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Kreis Höxter
Das Team des „Interdisziplinären Qualitätszirkels Frühe Hilfen“ im Kreis Höxter (von links): Birgit Emde-Gräbe, Christiane Rutkowski, Maren Richard, Anke Nolte-Martin, Dr. Claudia Schlenke, Katharina Brotzmann, Karin Hanfland, Nadine Hennemann und Firooz Ahmadi. Auf dem Foto fehlen Kerstin Sünnemann, Marita Kopp-Spieker, Johanna Esch und Steffani Schröder-Czornik. Foto: Kreis Höxter

Höxter (red). Als einer der ersten Kreise in Nordrhein-Westfalen hat der Kreis Höxter bereits im November 2019 den „Interdisziplinären Qualitätszirkel Frühe Hilfen“ (IQZ) zur berufsübergreifenden Unterstützung von Schwangeren und Familien mit Kleinkindern gegründet. Nun übernimmt mit Katharina Brotzmann, Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen des Kreises Höxter, und Anke Nolte-Martin, Ärztin im Gesundheitsdienst des Kreises Höxter, ein neues Leitungstandem die Moderation des Gremiums aus Medizin, Pädagogik und Sozialarbeit. Sie treten die Nachfolge der Mitbegründerinnen Dr. Annette Faig (Ruhestand) und Silke Merkel, Leiterin der Abteilung Soziale Dienste beim Kreis Höxter, an.

Neues Leitungstandem übernimmt die Moderation

„Frühe Hilfen leben von einer guten Zusammenarbeit. Im ‚Interdisziplinären Qualitätszirkel Frühe Hilfen‘ im Kreis Höxter haben wir einen Raum geschaffen, in dem Fachkräfte unterschiedlicher Professionen voneinander lernen und gemeinsam Lösungen für Familien entwickeln können“, berichten die beiden neuen Leiterinnen Anke Nolte-Martin und Katharina Brotzmann.

Der freiwillige Zusammenschluss bündele die Expertisen verschiedener Systeme. Wo einzelne Fachkräfte in komplexen Situationen mit Mehrfachbelastungen – wie Erziehungsunsicherheiten, finanziellen Sorgen oder psychischen Problemen – oft nur einen Ausschnitt sähen, entstehe im gemeinsamen Austausch ein umfassendes Gesamtbild, so Katharina Brotzmann.

Familienfallkonferenzen ermöglichen praxisnahen Austausch

Das Kernstück bilden dabei anonymisierte Familienfallkonferenzen, bei denen konkrete Herausforderungen aus dem Arbeitsalltag reflektiert und passgenaue Hilfswege erarbeitet werden. „Es geht nicht darum, das Vorgehen einzelner Akteure zu bewerten, sondern im direkten Dialog voneinander zu lernen“, betont Anke Nolte-Martin.

„Jede Berufsgruppe bringt ihre eigene Expertise ein. Gerade diese unterschiedlichen Blickwinkel machen den Interdisziplinären Qualitätszirkel Frühe Hilfen im Kreis Höxter so wertvoll“, so Anke Nolte-Martin weiter.

Trotz struktureller Herausforderungen wie Zeitmangel, organisatorischem Aufwand und knappen personellen Ressourcen in der Praxis sei die Motivation im festen Teilnehmerkreis hoch, um Hürden für Familien abzubauen.

Fachkräfte sollen noch besser vernetzt werden

Das neue Moderationstandem will unter anderem die Fachkräfte noch besser vernetzen, die Qualität der Arbeit verbessern und die Kooperationen zwischen Systemen stärken: „Kurze Kommunikationswege und gegenseitiges Vertrauen sind wichtige Erfolgsfaktoren. Der ‚Interdisziplinäre Qualitätszirkel Frühe Hilfen‘ im Kreis Höxter trägt dazu bei, diese Beziehungen nachhaltig zu festigen“, betonen Katharina Brotzmann und Anke Nolte-Martin.

„Es freut mich besonders zu sehen, wie aus fachlichem Austausch tragfähige Kooperationen entstehen. Genau diese Vernetzung macht die Frühen Hilfen im Kreis Höxter stark“, unterstreicht Katharina Brotzmann die Bedeutung der engen Zusammenarbeit. Das übergeordnete Ziel aller Beteiligten bleibt dabei fest im Blick: Jedem Kind soll im Kreis Höxter von Geburt an ein gutes Aufwachsen ermöglicht werden, und Familien sollen auch in schwierigen Lebenslagen bestmöglich begleitet werden.

Das Netzwerk des Qualitätszirkels im Überblick

Das interdisziplinäre Gremium besteht aus einem festen Fachkreis aus dem Gesundheitswesen sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Aktuell engagieren sich folgende Mitglieder im IQZ Frühe Hilfen:

Leitung und aktuelles Moderationstandem: Anke Nolte-Martin (Ärztin im Gesundheitsdienst des Kreises Höxter), Katharina Brotzmann (Netzwerkkoordinatorin der Frühen Hilfen des Kreises Höxter).

Medizinischer Bereich: Firoz Ahmadi (Chefarzt Kinder- und Jugendmedizin, St. Ansgar Krankenhaus Höxter), Birgit Emde-Gräbe (Gynäkologische Praxis, Warburg), Karin Hanfland (Allgemeinmedizin, Warburg), Dr. Claudia Schlenke (Ärztin im Gesundheitsdienst Kreis Höxter), Christiane Rutkowski (Familienhebamme, Elternlotsendienst auf der Geburtsstation und Kinderintensivstation) sowie Steffani Schröder-Czornik (ärztliche Leitung der LWL-Tagesklinik in Höxter).

Kinder- und Jugendhilfe: Johanna Esch (Netzwerkkoordination Frühe Hilfen Kreis Höxter), Nadine Hennemann und Maren Richard (beide Allgemeiner Sozialer Dienst, Team Brakel), Kerstin Sünnemann (Allgemeiner Sozialer Dienst Kreis Höxter, Team Höxter), Marita Kopp-Spieker (AWO Kreisverband Höxter e. V.).

Frühe Hilfen richten sich an Familien mit kleinen Kindern

Der „Interdisziplinäre Qualitätszirkel (IQZ) Frühe Hilfen“ im Kreis Höxter ist eine regelmäßig tagende Arbeitsgruppe mit Fachkräften aus dem Gesundheitswesen sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Das vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) geförderte Projekt dient der systematischen Vernetzung an den Schnittstellen von Medizin und Sozialpädagogik. Ziel ist es, psychosoziale Notlagen frühzeitig zu erkennen, unkomplizierte Beratungswege zu schaffen und Hilfsangebote direkt an Familien mit Kindern im Alter von null bis drei Jahren sowie werdende Eltern zu vermitteln.

Foto: Kreis Höxter


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Politische Werbung – Video 1 von 3 – Landkreis Holzminden

Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.

Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.

Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.

Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.
Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.

Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.

Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.

Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.

Ihr
Uwe Lange



Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende

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Landkreis Holzminden

Holzminden (red). Am 12. September 2026 wird es am Weserkai wieder gelb: Beim 10. Weser-Entenrennen gehen erneut Tausende kleine Gummienten an den Start. Familien, Kinder und zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer fiebern mit, wenn die Enten ins Wasser gelassen werden und sich mit der Strömung ihren Weg Richtung Ziel bahnen.

Was 2016 mit rund 2.800 Enten begann, ist längst zu einem festen Bestandteil des Holzmindener Veranstaltungskalenders geworden. Einen besonderen Rekord gab es 2023 im Rahmen der Landesgartenschau in Höxter: Damals wurden rund 5.600 Enten an den Start geschickt.

In neun Rennen kamen rund 160.000 Euro zusammen

In den vergangenen neun Rennen konnten insgesamt rund 160.000 Euro für soziale Zwecke gesammelt werden. Der Erlös des diesjährigen Rennens ist für Kinder in Not, regional und international, bestimmt.

Bürgermeister Christian Belke übernimmt in diesem Jahr die Schirmherrschaft für das Entenrennen. Als beliebte Veranstaltung verbindet das Rennen gemeinschaftliches Erlebnis mit einem wichtigen sozialen Anliegen. Auch in diesem Jahr soll wieder eine möglichst große Spendensumme für Kinder in Not zusammenkommen.

Renn-Enten werden an zwei Samstagen verkauft

Wer noch keine kleine Renn-Ente hat, kann dies nachholen. An den Samstagen, 29. August und 5. September 2026, wird es auf dem Holzmindener Marktplatz einen Verkaufsstand in der „Oberen Straße“ bei Mosena geben. Außerdem können am Renntag, 12. September 2026, direkt vor dem Rennen zwischen 10 und 12 Uhr Enten erworben werden.

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