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Kreis Höxter

Nieheim/Düsseldorf (red). Eine besondere Auszeichnung für außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement: Susanne Saage aus Nieheim-Sommersell, weit über die Grenzen des Kreises Höxter hinaus als „Löwenmama“ bekannt, ist mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt einen Einsatz, der vor mehr als zwei Jahrzehnten aus einer persönlichen Schicksalserfahrung entstand und bis heute unzähligen schwer erkrankten Kindern und ihren Familien Freude, Trost und Hoffnung schenkt.

Die Ordensverleihung war für Susanne Saage und ihre Begleiter ein bewegender Moment. Zu den weiteren Persönlichkeiten, die an diesem Tag ausgezeichnet wurden, gehörten unter anderem die Schauspielerin Veronica Ferres, der frühere Bundesminister und SPD-Vorsitzende Franz Müntefering sowie Thomas Kutschaty, ehemaliger Justizminister des Landes NRW. Begleitet wurde Susanne Saage von Christian Haase, Bundestagsabgeordneter aus dem Kreis Höxter, der Freundin ihres Sohnes Moritz sowie Nieheims Bürgermeister Johannes Schlütz.

„Wenn man bei einer solchen Ordensverleihung sitzt, bekannte Persönlichkeiten wie Veronica Ferres und Franz Müntefering ausgezeichnet werden und dann unsere Löwenmama aus Sommersell aufgerufen wird, ist das schon ein ganz besonderer Moment“, beschreibt Schlütz seine Eindrücke. „Man spürt in diesem Augenblick noch einmal, welche außergewöhnliche Lebensleistung hinter dem Engagement von Susanne Saage steht. Für uns in Nieheim ist es natürlich auch mit großem Stolz verbunden, dass dieses Wirken eine solche Anerkennung erfährt.“

Die Geschichte der „Löwenmama“ begann mit einer schweren Zeit im Leben der Familie Saage. Vor mehr als 20 Jahren erkrankte Susanne Saages eigener Sohn schwer an Krebs. Aus der persönlichen Erfahrung von Sorge, Angst und der besonderen Situation eines schwer erkrankten Kindes entwickelte sich nach und nach eine Idee, die schließlich zu ihrer Lebensaufgabe werden sollte.

Seitdem sammelt Susanne Saage Jahr für Jahr neues Spielzeug für schwer kranke Kinder. In zahlreichen Geschäften der Region werden insbesondere in der Adventszeit Verkaufs- und Sammelstellen eingerichtet. Dort können Playmobil, Lego, Puppen und viele andere Spielsachen gekauft und für die Aktion gespendet werden.

Was für Außenstehende zunächst wie eine große Weihnachtsspendenaktion erscheinen mag, ist tatsächlich das Ergebnis monatelanger Vorbereitung. Kontakte zu Geschäften und Unterstützern müssen gepflegt, Helferinnen und Helfer koordiniert, Spenden gesammelt, Geschenke sortiert und schließlich die Besuche in den Kliniken organisiert werden. Über die Jahre ist um Susanne Saage ein großes Netzwerk von Menschen entstanden, die sich von ihrer Idee begeistern lassen und die Aktion unterstützen.

Der wohl bewegendste Teil folgt jedes Jahr an Weihnachten. Während viele Menschen Heiligabend im Kreis ihrer Familien verbringen, macht sich die „Löwenmama“ mit ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern auf den Weg zu Krankenhäusern und Spezialkliniken. Dort besucht sie Kinder, die aufgrund ihrer Erkrankung Weihnachten nicht zu Hause verbringen können, und überreicht ihnen persönlich die gesammelten Geschenke.

Dabei geht es um weit mehr als Spielzeug. Für einen Moment sollen Krankheit, Behandlungen und Sorgen in den Hintergrund treten. Den Kindern und ihren Familien werden Aufmerksamkeit, Nähe und ein kleines Stück Normalität in einer Lebenssituation geschenkt, die oftmals von Unsicherheit und Angst geprägt ist.

„Das Besondere an Susannes Engagement ist für mich, dass aus einer sehr persönlichen und schweren Erfahrung etwas entstanden ist, das seit mehr als zwei Jahrzehnten anderen Menschen hilft“, sagt Christian Haase, der Susanne Saage seit Jahren als Bundestagsabgeordneter auch persönlich bei ihren Aktionen zur Seite steht. „Sie schenkt nicht einfach Spielzeug. Sie schenkt Kindern in einer schwierigen Situation einen Moment der Freude und zeigt den Familien: Ihr seid nicht allein und Ihr seid nicht vergessen.“

Das Engagement der „Löwenmama“ ist längst weit über Nieheim und den Kreis Höxter hinaus bekannt. Jahr für Jahr beteiligen sich zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer an der Aktion. Bereits 2016 würdigte die Stadt Nieheim Susanne Saage für ihren außergewöhnlichen Einsatz mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt. Auch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes hatte die Stadt im Jahr 2018 ausdrücklich unterstützt.

In ihrer Stellungnahme zur Verleihung des Verdienstordens des Landes bezeichnete die Stadt Susanne Saage als eine jener „stillen Heldinnen und Helden unseres Landes, die ohne großes Aufheben, jedoch mit umso größerer Wirkung Verantwortung für andere übernehmen“. Ihr jahrzehntelanger persönlicher Einsatz, die besondere Einfühlsamkeit ihrer Idee und die inzwischen weit über die Region hinausreichende Wirkung machten sie in besonderer Weise würdig für die hohe Auszeichnung.

Für Bürgermeister Johannes Schlütz bleibt neben dem Stolz vor allem eines: Dankbarkeit. „Wir können uns glücklich schätzen, einen Menschen wie Susanne Saage in unserer Stadt zu haben. Sie zeigt auf beeindruckende Weise, was Ehrenamt und Mitmenschlichkeit bewirken können. Liebe Susanne: Ganz Nieheim darf heute stolz auf Dich sein. Herzlichen Glückwunsch zu dieser mehr als verdienten Auszeichnung – und vor allem Danke für alles, was Du seit so vielen Jahren für schwer kranke Kinder und ihre Familien tust.“

Foto: Stadt Nieheim


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Politische Werbung – Einbeck.

Einbeck mit seinen 46 Ortschaften und den vielen engagierten Menschen ist unsere Stärke. Gleichzeitig stehen wichtige Aufgaben vor uns: eine leistungsfähige Verwaltung, sichere Arbeitsplätze, gute Bildungsangebote und eine verlässliche Infrastruktur.

„Ich kandidiere für das Amt des Bürgermeisters, weil ich Verantwortung für Einbeck übernehmen und unsere Stadt gemeinsam mit den Menschen weiterentwickeln möchte – sachlich, zuverlässig und nah an den Menschen“, erklärt Bürgermeisterkandidat René Kopka.

Für diese Aufgabe bringt Kopka vielfältige berufliche und politische Erfahrungen mit. Als ausgebildeter Bankkaufmann und Diplom-Sozialwirt mit Schwerpunkten in Arbeitsrecht, Personalwirtschaft, Politikwissenschaft sowie Medien- und Kommunikationswissenschaft verfügt er über eine breite fachliche Grundlage. Berufliche Stationen, unter anderem als Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion mit Personal- und Haushaltsverantwortung, haben ihn auf die Verantwortung als Bürgermeister vorbereitet. Als Landtagsabgeordneter setzt er sich zudem für klare Entscheidungen, transparente Politik und eine starke Vertretung kommunaler Interessen ein.

„Mir ist wichtig, dass sich die Menschen auf ihre Stadtverwaltung verlassen können – in der Kernstadt genauso wie in unseren Ortschaften“, betont Kopka. Einbeck brauche eine starke Wirtschaft, gute Rahmenbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte sowie einen verantwortungsvollen Klima- und Umweltschutz.

Im Mittelpunkt müsse dabei immer die Lebensqualität der Menschen stehen. „Einbeck soll eine Stadt bleiben, in der Familien gerne leben, junge Menschen Perspektiven finden und ältere Menschen gut versorgt sind.“ Dazu gehörten gute Kitas und Schulen, eine verlässliche gesundheitliche Versorgung, bezahlbarer Wohnraum sowie attraktive Sport-, Freizeit- und Kulturangebote.

Eine besondere Stärke Einbecks sieht Kopka im Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Vereine, Unternehmen und Ehrenamtliche trügen wesentlich dazu bei, dass die Stadt und ihre Ortschaften lebendig und lebenswert seien.

„Dieses Engagement möchte ich stärken. Als Bürgermeister möchte ich ein verlässlicher Ansprechpartner für alle Generationen und für die Menschen in allen 46 Ortschaften sein. Gemeinsam können wir Einbeck weiterentwickeln – mit klaren Prioritäten, verantwortungsvollen Entscheidungen und einem offenen Ohr für die Anliegen der Menschen“, so Kopka abschließend.

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Auftrageber, finanziert durch und V.i.S.d.P: SPD-OV Einbeck, Knochenhauerstr. 7, 37574 Einbeck

Video: Florian Spieker

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Einbeck

Einbeck (red). Am Samstag, 29. August 2026, lädt der PS.Speicher zum 8. PS.Bikertag ein. Willkommen sind alle Bikerinnen und Biker mit oder ohne Motorrad. Unter dem Motto „Selten und begehrt – Motorräder mit Geschichte“ dreht sich am Oldtimer- und Erlebnismuseum von 11 bis 16 Uhr alles um außergewöhnliche Maschinen und ihre ganz persönlichen Geschichten. Der Eintritt zum PS.Bikertag ist frei.

Der PS.Speicher nutzt den PS.Bikertag, um den Blick auf Motorräder zu lenken, die abseits des Mainstreams ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. Bereits bei „MOTORRÄDER DORTMUND“ zeigte das Museum mit „Die Unverstandenen“ zwölf außergewöhnliche Maschinen aus seiner Sammlung MOTORRAD. Die Ausstellung widmete sich Motorrädern, die technisch überzeugten, ihrer Zeit voraus waren – und am Markt trotzdem kaum eine Chance hatten.

Kurator erzählt die Geschichten der „Unverstandenen“

Beim PS.Bikertag erzählt Kurator Andy ab 13.30 Uhr ihre Geschichten. Dabei geht er darauf ein, was die Motorräder so außergewöhnlich macht und warum manche faszinierende Konstruktion trotzdem zum Außenseiter blieb.

Neben der Sonderausstellung stehen auch Motorräder aus der Community im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Zeig uns dein Bike – Die Geschichten hinter den Bikes“ präsentiert Andy Schwietzer um 11 Uhr und um 15.30 Uhr ausgewählte Motorräder gemeinsam mit ihren Besitzerinnen und Besitzern.

Persönliche Erlebnisse stehen im Mittelpunkt

Dabei geht es nicht nur um technische Daten. Die Geschichten hinter den Maschinen machen den Unterschied: besondere Reisen, außergewöhnliche Umbauten, persönliche Erinnerungen oder Erlebnisse, die ein Motorrad zu einem ganz besonderen Begleiter machen. Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen ihre Fahrzeuge selbst vor und erzählen, was sie mit ihnen verbindet.

Der PS.Bikertag bietet damit eine Mischung aus außergewöhnlichen Motorrädern, persönlichen Geschichten und fachkundigem Hintergrundwissen. Wer anschließend noch tiefer in die Geschichte des Motorrads eintauchen möchte, kann die Sammlung MOTORRAD besuchen.

Rund 1.000 historische Motorräder in der Sammlung

Rund 1.000 historische Motorräder erzählen dort die Entwicklung des motorisierten Zweirads. Zum Bestand gehört außerdem die weltweit größte Sammlung historischer deutscher Serienmotorräder.

Für den Museumsbesuch stehen sowohl ein Einzelticket für die Sammlung MOTORRAD als auch ein Tagesticket zur Verfügung. Mit dem Tagesticket lassen sich zusätzlich die Erlebnisausstellung und die weiteren Sammlungen des PS.Speicher entdecken.

Insgesamt umfasst der Bestand des PS.Speicher mehr als 2.500 historische Fahrzeuge und über 8.000 Modellfahrzeuge. Damit lässt sich der PS.Bikertag problemlos mit einem abwechslungsreichen Museumstag für die ganze Familie verbinden.

Besondere Motorräder und ihre Geschichten stehen beim 8. PS.BIKERTAG am 29. August 2026 im Mittelpunkt.

Fotos: Stiftung PS.Speicher / Lukas Ahrens

 

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