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Höxter-Beverungen
von links: Sascha Wiedemeier vom Schützenverein Brenkhausen, Daniel Zarnitz (Festwirt) sowie der amtierende Brenkhäuser Schützenkönig Steffen Göllner

Brenkhausen (TKu). Mallorca-Feeling mitten in Brenkhausen: Der Heimatschützenverein Brenkhausen veranstaltet am Freitag, den 4. September 2026, auf dem Festplatz an der Schelpestraße die „Mallorcaparty meets Königsfest“. Einen Abend lang sollen Ballermann-Hits, Schlagermusik und typische Mallorca-Getränke für Urlaubsstimmung sorgen. Der Einlass zur Party beginnt um 19 Uhr, die Veranstaltung selbst startet um 20 Uhr. Für die musikalische Unterhaltung sorgt DJMac Partytime. Als besonderer Gast wird zudem Caro Lina erwartet, die als Künstlerin aus dem Umfeld des Bierkönigs auf Mallorca bekannt ist. Ergänzt wird das musikalische Programm durch die MalleBros aus Ostwestfalen, die mit bekannten Ballermann-Hits und Schlagern für die passende Partystimmung sorgen wollen. Damit setzt der Heimatschützenverein bewusst auf ein Konzept, das das Lebensgefühl der spanischen Ferieninsel an die Schelpe bringen soll. Neben der Musik gehören dazu auch die passenden Getränke. Für die Gäste wird unter anderem Sangria ausgeschenkt. Auch weitere Mallorca-typische Getränke sollen dank dem Festwirt Daniel Zarnitz von der Otto Gastronomie dazu beitragen, dass am Festplatz möglichst schnell Urlaubsstimmung aufkommt.

Steffen Göllner, der derzeit die Königswürde in Brenkhausen zusammen mit Christina Göllner inne hat, berichtet, dass die Musik aus dem Bierkönig und vom Ballermann genau seinen Geschmack treffe. Mallorca habe er bereits mehrfach besucht, um dort zu feiern. Mit der Veranstaltung in Brenkhausen wird dieses besondere Partygefühl nun zumindest für einen Abend in den heimischen Ort geholt. Die „Mallorcaparty meets Königsfest“ ist zugleich der Auftakt zu den Feierlichkeiten rund um das Brenkhäuser Königsfest. Am folgenden Tag, Samstag, 5. September, findet das eigentliche Königsfest statt. Zu diesem sind ausschließlich geladene Königspaare und Gäste eingeladen. Die Mallorca-Party am Freitag steht dagegen allen Feierwilligen offen und bietet damit die Gelegenheit, gemeinsam in das Festwochenende zu starten. Karten für die Veranstaltung sind im Vorverkauf für zehn Euro erhältlich. An der Abendkasse kostet der Eintritt zwölf Euro. Wer sich am 4. September auf eine musikalische Reise in Richtung Balearen begeben möchte, kann sich damit auf einen Abend mit bekannten Party- und Schlagerklängen, Sangria und dem Flair des Ballermanns einstellen und das ganz ohne Flugticket nach Mallorca.

Foto: Thomas Kube


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Holzminden

Holzminden (ber). Der Pegel der Weser ist deutlich gesunken. An der Messstation in Höxter liegt der Wasserstand laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) aktuell bei etwa 57 Zentimetern. Mitte Juli zeigten die Messwerte noch einen Pegelstand von etwa 120 Zentimetern an. Doch der niedrige Wasserstand bedeutet keine Entwarnung: Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden warnt davor, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren.

Doch wie gefährlich ist die Weser bei Niedrigwasser wirklich? Welche neuen Gefahren ergeben sich hierdurch? Die Redaktion hat bei der DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V. nachgefragt und wichtige Hinweise über mögliche Gefahren bei Niedrigwasser erhalten.

Niedriger Wasserstand bedeutet nicht weniger Risiko

„Viele Menschen verbinden einen niedrigen Wasserstand mit einem geringen Risiko“, berichtet Niko Stille, 2. Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Holzminden, in Bezug auf die Weser. Die typischen Gefahren in der Weser würden jedoch bestehen bleiben. Hinzu kämen weitere Risiken, die bei einem normalen Pegelstand weniger auffielen.

„Die Strömung kann selbst bei niedrigem Wasserstand erheblich sein und verändert sich durch Engstellen oder Untiefen teilweise sogar. Hinzu kommen rutschige Steine, plötzlich tiefere Bereiche sowie Hindernisse wie Äste oder andere Gegenstände, die unter der Wasseroberfläche liegen. Wer die Weser unterschätzt, bringt sich schnell in Gefahr“, erklärt Stille.

Ausgespülte Bereiche werden sichtbar

Bei Niedrigwasser hat die DLRG die Möglichkeit, Gefahrenstellen ausfindig zu machen und Maßnahmen zu ergreifen. Aktuell würden immer mehr Bereiche sichtbar werden, in denen auf flache Abschnitte plötzlich deutlich tiefere Stellen folgen.

Diese wurden durch die Strömung so weit ausgespült, dass dort kein sicherer Stand mehr möglich ist. Beim Begehen der Weser kann sich daraus eine Gefahr entwickeln.

„Sichtbar werden genau solche Stellen aktuell beispielsweise, wenn man von der Holzmindener Weserbrücke Richtung Getreidespeicher schaut“, warnt Niko Stille.

Trotz des geringen Pegelstands rät die DLRG-Ortsgruppe Holzminden davon ab, die Weser zu betreten. Wer dennoch in der Weser schwimmen möchte, kann auf Veranstaltungen zurückgreifen, bei denen das Schwimmen unter Aufsicht stattfindet. Solche Angebote gab es zuletzt im Juli in Rinteln; Ende August ist das Weserschwimmen in Lüchtringen vorgesehen. Alternativ stehen bekannte Badegewässer wie der Godelheimer See zur Verfügung.

Durchquerungen können schnell gefährlich werden

„Gerade an warmen Tagen stellen wir fest, dass der niedrige Wasserstand viele Menschen dazu verleitet, die Weser zu Fuß zu durchqueren oder an Stellen zu baden, die sonst nicht erreichbar wären“, berichtet der zweite Vorsitzende. „Der Untergrund ist häufig uneben und rutschig, sodass man leicht stürzen kann. Außerdem wechseln flache und tiefere Bereiche oft unerwartet. Wer das Gleichgewicht verliert, kann von der Strömung erfasst werden. Besonders für Kinder oder unsichere Schwimmer kann das schnell zu einer großen Gefahr werden“, fügt er an.

DLRG bleibt trotz Niedrigwasser einsatzfähig

Die Einsatzfähigkeit der DLRG bleibt trotz des Niedrigwassers grundsätzlich erhalten. Auch die Rettungsboote können weiterhin die Bereiche der Weser erreichen. Der geringe Pegelstand erfordert allerdings eine besonders vorsichtige Fahrweise.

„Grundsätzlich ist die Einsatzfähigkeit unserer Rettungsboote weiterhin gewährleistet. Allerdings führt der niedrige Wasserstand dazu, dass wir einzelne Bereiche der Weser deutlich vorsichtiger befahren müssen. Flache Stellen, Kiesbänke oder bislang überdeckte Hindernisse erschweren die Anfahrt und können den Einsatz verzögern“, erklärt Stille.

Dabei sind vor allem gute Ortskenntnisse sowie das Zusammenspiel von Technik und den Bootsführerinnen und Bootsführern erforderlich. Die DLRG nutzt beispielsweise ein Sonar-System. Dabei handelt es sich um ein technisches Verfahren zur Ortung von Gegenständen und zur Messung von Entfernungen unter Wasser mithilfe von Schallwellen.

Strömungsretter trainieren unter realistischen Bedingungen

Neben den Rettungsbooten spielen bei Einsätzen in der Weser auch speziell ausgebildete Strömungsretterinnen und Strömungsretter eine wichtige Rolle. Das gilt insbesondere für Bereiche, in denen Rettungsboote aufgrund des geringen Wasserstands nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden können.

„Unsere Rettungsschwimmer und Strömungsretter trainieren den sicheren Umgang im fließenden Gewässer regelmäßig unter realistischen Bedingungen“, erklärt die DLRG. Nach Angaben der Ortsgruppe lernen die Strömungsretterinnen und Strömungsretter dabei, die Strömungsverhältnisse einzuschätzen und spezielle Rettungstechniken in Flüssen einzusetzen.

Einsatzkräfte der DLRG bilden eine Suchkette während eines Übungsszenarios im Kiesteich.

Die DLRG-Ortsgruppe Holzminden rät daher trotz des niedrigen Pegelstands davon ab, die Weser zu betreten oder zu Fuß zu durchqueren. Wer schwimmen möchte, könne stattdessen auf beaufsichtigte Veranstaltungen oder bekannte Badegewässer ausweichen.

Fotos: ber, DLRG-Ortsgruppe Holzminden e. V.

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