Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg#joomlaImage://local-images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg?width=295&height=255
Anzeige
Kreis Höxter

Brakel (TKu). Brakel stand an diesem Wochenende komplett KOPF! Der 269. Annentag in Brakel, der noch bis Montag läuft, hat bei bestem Wetter wieder zehntausende Besucherinnen und Besucher nach Brakel gelockt. Mit rund 280 Schaustellern und 17 Fahrgeschäften zählt der Annentag weiterhin zu den größten Innenstadtkirmessen zwischen Weser und Egge. Vier Tage lang stand Brakel ganz im Zeichen des Annentags. Zehntausende Besucherinnen und Besucher strömten von Freitag bis Montag in die Innenstadt, um Kirmes, Tradition und Partystimmung zu erleben. Mit dem traditionellen Höhenfeuerwerk über den Bredewiesen gehr an diesem Montagabend die 269. Auflage der größten Innenstadtkirmes zwischen Weser und Egge zu Ende.

Den Auftakt bildeten am Freitag die traditionellen Kanonenschüsse und der Fassbieranstich. Bereits am Eröffnungstag herrschte in der Innenstadt reger Betrieb. Unter den Gästen war auch Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul, der den Annentag besuchte. An den folgenden Tagen bot das Volksfest ein abwechslungsreiches Programm. Rund 280 Schausteller und 17 Fahrgeschäfte lockten ebenso zahlreiche Besucher an wie die Gourmetmeile und der Wirtschaftstag. Einen festen Platz im Festprogramm hatte auch die Annen-Prozession mit der anschließenden Festandacht, die am Sonntag viele Gläubige durch die Brakeler Innenstadt führte.

Bis in die Abendstunden wurde zudem in den Festzelten gefeiert. In Annekens Tanzgarten sorgten unter anderem DJ Sventastic, Calvin Kleinen und die MalleBros sowie Steffi & Chris. Dirty Decks, BREITNER, Miss Kiyami oder aber ISA GLÜCKLICH für ausgelassene Stimmung, bewirtet von OWL-Booking. Um das traditionelle Höhenfeuerwerk zu verfolgen werden sich am Montag wieder tausende Menschen auf den Bredewiesen versammeln um das Feuerwerk zu sehen. Es bildet wieder mal den Schlusspunkt des Annentags 2026 mit einem umfangreichen, aber traditionellen Programms.

Fotos: Thomas Kube


Anzeige
Lesedauer: 2 Minuten
Anzeige

Holzminden. Sushi Mania by Marta startet mit einer attraktiven Sommeraktion und bietet bis einschließlich 31. August 2026 zehn Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment. Voraussetzung ist ein Mindestbestellwert von 25 Euro. Der Rabatt kann mit dem Gutscheincode „sushi-summer“ eingelöst werden.

Lieferung in zahlreiche Orte

Geliefert wird von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 16 bis 21 Uhr. Ab einem Bestellwert von 40 Euro erfolgt die Lieferung kostenfrei nach Holzminden, Stahle, Bevern, Lüchtringen, Neuhaus, Stadtoldendorf, Silberborn, Negenborn, Höxter, Deensen und Albaxen.

Die Bezahlung erfolgt vorab per PayPal. Für die Auslieferung sollte zusätzlich zur gewählten Produktionszeit eine Lieferzeit von etwa 30 Minuten eingeplant werden.

Öffnungszeiten und Kontakt

Das Restaurant in der „Oberbachstraße 24“ in Holzminden ist mittwochs bis sonntags jeweils von 16 bis 21 Uhr geöffnet.Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0151 41243895 oder www.holzminden-sushi.de.

Anzeige

Lesedauer: 6 Minuten
Eschershausen-Stadtoldendorf

Deensen (mhn). Es sind Bilder, die das ganze Ausmaß des verheerenden Großbrandes vom Samstagabend zeigen. Am Tag danach ist der Einsatzort in der Straße „Kurze Breite“ in Deensen mit Flatterband der Polizei abgesperrt. Noch immer sind Löschschaum und die Spuren des Feuerwehreinsatzes zu sehen. Besonders deutlich wird die enorme Zerstörung am ersten Wohnhaus: Der Dachstuhl ist vollständig ausgebrannt, das Gebäude wurde völlig zerstört. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der entstandene Sachschaden erheblich sein dürfte.

Wo am Samstagabend meterhohe Flammen loderten, zeigt sich am nächsten Morgen ein Bild der Verwüstung.
Großbrand entwickelt sich binnen kurzer Zeit

Es waren dramatische Szenen, die sich am Samstagabend kurz nach 20 Uhr in Deensen abspielten. Als um 20.18 Uhr die erste Alarmierung mit dem Einsatzstichwort „B2 Garage“ an die Einsatzkräfte der Feuerwehr erfolgte, konnten vermutlich nur die wenigsten erahnen, welches Ausmaß das Feuer kurze Zeit später annehmen würde.

Bereits beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand nach Angabe der Kreisfeuerwehr Holzminden ein Anbau zwischen zwei Wohnhäusern in Vollbrand. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde die Alarmstufe umgehend auf „B3“ erhöht und weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.

Bereits aus großer Entfernung war die dichte schwarze Rauchsäule zu erkennen, die über Deensen in den Himmel stieg und das Ausmaß des Großbrandes erahnen ließ. Sogar im Kreis Höxter wurde die mächtige Rauchsäule am Horizont wahrgenommen.

Flammen greifen auf zwei Wohnhäuser über

Zunächst griffen die Flammen vom benannten Anbau auf das erste Wohnhaus über. Innerhalb kurzer Zeit stand der Dachstuhl in Vollbrand. Das Gebäude konnten die Einsatzkräfte nicht mehr retten – es fiel den Flammen zum Opfer. Die Bewohner sollen sich zum Zeitpunkt des Brandes offenbar im Urlaub aufgehalten haben.

Im weiteren Verlauf breitete sich das Feuer auch auf das benachbarte Wohnhaus aus. Dort griffen die Flammen ebenfalls auf den Dachstuhl über und richteten erhebliche Schäden an. Während der Löscharbeiten war aus dem Brandbereich ein lauter Knall zu hören. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich dabei um die Explosion einer Gasflasche gehandelt haben.

Rund 160 Einsatzkräfte der Feuerwehren kämpften stundenlang unter hohem körperlichem Einsatz gegen das Flammenmeer, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Die Brandbekämpfung erfolgte aus mehreren Richtungen. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte am Boden von den Hubrettungsfahrzeugen der Feuerwehren Stadtoldendorf und Holzminden. Die Einsatzleitung lag bei Ortsbrandmeister Matthias Sander.

Meterhohe Flammen schlagen aus dem Dachstuhl, während dichter schwarzer Qualm über Deensen aufsteigt.
Im Mittelpunkt des Großeinsatzes stand die enge Koordination der Einsatzkräfte. In der Spitze waren rund 160 Einsatzkräfte am Brandort im Einsatz.
Ein Bagger unterstützte die Einsatzkräfte bei den Abrissarbeiten am Brandobjekt, um verbliebene Glutnester freizulegen und die Löscharbeiten zu erleichtern.
Warnung an die Bevölkerung

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde auch die Bevölkerung gewarnt. Über Lautsprecherdurchsagen sowie die Warn-App BIWAPP wurden die Bewohnerinnen und Bewohner in Deensen und der Umgebung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen vorsorglich abzuschalten. Hintergrund waren die erhebliche Rauchentwicklung und der Rauchniederschlag.

Im weiteren Verlauf des Abends kam außerdem ein Bagger zum Einsatz, um Abrissarbeiten vorzunehmen und die Löscharbeiten zu unterstützen. Glücklicherweise wurde bei dem verheerenden Großbrand keine Person verletzt.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Fotos: red, Kreisfeuerwehr Holzminden

Anzeige