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Höxter-Beverungen

Am Nicolaitor erstrahlte in der letzten Juni-Woche eine ganz besondere Botschaft: Jedes Kind zählt, jede Begabung wird gesehen. Der Schulhof verwandelte sich in eine Zirkusmanege, in der rund 270 Schülerinnen und Schüler beim Projekt des Circus Phantasia selbst zu Artisten wurden. Fast 7 Jahre ist es her, dass diese besondere Woche am Nicolaitor stattfinden konnte. Corona, die Landesgartenschau und die lange Baustellenzeit kamen dazwischen.

Bereits am Sonntag packten rund 50 Eltern tatkräftig beim Aufbau des Zirkuszeltes mit an. Förderverein und Kollegium sorgten mit Verpflegung für eine angenehme Atmosphäre, in der spürbar wurde, wie eng die Schulfamilie hier zusammenarbeitet.

In den folgenden Tagen arbeiteten Lehrkräfte, Circus-Trainerinnen und -trainer gemeinsam daran, dass Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes sichtbar wurden. Ob in der Manege als gewitzter Clown, feuerbezwingender Fakir, mit verblüffenden Zaubertricks oder atemberaubenden Vorführungen auf dem Drahtseil oder am Trapez, mit beeindruckender Akrobatik und farbenfrohen Schwarzlicht- und Jonglage-Vorführungen – jede Rolle bot den Kindern Raum für Entdeckung eigener Stärken, gegenseitige Unterstützung und Erfolgserlebnisse.

Hochsommerliche Temperaturen von mehr als 35 Grad stellten eine besondere Herausforderung dar. Doch Wärme im Herzen, ein kühler Kopf, Teamgeist und professionelle Unterstützung durch das Circus Phantasia-Team und die vertrauten Lehrkräfte ließen die mutigen jungen Künstlerinnen und Künstler trotz der Hitze über sich hinauswachsen.

Es folgten vier Vorstellungen, vier Geschichten von Mut, Teamgeist und purer Freude – zahlreiche Eltern, Großeltern und Freunde der Schule verfolgten die Darbietungen begeistert und erlebten Zirkuspädagogik als Ausdruck individueller Stärken.

Thorsten Stickel, Vorsitzender der Schulpflegschaft, betont: „Nicht nur in dieser besonderen Zirkuswoche lernen Kinder hier mit unterschiedlichen Begabungen gemeinsam, respektieren einander und feiern Erfolge – groß oder klein. Eltern, die eine zukunftsorientierte Lernumgebung suchen, finden am Nicolaitor eine Schule, die Herz, Verstand und Vielfalt vereint.

Auch Schulleiterin Bettina Becker zieht Bilanz: „Die Woche mit dem Circus Phantasia hat gezeigt, wie stark die Vielfalt in unseren Klassen ist. Was uns hier besonders macht, ist die klare Wertschätzung jeder individuellen Lernreise. Die Kinder wachsen gerade dann, wenn sie spüren, dass ihre Stärken gesehen werden.“ Die Zirkuswoche sei mehr als ein Projekt: Sie fördere das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und den Zusammenhalt über Klassen- und Jahrgangsgrenzen hinweg – Kompetenzen, die die Kinder dann auch im Alltag der Schule und im Leben stark machen.

Foto: Bettina Becker


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Politische Werbung – Holzminden.

Wofür ich mich einsetzen will? 

Ich möchte die Gesundheitsversorgung im Landkreis dauerhaft in kommunaler Hand sichern und ausbauen. Für eine wohnortnahe Versorgung, die allen Menschen zugutekommt, unabhängig vom Einkommen.

Ich werde aktiv daran mitwirken, unsere Stadt weiterzuentwickeln. Sei es bei der Entwicklung neuer Konzepte gegen den Leerstand oder die Verbesserung der Aufenthaltsqualität.

Ich will erreichen, dass jedes Kind die gleichen Chancen erhält. Von der Krippe bis zur Hochschule. Hier muss im Sinne der Kinder, Eltern, der Lehrkräfte und des Weiteren schulischen Personals gedacht und verlässlich gehandelt werden.

Ich werde die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen und mit frischen Ideen, transparent und lösungsorientiert gemeinsam unsere Region weiterentwickeln. 

Am 13. September zählt Deine Stimme – oder schon vorher ganz bequem per Briefwahl.

Ich freue mich über Deine Unterstützung!

Politische Werbung

Auftraggeber und finanziert durch: Benjamin Beineke – Fuchsfang 1 – 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Benjamin Beineke

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Landkreis Holzminden

Holzminden (awin). Zehn Jahre mussten die Menschen in Holzminden auf diese Gelegenheit warten: Zum 70-jährigen Bestehen der Garnison öffnet die Bundeswehr am Samstag, 26. September, erstmals seit einem Jahrzehnt wieder ihre Türen für die Bevölkerung. Gemeinsam mit den ersten Modellbautagen am Samstag und Sonntag, 26. und 27. September, sowie dem erstmals öffentlich zugänglichen Herbstfeuer entsteht daraus ein ganzes Veranstaltungswochenende. Oberstleutnant Sebastian Janus bringt die Dimension auf den Punkt: „Das Event wird Champions League in Sachen Größenordnung.“

Erster Tag der offenen Tür seit zehn Jahren

Auf dem Wasserübungsplatz Holzminden läuft der Tag der offenen Tür am Samstag von 9 bis 18 Uhr. Parallel dazu beginnen in der Pionierkaserne am Solling die ersten Modellbautage, die am Samstag ebenfalls von 9 bis 18 Uhr sowie am Sonntag von 9 bis 16 Uhr geöffnet sind.

Für Bataillonskommandeur Sebastian Busenthür besitzt das Wochenende eine besondere Bedeutung. „70 Jahre Garnison – das ist ein Meilenstein für den Standort und die Stadt.“ Die Bundeswehr ist seit Jahrzehnten fest in Holzminden verankert. „Diese besondere Verbindung zwischen Bundeswehr und Garnisonstadt wollen wir gebührend feiern.“

Wer den Blick hinter die Kulissen nutzen möchte, bekommt dazu so schnell keine neue Gelegenheit: Im Jahr 2027 gibt es definitiv keinen weiteren Tag der offenen Tür.

Schlauchboote, Panzer und dynamische Vorführungen

Auf dem Wasserübungsplatz rückt die Bundeswehr ganz nah an die Besucherinnen und Besucher heran. Zum Programm gehören unter anderem Schlauchbootfahrten, die Möglichkeit, einen Panzer von innen zu erleben, sowie verschiedene dynamische Vorführungen. Zu sehen sind unter anderem ein Ausbildungshubschrauber EC 135 und Amphibienfahrzeuge. Auch militärischer Nahkampf wird demonstriert. Für Kinder stehen unter anderem Hüpfburgen bereit.

Busenthür versteht das Wochenende zugleich als Dank an die Bevölkerung: „Es ist gelebte Kameradschaft zwischen Truppe und Stadt. Mit den Feierlichkeiten wollen wir Danke sagen für den starken Rückhalt aus der hiesigen Bevölkerung.“ Bereits die Auftaktveranstaltung zum Jubiläum, Baggern für den guten Zweck, war ein voller Erfolg. „Und das wollen wir jetzt erfolgreich fortführen.“

Wie eng Stadt und Bundeswehr miteinander verbunden sind, beschreibt Bürgermeister Christian Belke mit deutlichen Worten: „Die Beziehung zwischen Bundeswehr und Stadt ist eine Liebesbeziehung. Da passt kein Blatt dazwischen.“

Belke dankt der Truppe zugleich für ihre große Einsatzbereitschaft. Er hebt hervor, dass das Bataillon trotz der aktuellen Sicherheitslage die Kraft aufwendet, eine Veranstaltung dieser Größenordnung auf die Beine zu stellen.

Mehr als 35.000 Modelle auf fast 14.000 Quadratmetern

Während auf dem Wasserübungsplatz die Bundeswehr im Mittelpunkt steht, wartet in der Pionierkaserne eine ganz andere Welt. Mehr als 600 Modellbauerinnen und Modellbauer sowie Fahrzeugbesitzerinnen und Fahrzeugbesitzer aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Frankreich und Belgien kommen zu den ersten Modellbautagen nach Holzminden.

In drei großen Hallen werden mehr als 35.000 Modelle unterschiedlicher Maßstäbe präsentiert. Das Spektrum reicht von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Deutschem Roten Kreuz über Eisenbahnen, Schiffe, Flugzeuge und Hubschrauber bis zu Figurenmalerei, RC-Modellbau und Militärmodellbau. Im Freigelände sind zudem 125 aktuelle und historische Fahrzeuge zu sehen.

Modellbautage unterstützen die Deutsche KinderKrebshilfe

Die Premiere besitzt zugleich einen sozialen Hintergrund: Die Modellbautage sind eine Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten der Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe. Statt eines regulären Eintrittspreises wird um eine freiwillige Spende gebeten.

Belke sieht gerade in dieser Verbindung eine Besonderheit: „Die Modellbautage sind einzigartig. So eine Symbiose zwischen Stadt, Bundeswehr und Deutsche KinderKrebshilfe gibt es nirgendwo sonst in Deutschland.“

Herbstfeuer erstmals für alle geöffnet

Mit dem Ende des Tags der offenen Tür um 18 Uhr ist auf dem Wasserübungsplatz noch lange nicht Schluss. Erstmals öffnet die Bundeswehr auch das traditionelle Herbstfeuer für die Öffentlichkeit. Der Übergang erfolgt fließend: Alle Gäste, die sich zu diesem Zeitpunkt noch vor Ort befinden, sind eingeladen zu bleiben.

Das Herbstfeuer findet am Samstag von 18 bis 24 Uhr statt. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 5 Euro. Getränke und Verpflegung sind kostenpflichtig. Eine gesonderte öffentliche Plakatierung für das Herbstfeuer gibt es nicht.

Kostenlose Shuttlebusse verbinden beide Veranstaltungsorte

Für das Veranstaltungswochenende richtet die Bundeswehr einen kostenlosen Shuttleverkehr ein. Die Busse verbinden Wasserübungsplatz und Pionierkaserne miteinander und fahren außerdem den Bahnhof sowie die ausgewiesenen Parkflächen an.

Zur Verfügung stehen Stiebel Eltron P1, Steinbreite P2, das Schwimmbad P3, die Brauerei Allersheim P4 und das Campe-Gymnasium P5. So können Besucherinnen und Besucher zwischen Tag der offenen Tür und Modellbautagen wechseln, ohne das eigene Fahrzeug erneut bewegen zu müssen.

Bürgermeister Christian Belke wirbt deshalb für einen Besuch: „Niemand wird den Weg zu den Veranstaltungen bereuen, es wird einiges geboten.“

Foto: awin

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