Kostenlose Online-Fortbildung der Geschäftsstelle Ehrenamt des Kreises Höxter
Lesedauer: 4 Minuten
Kreis HöxterSie setzen auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der zweistündigen Online-Fortbildung „Vorstand im Verein – Rechte und Pflichten“: Katharina Serinelli und Sascha Atteln von der Geschäftsstelle Ehrenamt des Kreises Höxter. Start ist am Donnerstag, 24. September, um 17 Uhr. Das Ende ist für 19 Uhr vorgesehen. Anmeldungen können ab sofort vorgenommen werden.
Kreis Höxter (red). Unter dem Titel „Vorstand im Verein – Rechte und Pflichten“ bietet die Geschäftsstelle Ehrenamt des Kreises Höxter am Donnerstag, 24. September, von 17 Uhr bis 19 Uhr eine kostenlose Online-Fortbildung für Vorstandsmitglieder und Interessierte an. Anmeldungen können ab sofort bei der Geschäftsstelle Ehrenamt des Kreises Höxter vorgenommen werden.
Der Gesetzgeber schreibt vor, dass jeder Verein einen Vorstand haben muss (§ 26 Abs. 1 BGB). Der Vorstand übernimmt Verantwortung für den Verein und ist der wichtigste Ansprechpartner, wenn es um das Vereinsleben oder die Geschäfte des Vereins geht. Aber was müssen Vorstände bei ihrer Arbeit beachten? Wo lauern Fallstricke und Haftungsrisiken? Wie organisiert man Vorstand und Verein, sodass man sich auf die Erfüllung des Vereinszwecks konzentrieren kann? Bei diesen Fragen setzt die Online-Fortbildung an.
„Ein Vereinsvorstand trägt Verantwortung – und das häufig neben Beruf, Familie und anderen Verpflichtungen im Ehrenamt. Da ist es wichtig zu wissen, welche Aufgaben und Pflichten mit einem Vorstandsamt verbunden sind und wo mögliche Haftungsrisiken liegen. Mit der Fortbildung möchten wir Vorstandsmitglieder dabei unterstützen, ihre Aufgaben sicher und gut informiert wahrzunehmen“, betont Katharina Serinelli, die Ehrenamtsmanagerin des Kreises Höxter.
Michael Röcken, selbstständiger Rechtsanwalt in Bonn und Spezialist für die rechtliche Beratung von Vereinen und Verbänden, ist der Referent der zweistündigen Veranstaltung. Röcken ist zertifizierter Experte im Gemeinnützigkeitsrecht und Verfasser zahlreicher vereinsrechtlicher Publikationen.
„Gerade im Vereinsvorstand gibt es viele rechtliche Fragen, die im Alltag schnell aufkommen können. Deshalb ist es wichtig, dass Vorstandsmitglieder wissen, worauf sie achten müssen und wo sie verlässliche Informationen finden“, erläutert Sascha Atteln von der Geschäftsstelle Ehrenamt des Kreises Höxter.
„Wir möchten mit unseren Fortbildungsangeboten dazu beitragen, dass Ehrenamtliche ihre Aufgaben mit möglichst viel Sicherheit und guten Informationen wahrnehmen können. Das Interesse an den Angeboten der Geschäftsstelle Ehrenamt zeigt uns, dass der Bedarf an praxisnaher Unterstützung groß ist“, sagen Katharina Serinelli und Sascha Atteln von der Geschäftsstelle Ehrenamt.
Anmeldungen für die Online-Fortbildung können über die Webseite der Geschäftsstelle Ehrenamt www.ehrenamt.kreis-hoexter.de unter dem Menüpunkt „Fortbildungen“ vorgenommen werden. Auskünfte geben Ehrenamtsmanagerin Katharina Serinelli und Sascha Atteln von der Geschäftsstelle Ehrenamt auch unter der Telefonnummer 05271/9659801 und der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Foto: Kreis Höxter
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Am 13.9. Bündnis 90/Die Grünen wählen!
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Herzblut, Präzision und Teamgeist beim Landesentscheid 2026: Bodenwerder wird zum Zentrum der Feuerwehrwelt
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Bodenwerder-Polle
Bodenwerder (awin). Die Feuerwehr Schoholtensen/Altenhagen ist Landesmeister 2026. Beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren setzte sich die Einheit am Sonntag, 6. September, in Bodenwerder gegen 39 weitere Gruppen durch. Platz zwei belegte die Feuerwehr Kalbe, Rang drei ging an die Feuerwehr Klein Meckelsen.
Rund 3000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Wettbewerb auf dem Gelände der Saint-Gobain Rigips GmbH. Ab 8 Uhr traten dort die 40 besten Feuerwehreinheiten Niedersachsens gegeneinander an.
Fünf Prüfungen entscheiden über den Titel
Die Gruppen hatten sich zuvor über Leistungsvergleiche auf Gemeinde-, Kreis- und Regionalebene für den Landesentscheid qualifiziert. In Bodenwerder mussten sie fünf Module absolvieren: einen Löschangriff, das Kuppeln einer Saugleitung, eine Fahrübung, eine Belastungsübung unter Atemschutz und eine Funkübung über Digitalfunk.
Insgesamt waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund eineinhalb Stunden mit den Prüfungen beschäftigt. Gefragt waren Schnelligkeit, Präzision, Kondition und Teamarbeit. Die Aufgaben orientieren sich am Feuerwehralltag und sollen zugleich den Ausbildungs- und Übungsdienst unterstützen.
Ein Jahr Planung für den Landesentscheid
Hinter der Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Rund ein Jahr liefen die Planungen für den Landesentscheid. Am Veranstaltungswochenende waren rund 150 Feuerwehrkräfte aus Bodenwerder, Linse, Rühle und Heinsen mit der Organisation beschäftigt. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb von der Ortsfeuerwehr Bodenwerder gemeinsam mit der Münchhausenstadt Bodenwerder.
Regierungsbrandmeister Dascho Wehner hatte sich nach eigenen Angaben auf Landesebene persönlich dafür eingesetzt, den Landesentscheid nach Bodenwerder und damit in den Zuständigkeitsbereich Weser zu holen. Das damit verbundene Vertrauen in die Ortsfeuerwehr Bodenwerder und die Verantwortlichen vor Ort sei mehr als gerechtfertigt gewesen. „Dieses Vertrauen wurde nicht nur bestätigt, sondern weit übertroffen“, bilanzierte Wehner nach der Veranstaltung.
Viel Herzblut hinter den Kulissen
Besonders beeindruckt habe ihn, mit wie viel Herzblut, Zusammenhalt und persönlichem Einsatz der Landesentscheid vorbereitet und durchgeführt worden sei. Viele Beteiligte hätten über Monate zahlreiche Stunden investiert, Verantwortung übernommen und angepackt, erklärte der Regierungsbrandmeister.
Auch abseits der Wettbewerbsflächen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein Programm geboten. Dazu gehörten moderne und historische Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrtechnik sowie Angebote für Familien. Bereits am Samstagabend hatte eine Open-Air-Party im Rathauspark unter dem Motto „Baron on Fire“ den Auftakt des Wochenendes gebildet.
Bodenwerder im Mittelpunkt der Feuerwehrwelt
Mit dem Landesentscheid wurde Bodenwerder für ein Wochenende zum Treffpunkt der niedersächsischen Feuerwehrwelt. Für die 40 teilnehmenden Gruppen ging es um den Landestitel – und zugleich darum zu zeigen, was hinter sicheren Abläufen im Einsatz steckt: Ausbildung, regelmäßiges Training und viel persönlicher Einsatz.
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Fotos: awin, Feuerwehr
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