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Höxter-Beverungen

Höxter (TKu). Ein solches Ehejubiläum ist etwas ganz Besonderes und äußerst selten: Alfred und Johanna Beverungen aus Höxter feiern am 29. August ihre Gnadenhochzeit. Seit ihrer Hochzeit im Jahr 1956 sind die beiden 70 Jahre miteinander verheiratet. Die sogenannte Gnadenhochzeit gilt als eines der seltensten Ehejubiläen überhaupt. „70 gemeinsame Ehejahre bedeuten nicht nur eine außergewöhnlich lange Zeit des Zusammenlebens, sondern auch sieben Jahrzehnte voller gemeinsamer Erinnerungen, Veränderungen und Herausforderungen“, heißt es von Seiten der Familie Beverungen. Alfred und Johanna haben laut ihren Angehörigen in dieser langen Zeit Höhen und Tiefen miteinander erlebt und dabei stets zusammengehalten.

Geschichte des Jubelpaares aus Erzählungen der Familie:

Ihre gemeinsame Geschichte begann bereits 1953. Bei einem Tanzabend im damaligen Hotel Reichspost in Höxter begegneten sich die beiden zum ersten Mal. Johanna war mit Freundinnen zum Tanzabend erschienen, Alfred ebenfalls mit Freunden. Der junge Mann hatte offenbar schnell ein Auge auf die junge Frau geworfen und sorgte gleich dafür, dass neben ihm am Tisch ein Platz für Johanna frei war. Aus dieser ersten Begegnung wurde eine große Liebe. Am 29. August 1956 heirateten die beiden und blieben seitdem Seite an Seite. Im Laufe der Jahrzehnte wuchs auch die Familie. Zur Silberhochzeit konnten Alfred und Johanna gemeinsam mit ihren vier Kindern und dem ersten von insgesamt acht Enkeln feiern. Bei der diamantenen Hochzeit war bereits die erste Urenkelin dabei. Heute gehören sechs Urenkel zur Familie, ganz zur Freude der inzwischen 94-jährigen, noch recht fitten Urgroßeltern.

Höxter blieb über all die Jahre die Heimat der Familie und auch Mittelpunkt des beruflichen Lebens. Zunächst versorgten Alfred und Johanna die Menschen in Höxter mit Milch, Kinder- und Damenbekleidung sowie später mit Pommes und Bratwurst. Ältere Höxteraner erinnern sich sicherlich noch an das Milchgeschäft in der früheren Holenbergstraße, das Bekleidungsgeschäft am Gänsemarkt oder die beliebte Imbissstube an der Brenkhäuser Straße, die schließlich der Umgehungsstraße weichen musste. In den 1970er-Jahren wechselte Alfred Beverungen in die Entsorgungsbranche und gründete einen eigenen Containerdienst im Gewerbegebiet „Zur Lüre“. Auch dieses Unternehmen stemmten Alfred und Johanna gemeinsam. Sie erlebten dabei sowohl sorgenvolle als auch glückliche Zeiten und meisterten die Herausforderungen stets gemeinsam. Nach der Übergabe des Containerdienstes an den jüngsten Sohn konnten die beiden ihren Ruhestand genießen. Im neuen Zuhause und bei zahlreichen Reisen verbrachten sie viele weitere gemeinsame Jahre. Aufgrund ihres inzwischen mühsameren Alltags bitten die beiden darum, von persönlichen Glückwünschen abzusehen. Ihren besonderen Tag möchten sie stattdessen im kleinen Kreis ihrer Familie verbringen.

Fotos: Familie Beverungen


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Politische Werbung – Landkreis Holzminden.

„Investitionen in die Bildung sind Investitionen in die Zukunft“, sagt unser FDP-Europaabgeordneter Jan-Christoph Oetjen.

Wir Liberale stehen dafür, dass die Schulbeschlüsse jetzt auch umgesetzt werden. Durch die Investitionen in die Schulen in Holzminden, Delligsen, Bodenwerder und den Neubau der „Schule am Vogler“ in Eschershausen schaffen wir hervorragende Bildungseinrichtungen für einen familienfreundlichen Landkreis.

Dafür bitten wir um ihre Stimmen am 13. September.

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Auftraggeber und finanziert durch: FDP Kreisverband Holzminden.
Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Hermann Grupe, Vorsitzender

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Landkreis Holzminden

Holzminden (awin). Wenn Beschwerden plötzlich auftreten und sich nicht einschätzen lassen, beginnt für Betroffene oft die Suche nach der richtigen medizinischen Anlaufstelle. Ab Dienstag, 1. September, gibt es dafür in Holzminden ein zusätzliches Angebot: Das Regionale Krankenhaus eröffnet eine Akut-Ambulanz. Sie richtet sich an Menschen, deren Beschwerden zeitnah abgeklärt werden sollten. Ein Termin oder eine Überweisung ist dafür nicht erforderlich.

Geöffnet ist die Akut-Ambulanz montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. Sie befindet sich im ersten Obergeschoss des Regionalen Krankenhauses am „Forster Weg“ 34. Geschäftsführer Ingo Goldammer verbindet mit dem Start einen weiteren Entwicklungsschritt: „Wir als Krankenhaus-Betrieb freuen uns, ein neues Kapitel aufzuschlagen.“

Wenn zunächst unklar ist, was hinter den Beschwerden steckt

Gedacht ist das Angebot unter anderem für neu aufgetretene oder sich verschlechternde Beschwerden, Schmerzen und andere gesundheitliche Probleme, die zeitnah ärztlich untersucht werden sollten. Gerade wenn die Ursache zunächst unklar ist, soll die Akut-Ambulanz Orientierung geben und den weiteren Behandlungsweg klären.

„Viele Menschen sind unsicher, wie ernst ihre Beschwerden einzuschätzen sind oder an wen sie sich wenden sollen“, berichtet Dr. Andreas Press, Ärztlicher Leiter des Regionalen Krankenhauses Holzminden. Die Akut-Ambulanz setze genau an diesem Punkt an. Patientinnen und Patienten sollen dort ärztlich eingeschätzt werden, die notwendige Diagnostik erhalten und bei Bedarf direkt zur weiteren Behandlung vermittelt werden.

Fachärztliche Behandlung direkt am Standort möglich

Dabei kann das Regionale Krankenhaus auf die Facharztpraxen des MVZ Holzminden am selben Standort zurückgreifen. Je nach Befund können weitere Untersuchungen oder eine fachärztliche Behandlung veranlasst werden. Bei Verletzungen oder Beschwerden des Bewegungsapparates ist beispielsweise eine Weiterleitung an die chirurgischen oder orthopädischen Praxen im Haus möglich.

Auch eine stationäre Aufnahme kann sich unmittelbar anschließen, wenn eine weitere Überwachung oder eine Behandlung über Nacht erforderlich ist. Das Regionale Krankenhaus verfügt über 20 Betten sowie eine durchgehende ärztliche und pflegerische Versorgung.

„Wir bieten Versorgung eins-zu-eins auf Krankenhaus-Niveau“, betont Goldammer. Der Vorteil des Modells liege aus Sicht des Geschäftsführers darin, Diagnostik, fachärztliche Behandlung und bei Bedarf die stationäre Versorgung an einem Standort miteinander verbinden zu können.

Melina Potthast entscheidet sich bewusst für Holzminden

Eine zentrale Aufgabe in der neuen Akut-Ambulanz übernimmt Melina Potthast als Physician Assistant. Den Standort kennt sie bereits aus ihrer früheren Tätigkeit im Holzmindener Krankenhaus. Nach ihrer Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten und ihrer Arbeit in der damaligen Notaufnahme absolvierte sie ein dreijähriges Studium zur Physician Assistant.

Nun kehrt sie nach Holzminden zurück. „Ich habe mich ganz bewusst für den Standort Holzminden entschieden. Die Stelle war bei mir die erste Wahl“, sagt Potthast. Goldammer zufolge sei ihre Position wichtig, weil damit ärztliche Kompetenz unmittelbar in den Aufnahmebereich gebracht werde.

Melina Potthast bei der Arbeit
Bei lebensbedrohlichen Notfällen bleibt die 112 entscheidend

Eine Notaufnahme für lebensbedrohliche Situationen ist die Akut-Ambulanz allerdings nicht. Bei Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall, bei schweren Verletzungen, Bewusstlosigkeit oder anderen akuten Notfällen muss weiterhin unverzüglich der Notruf 112 gewählt werden.

Ebenso ersetzt das Angebot weder die hausärztliche Betreuung noch den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung außerhalb der regulären Sprechzeiten. Die Akut-Ambulanz soll die bestehende ambulante Versorgung ergänzen.

Krankenhaus erhofft sich Entlastung für die Region

Mit dem neuen Angebot reagieren die Verantwortlichen zugleich auf die Situation der medizinischen Versorgung im Landkreis. „Mit der Akut-Ambulanz wollen wir auch Entlastung schaffen im Hinblick auf schließende Hausarzt-Praxen und überfüllte Notaufnahmen“, erklärt Goldammer. Ob und in welchem Umfang das gelingt, wird sich nach dem Start im laufenden Betrieb zeigen.

Für die Pflegerische Leitung Nina Möller steht die Eröffnung auch für die Entwicklung des Krankenhausstandortes. „Es ist schön zu sehen und einfach klasse, dass wir uns weiterentwickeln“, sagt sie.

Fotos: awin

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