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Kreis Höxter
Freuen sich darauf, dass auch in den Sommerferien wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 14 Jahren an den vielfältigen Angeboten des „Kulturrucksacks“ teilnehmen (von links): Julia Siebeck, Kulturmanagerin des Kreises Höxter, Kristin Wiechers vom Kulturbüro des Kreises Höxter und Landrat Michael Stickeln.

Kreis Höxter (red). Malerei, Film und Fotografie, Musik und Tanz, Beatboxing, Schreibwerkstatt oder Upcycling – das Programm des „Kulturrucksacks NRW“ wartet im Kreis Höxter in diesem Jahr einmal mehr mit einer großen Vielfalt auf. Die attraktiven Kreativangebote richten sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 14 Jahren und werden im Kreis Höxter sehr gut angenommen. Auch in den Sommerferien wird es zahlreiche Highlights, kreative Workshops und Veranstaltungen geben. Bis zum Jahresende dürfen sich die Teilnehmenden auf viele weitere Kurse im gesamten Kreisgebiet freuen.

Landrat Michael Stickeln: „Der Kulturrucksack passt wunderbar in unser Kulturland.“

„Der ‚Kulturrucksack‘ passt wunderbar in unser Kulturland Kreis Höxter“, hebt Landrat Michael Stickeln hervor. „Es ist unser Anspruch und das Ziel, kulturelle Bildung möglichst allen Altersgruppen nahe zu bringen. Als fester und verlässlicher Baustein leistet der ‚Kulturrucksack‘ seit vielen Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zur Entwicklung junger Menschen in unserem Heimatkreis.“

Kulturmanagerin Julia Siebeck: „Kulturschaffende geben nicht nur ihr Wissen und Können weiter.“

Julia Siebeck, Kulturmanagerin beim Kreis Höxter, stellt heraus: „Beim ‚Kulturrucksack‘ geben die beteiligten Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffenden den Kindern und Jugendlichen nicht nur ihr Wissen und Können weiter, sondern vor allem auch ihre Leidenschaft für ihr jeweiliges Metier. Wenn dann auch nur ein Funken der Begeisterung überspringt, haben wir vielleicht schon eine Basis für das Anwenden künstlerisch-kultureller Ausdrucksformen gelegt.“

In einer Gesellschaft, die sich ständig im Wandel befinden würde, könne kulturelle Bildung die persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen aktiv unterstützen, so die Kulturmanagerin. 

Das kreisweite Angebot des „Kulturrucksacks“ bietet in diesem Jahr insgesamt 40 Kurse. Seit Jahresbeginn fällt die Zwischenbilanz in den acht teilnehmenden Städten Bad Driburg, Beverungen, Borgentreich, Brakel, Höxter, Nieheim, Steinheim und Warburg sehr gut aus.

Bis zum Jahresende sind es noch fast die Hälfte der Kurse, auf die sich Kinder und Jugendliche im Kulturland Kreis Höxter freuen dürfen.

Das Sommerferien-Programm

„In den anstehenden Sommerferien bietet der ‚Kulturrucksack‘ sehr viel Abwechslung“, verspricht Kristin Wiechers vom Kulturbüro des Kreises Höxter. Die Kinder und Jugendlichen können unter anderem beim „Experimentellen Malen“ mit Katharina Götte im Dorftreff Borgentreich-Bühne aktiv werden oder beim Workshop „Nature Journaling meets Poetry“ mit Kathrin Wolters im Gemeindehaus Nieheim Text und Natur verbinden.

Im Jugendzentrum Steinheim heißt es „Ferien im Upcycling Atelier“ mit Laura Schlütz, während im Atelier Mengersen in Höxter unter dem Titel „Bissige Buchstaben backen brodelnde Bilder“ mit Nina Schiefelbein und Kristina Mengersen experimentiert wird. Im Atelier Becker in Brakel-Gehrden lädt Heidrun Becker dazu ein, die Farben der Natur zu entdecken.

Ein besonderes Highlight führt sogar über die Kreisgrenze hinweg: Im Museum Schloss Fürstenberg im Nachbarkreis Holzminden entsteht unter der Leitung von Claudia Warneke und Isabel Pagalies „Mein Erlebnis-Sammelalbum für die Sommerferien“. Die Teilnahme an sämtlichen Kursen ist kostenfrei.

Informationen sowie Kontaktdaten zur Anmeldung gibt es auf der Internetseite des Kulturbüros des Kreises Höxter unter netzschafftkultur.de/Kulturbüro/Kulturrucksack-NRW

Bei Fragen und weiteren Informationen steht Kristin Wiechers, Kulturrucksack-Beauftragte des Kreises Höxter, unter Tel.: 05271/9653226 oder unter E-Mail  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zur Verfügung.

Foto: Kreis Höxter


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Holzminden. Nicht jedes Dach lässt sich mit einer Standardlösung sanieren. Das zeigte auch ein aktuelles Projekt der Firma Mairose aus Holzminden. Aufgrund der geringen Dachneigung stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung und Ausführung.

Vom Sanierungswunsch zur Komplettlösung

Der Hauseigentümer berichtet, dass im vergangenen Jahr zunächst das Wohnhaus umfassend modernisiert wurde. Unter anderem wurden neue Fenster eingebaut. Zunächst habe die Überlegung bestanden, das bestehende Dach lediglich instand setzen zu lassen. Bei einer Begutachtung habe sich jedoch gezeigt, dass eine Reparatur keine sinnvolle Lösung mehr gewesen sei. Bereits an den Dachfenstern sei Feuchtigkeit eingedrungen, da diese undicht gewesen seien. Daraufhin fiel die Entscheidung für eine vollständige Dachsanierung.

Besondere Herausforderung bei der Dacheindeckung

Für die Firma Mairose lag die besondere Herausforderung in der geringen Dachneigung. Mairose-Dachdeckermeister Milan Schmidt erklärt, dass solche Dächer nicht alltäglich seien und deshalb eine spezielle Lösung erforderlich gewesen sei. Zum Einsatz kam ein Dachziegel der Firma Jacobi, der ausdrücklich für Dächer mit geringer Dachneigung zugelassen ist und damit die technischen Anforderungen erfüllt.

Förderung und persönliche Betreuung

Neben der fachgerechten Ausführung profitierte der Kunde auch von einer umfassenden Beratung. Auf Empfehlung der Firma Mairose wurde ein Energieberater hinzugezogen. Dadurch konnte eine Förderung beantragt werden, die die Kosten der Dachsanierung zusätzlich reduzierte.

Besonders positiv hebt der Hauseigentümer die Betreuung während des gesamten Projekts hervor. Bei Fragen sei die Firma Mairose jederzeit schnell erreichbar gewesen. Rückmeldungen und Informationen seien stets zeitnah erfolgt. Mit dem Ergebnis der Arbeiten zeigt sich der Kunde rundum zufrieden.

Die Firma Mairose setzt auf individuelle Lösungen für jedes Dach – auch dann, wenn besondere bauliche Gegebenheiten spezielle Materialien und Fachwissen erfordern.

Firma Mairose
Burgbergblick 14
37603 Holzminden

Telefon: 05531 3339
https://mairose.de/

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Landkreis Northeim

Einbeck (red). Eine Weltreise ist für die meisten Menschen ein einmaliges Erlebnis. Für Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz wurde sie außerdem zu einer Geschichte über Freundschaft, gegenseitige Unterstützung und den Umgang mit unerwarteten Herausforderungen. Ein Jahr lang bereisten die beiden als interabled Duo „Hurdle the World“ 16 Länder auf sechs Kontinenten. Aus ihren Erfahrungen entstanden das Buch „Die Reise unseres Lebens“, eine große Community in den sozialen Medien sowie Vorträge, mit denen sie inzwischen deutschlandweit unterwegs sind. Am Freitag, 21. August, kommen sie auf Einladung von Pro Inklusion Northeim e. V. nach Einbeck.

Weltreise als interabled Duo

Alexander und Lovis kennen sich seit vielen Jahren. Alexander lebt mit der angeborenen Muskel- und Gelenkerkrankung Arthrogryposis multiplex congenita (AMC), Lovis mit ADHS. Gemeinsam planten sie ihre Reise rund um den Globus und stellten sich dabei immer wieder neuen Situationen: nicht barrierefreie Verkehrsmittel, spontane Planänderungen und ungewohnte Wege, aber auch große Hilfsbereitschaft sowie Begegnungen mit Menschen, die ihre Reise auf ganz unterschiedliche Weise bereicherten.

Ihre Erfahrungen haben sie in ihrem Buch „Die Reise unseres Lebens“ veröffentlicht und teilen diese in Lesungen und Vorträgen. Mit ihrer sympathischen Art konnten sie unter anderem bereits auf der Leipziger Buchmesse und in der NDR-Sendung „DAS! – Das Rote Sofa“ das Publikum begeistern.

Vortrag im PS.SPEICHER

Unter dem Titel „Von der Welt lernen. Vor Ort gestalten. – Impulse für gelingende Inklusion vor Ort“ kommen Alexander Källner und Lovis Wiefelspütz nun in den Victoria-Benz-Saal des PS.SPEICHERs/FREIgeist in Einbeck. Dort berichten sie von Erlebnissen, die nicht in jedem Reiseführer stehen: von Momenten, in denen Improvisation gefragt war, von Begegnungen, die in Erinnerung geblieben sind, und von einer Freundschaft, die auf Reisen immer wieder auf die Probe gestellt wurde.

Gleichzeitig geben sie Einblicke in ihren Alltag als interabled Duo und sprechen darüber, wie Barrieren Reisen beeinflussen können – und welche Rolle Offenheit, gegenseitige Unterstützung und kreative Lösungen dabei spielen.

Abschluss eines Projekts

Für Pro Inklusion Northeim e. V. ist die Veranstaltung mehr als ein Reisevortrag. Sie bildet den Abschluss des fünfjährigen Projekts „Netzwerk Inklusion und Teilhabe in Freizeit, Sport und Kultur“ und fällt in das zehnjährige Bestehen des Vereins.

„Mit Alexander und Lovis haben wir Gäste eingeladen, die auf authentische Weise zeigen, dass Inklusion nicht bei theoretischen Diskussionen beginnt, sondern im gemeinsamen Erleben“, erklärt der Verein. „Wir möchten den Abend nutzen, um Menschen zusammenzubringen und neue Perspektiven für ein inklusives Miteinander in unserer Region zu eröffnen.“

Kostenfreie Teilnahme nach Anmeldung

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 21. August 2026, um 17:30 Uhr im Victoria-Benz-Saal des PS.SPEICHERs in Einbeck. Im Anschluss an Vortrag und Lesung lädt Pro Inklusion Northeim e. V. bei Live-Musik und einem kleinen Imbiss zum Austausch ein.

Der Eintritt ist kostenfrei. Anmeldungen sind bis zum 14. August 2026 telefonisch unter 05551 9103995, per E-Mail an info@proinklusion-northeim.de oder online unter https://eveeno.com/proinklusion möglich. Unterstützungsbedarfe können bei der Anmeldung angegeben werden. Gebärdensprachdolmetschende begleiten die Veranstaltung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit NORTkultur und der BBS Einbeck statt. Ermöglicht wird sie durch die Förderung der Bürgerstiftung Einbeck, Aktion Mensch und der AKB Stiftung.

Foto: Hurdle The World 

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