Historische Schützen starten in Höxter Jubiläumsmarsch von Corvey bis nach Obermarsberg
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Höxter-BeverungenAuf den Spuren einer 1.200 Jahre alten Verbindung sind die Historischen Schützen von Corvey aus zu einem besonderen Marsch aufgebrochen.
Höxter (red). Eine 1.200 Jahre alte Verbindung ist am Dienstag wieder lebendig geworden: Die Historischen Schützen aus Marsberg haben ihren viertägigen Marsch von Corvey nach Obermarsberg gestartet. Zum Auftakt wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Bürgermeister Daniel Hartmann im Historischen Rathaus der Stadt Höxter empfangen. Mit dabei war auch Marsbergs Bürgermeister Matthias Koch.
Der historische Marsch erinnert an ein Ereignis aus dem Jahr 826. Damals schenkte Kaiser Ludwig der Fromme dem Kloster Corvey die Kapelle auf der Eresburg im Bereich des heutigen Obermarsberg mit allem Zubehör. Damit entstand eine enge kirchliche, politische und wirtschaftliche Verbindung zwischen Corvey und Marsberg.
Eine Verbindung mit 1.200 Jahren Geschichte
Bereits im 9. Jahrhundert gehörte auch der damalige Marktort Horhusen, das heutige Niedermarsberg, zum Einflussbereich Corveys. Höxter und Marsberg entwickelten sich zu den beiden bedeutenden Hauptorten des Klosters.
„Was vor 1.200 Jahren eine konkrete Verbindung zwischen Corvey und Marsberg war, wird heute wieder erlebbar, und zwar Schritt für Schritt. Dieser Marsch verbindet Geschichte, Landschaft und Gemeinschaft auf ganz besondere Weise“, sagte Bürgermeister Daniel Hartmann beim Empfang im Historischen Rathaus. „Ich finde es beeindruckend, dass die Historischen Schützen aus Marsberg diese Tradition nach 25 Jahren erneut aufgreifen. Sie bewahren Geschichte nicht nur, sondern bringen sie buchstäblich auf die Straße und auf die Wanderwege.“
Erste Etappe führt entlang der Weser
Die erste Etappe führte die Gruppe von der ehemaligen Reichsabtei Corvey über Höxter und entlang des Weserradwegs in Richtung Helmarshausen. Von dort wird der historische Marsch in den kommenden Tagen weiter über verschiedene Etappen bis nach Obermarsberg führen. Ziel ist der Historische Markt in Obermarsberg am kommenden Wochenende, der die Geschichte des Ortes mit zahlreichen historischen Darstellungen, Handwerk, Musik und Lagerleben erlebbar macht.
Marsbergs Bürgermeister Matthias Koch unterstrich die besondere Bedeutung der gemeinsamen Geschichte: „Corvey und Marsberg sind durch eine Geschichte miteinander verbunden, die weit über unsere heutigen Stadtgrenzen hinausweist. Dass diese Verbindung nach 1.200 Jahren von den Historischen Schützen wieder aufgegriffen wird, ist ein starkes Zeichen für gelebte Heimatgeschichte und für die Verbundenheit unserer beiden Städte.“
Historischer Markt bildet das Ziel des Marsches
Auch Stadthauptmann Michael Juckenath von den Historischen Schützen freut sich auf die Ankunft der Marschierenden. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen auf einem Weg nach Obermarsberg, der sinnbildlich für unsere gemeinsame Geschichte steht. Wir wollen ihnen am Ziel einen würdigen Empfang bereiten und zugleich zeigen, warum Obermarsberg mit seiner Geschichte ein ganz besonderer Ort ist“, so Juckenath, der auch alle Höxteranerinnen und Höxteraner zum Historischen Markt einlädt.
Dass der Marsch ausgerechnet im Historischen Rathaus von Höxter seinen offiziellen Auftakt nahm, war für Bürgermeister Hartmann besonders passend. „Hier im Historischen Rathaus kommen Geschichte und Gegenwart unmittelbar zusammen. Heute haben wir diesen historischen Ort zu einem Ort der Begegnung zwischen Höxter und Marsberg gemacht. Genau dafür sind solche Aktionen wichtig: Sie schaffen Verbindung und machen Geschichte für die Menschen erlebbar.“
Eintrag ins Gästebuch vor dem Aufbruch
Vor dem Aufbruch trugen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in das Gästebuch der Stadt Höxter ein. Anschließend machte sich die Gruppe auf den Weg zur ersten Etappe.
Der viertägige Marsch ist Teil der Aktivitäten rund um das 1.200-jährige Jubiläum der historischen Verbindung zwischen Corvey und Obermarsberg. Nach dem Auftakt in Höxter führt der Weg weiter in Richtung Obermarsberg, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Historischen Markt erwartet werden.
Foto: Stadt Höxter
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Zurück für den Landkreis Holzminden – Video 3 von 3
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Politische Werbung – Video 3 von 3 – Landkreis Holzminden
Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.
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Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag.
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Ihr Uwe Lange
Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende
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Stadt Uslar lädt zum traditionellen Pekermarkt mit rund 100 Händlern und großem Familienprogramm
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Moringen-Hardegsen-Uslar
Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.
Ein Fest für die ganze Familie
Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.
Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.
Musik auf zwei Bühnen
Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.
Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich
Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.
Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.
Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle
Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.
Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.
Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke
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