Nachkriegsfilm mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

Die Do 27 ist auf befestigten Pisten Europas genauso zu Hause wie auf unvorbereiteten Pisten in Afrika, Grönland, Südamerika oder Papua-Neuguinea. Durch immer höhere Kosten und seltener werdende Ersatzteile ist die Anzahl der weltweit fliegenden Do 27 auf unter 50 gesunken.

Zwei Do 27 und ein Düsenjäger am Flugplatz

Am letzten Augustwochenende bietet sich auf dem Flugplatz Höxter-Holzminden die Gelegenheit, mindestens zwei dieser Legenden und einen von Dornier in Lizenz gebauten Düsenjäger G91 aus nächster Nähe zu bestaunen und mehr über das Projekt Dornier Flying Legends zu erfahren.

Der Verein Do27 Gandersheim e. V. steht dabei zur Verfügung, um den Traum vom Fliegen zu erfüllen. Geflogen wird je nach Bedarf zwischen 10 und 19 Uhr. Nach Vereinsangabe ist eine Anmeldung im Vorfeld nicht möglich und erfolgt vor Ort. Pro Flug können bis zu fünf Personen teilnehmen und die Kosten pro Person belaufen sich auf 70 Euro.

Darüber hinaus verwöhnt das Café am Räuschenberg die Gäste mit selbstgemachten Torten und Waffeln.

Foto: Philipp Prinzing

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