Schülerinnen und Schüler verschönern Unterführung – Stadt verurteilt erneute Graffiti-Schmierereien aufs Schärfste
Lesedauer: 6 Minuten
Höxter-Beverungen
Höxter (red). Mit viel Kreativität, Engagement und handwerklichem Geschick haben Schülerinnen und Schüler des König-Wilhelm-Gymnasiums eine zuvor stark verschmutzte und mit Graffiti verunstaltete Unterführung an der Umgehungsstraße in Höxter in ein farbenfrohes Kunstwerk verwandelt. Umso größer ist die Enttäuschung, dass die frisch gestalteten Flächen bereits kurze Zeit später erneut durch beleidigende Schriftzüge beschmiert wurden.
Anzeige
Die Gestaltung entstand im Rahmen des Kunstunterrichts der Qualifikationsphase (Q1) unter der Leitung von Lehrerin Elisabeth Brilon und gemeinsam mit Praktikantin Frau Heimfahrt. Unter dem Oberthema „Kreis Höxter – Umland und Weser“ entwickelten die Schülerinnen und Schüler zunächst Collagen und Entwürfe, die anschließend zu einer gemeinsamen Wandgestaltung zusammengeführt wurden.
Zu sehen sind unter anderem der als Weser gestaltete Höxter-Schriftzug, Motive aus der heimischen Tier- und Pflanzenwelt, Bäume, die Friedenseiche in Stahle, eine Linde als Naturdenkmal des Kreises Höxter, Unterwasserwelten sowie die markanten Türme der Stadt. Vor Ort wurden die einzelnen Ideen immer wieder neu angeordnet und an die langen Wandflächen angepasst, sodass ein stimmiges Gesamtbild entstand.
Die Stadt Höxter hatte die Unterführung im Vorfeld durch den Baubetriebshof gereinigt und grundiert, sodass die Jugendlichen optimale Voraussetzungen für ihre Arbeit vorfanden. Die benötigten Farben wurden vom Mode- und Sporthaus Klingemann gespendet.
Bürgermeister Daniel Hartmann dankt allen Beteiligten ausdrücklich: „Die Schülerinnen und Schüler haben mit großer Ausdauer, Kreativität und Teamgeist etwas Bleibendes geschaffen. Es ist beeindruckend, mit welchem Einsatz sie einen zuvor trostlosen Ort in einen echten Hingucker verwandelt haben. Dafür verdienen sie unseren größten Respekt und Dank.“
Während der Arbeiten hätten zahlreiche Passantinnen und Passanten die Aktion mit großem Interesse verfolgt und ihre Hoffnung geäußert, dass das Kunstwerk lange erhalten bleibe. Diese Hoffnung wurde jedoch schon kurz nach Abschluss des Projektes enttäuscht. Unbekannte Täter beschmierten die neu gestalteten Wände erneut mit beleidigenden Schriftzügen.
Bürgermeister Daniel Hartmann zeigte sich darüber in der jüngsten Ratssitzung tief betroffen und verärgert: „Wer ein solches Gemeinschaftsprojekt mutwillig zerstört, trifft nicht den Staat oder die Stadtverwaltung, sondern vor allem junge Menschen, die ihre Zeit und ihr Können investiert haben, um ihre Heimat schöner zu machen. Für eine solche Respektlosigkeit fehlt mir jedes Verständnis.“
Die Stadt Höxter hat umgehend Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Darüber hinaus haben die Werbegemeinschaft Höxter sowie Norbert Drews als Privatperson eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für sachdienliche Hinweise ausgelobt, die zur Ermittlung der Verantwortlichen führen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Drews nach der mutwilligen Zerstörung der Hoffmann-Eiche auf der Weserscholle eine vergleichbare Initiative gestartet.
Die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes werden nun versuchen, die Schmierereien schnellstmöglich zu entfernen. Dies wird jedoch mit einem erheblichen personellen und finanziellen Aufwand verbunden sein und lässt sich aufgrund der empfindlichen Gestaltung nur mit größter Sorgfalt durchführen.
Die Stadt Höxter appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, aufmerksam zu sein. Wer Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden.
Unabhängig von diesem ärgerlichen Vorfall bleibt die Botschaft des Projektes bestehen: Das Engagement der Schülerinnen und Schüler zeigt eindrucksvoll, wie Kunst das Stadtbild bereichern und öffentliche Räume lebenswerter machen kann. Dieses Engagement verdient Anerkennung und den Respekt aller.
Foto: Stadt Höxter
Anzeige
Mehr Termine, mehr Kompetenz: Physiotherapiepraxis Schöning hilft auch in der Urlaubszeit schnell weiter
Lesedauer: 5 Minuten
Anzeige
Holzminden. Ganzheitliche Gesundheitslösungen stehen im Mittelpunkt der Arbeit in der Physiotherapiepraxis Schöning. Wer sich wieder schmerzfrei bewegen und den Alltag aktiv gestalten möchte, findet hier einen verlässlichen Ansprechpartner. In der Praxis steht die individuelle Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparats im Fokus. Praxisinhaber Florian Schöning ist ausgebildeter Physiotherapeut und zusätzlich Heilpraktiker. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, hat er das Team der Praxis zuletzt erweitert und damit spürbar mehr Behandlungstermine geschaffen.
Dein Therapeut ist im Sommerurlaub? Schnelle Hilfe bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen
Gerade in den Sommermonaten stehen viele Patientinnen und Patienten vor dem Problem, dass die gewohnte Praxis oder der eigene Therapeut im Urlaub ist. Doch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen machen keine Ferien. In der Physiotherapiepraxis Schöning werden Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen ebenso nahtlos begleitet wie Menschen mit Bewegungseinschränkungen oder nach operativen Eingriffen. Ziel ist es, Beschwerden nachhaltig zu lindern, Beweglichkeit zurückzugewinnen und Patientinnen und Patienten auf dem Weg zurück in einen aktiven Alltag zu unterstützen.
Zum Behandlungsspektrum zählen unter anderem Kopf-, Kiefer-, Nacken-, Schulter-, Rücken-, Hüft-, Knie- und Fußschmerzen sowie Nacht-, Ruhe- und Bewegungsschmerzen. Auch Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit, Schulterimpingements, Kalkschulter, Meniskus- und Knorpelschäden oder Bandverletzungen werden in der Praxis behandelt. Darüber hinaus begleitet das Team Patientinnen und Patienten nach Operationen, etwa nach Bandscheibenvorfällen, Knie- oder Hüftprothesen, Meniskusoperationen, Knochenbrüchen oder Sehnenverletzungen.
Jede Therapie wird individuell auf die persönlichen Beschwerden und Ziele abgestimmt. Einer ausführlichen Anamnese und Diagnostik folgt eine gezielte Therapieplanung, die auf nachhaltige Verbesserung und langfristiges Wohlbefinden ausgerichtet ist.
Mehr Personal, mehr Termine für Patientinnen und Patienten
Um dem anhaltend großen Zuspruch gerecht zu werden und Engpässe während der Urlaubszeit zu vermeiden, hat Florian Schöning das Team gezielt verstärkt. Zuletzt wurden drei staatlich anerkannte Physiotherapeutinnen eingestellt. Dadurch kann die Praxis künftig mehr Termine anbieten und Wartezeiten reduzieren. Patientinnen und Patienten profitieren so von einer zeitnahen Behandlung und einer kontinuierlichen Betreuung, auch mitten im Sommer.
„Ich habe im November 2025 drei neue Kolleginnen einstellen dürfen. Dementsprechend haben wir nun die Möglichkeit, sehr kurzfristig Termine für Krankengymnastik, Lymphdrainage und Manuelle Therapie zu vergeben“, erklärte Florian Schöning.
„Unser Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder. Jede und jeder bringt seine ganz eigene Expertise mit. Das Ergebnis ist ein breites Spektrum an Wissen und Kompetenzen, das es uns erlaubt, Menschen genau so zu behandeln, wie sie es für ihre Gesundheitsziele brauchen“, ergänzte Schöning.
Moderne Therapieformen in persönlicher Atmosphäre
Neben klassischer Krankengymnastik kommen in der Praxis auch weiterführende Therapieformen zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem Sportphysiotherapie, Krankengymnastik am Gerät, Kinesiotaping, Kiefergelenksbehandlung, Triggerpunkt- und Faszienbehandlung, Lymphdrainage, Nervenmobilisation, Manuelle Therapie sowie Orthopädisch Manipulative Therapie. Die Behandlungen erfolgen durch qualifiziertes Fachpersonal in modernen und freundlich gestalteten Praxisräumen.
Die Physiotherapiepraxis Schöning befindet sich in der „Nordstraße 8“ in Holzminden. Termine sind telefonisch unter +49 55 311 274 660 buchbar. Weitere Informationen stehen online unter www.praxis-schöning.de zur Verfügung.
Foto: Schöning
Anzeige
Kirmes, Prozession und Festzelte: Darauf dürfen sich Besucher beim Annentag freuen
Lesedauer: 3 Minuten
Bad Driburg-Brakel
Brakel (red). Die Vorfreude steigt, denn in der Zeit von Freitag, 31. Juli, bis Montag, 3. August 2026 wird in Brakel der „Annentag“ gefeiert – ein traditionelles, lebendiges und familienfreundliches Fest mit kirchlichem Ursprung.
Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, denn der „Annentag“ ist ein absoluter Höhepunkt im Brakeler Jahreskalender. Der kirchliche Ursprung, das Sicherheitskonzept, die sechs neuen Fahrgeschäfte sowie das abwechslungsreiche Programm in den beiden Festzelten wurden aktuell durch die Organisatorinnen und Organisatoren im Detail vorgestellt.
Programm und Organisation im Überblick
Neben Bürgermeister Alexander Kleinschmidt, seinem allgemeinen Vertreter Andreas Oesselke, dem zuständigen Fachbereichsleiter Benedikt Gönnewicht und dem Marktmeister Erwin Leopold nahmen auch Pfarrer Andreas Kurte und Sebastian Müller (Kreispolizeibehörde Höxter) an dem Gesprächstermin teil.
Die Festzeltbetreiber Stefan Friedrich („Annekens Tanzgarten“) sowie Angela Denecke vom „La Casa Zelt“ präsentierten ihr vielseitiges Programm an allen vier Festtagen. Die Besucherinnen und Besucher können sich auch in diesem Jahr wieder auf zahlreiche Highlights in den beiden Zelten freuen.
Tradition und Kirmesflair für die ganze Familie
„Der ‚Annentag‘ verbindet als lebendiges und familienfreundliches Fest die christliche Tradition mit dem modernen Zeitgeschehen.
Ob der Kirmesbummel mit der Familie, der Besuch der Festzelte und Gastronomie mit Freunden oder die Prozession am Annentag-Sonntag – der Brakeler „Annentag“ hält für alle Gäste das Passende bereit“, da ist sich Bürgermeister Alexander Kleinschmidt sicher.
Besuchen Sie den Brakeler „Annentag“ und lassen Sie sich von dem besonderen Kirmes-Flair am ersten Wochenende im August einfangen. Alle aktuellen Informationen rund um das Programm sowie alle Neuheiten der Fahrgeschäfte oder auch die Sonderverkehre von Bus und Bahn sind ab sofort unter www.annentag.de zu finden.
Foto: Stadt Brakel
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Cookie-Einstellungen
Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.
Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.
Statistik
Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.
Komfort
Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.