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Höxter-Beverungen
40 Jahre Jugendarbeit in Höxter. (v.l.) Peter Kamischke-Funk, Iwona Lokaj und Nils Wolter freuen sich auf das Familienfest zum Jubiläum.

Höxter (red). Der Jugendtreff Höxter feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Was 1986 auf Initiative engagierter junger Menschen begann, hat sich über vier Jahrzehnte zu einer festen Institution der offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Kreisstadt entwickelt. Dieses besondere Jubiläum wird am Freitag, 24. Juli 2026, mit einem großen Fest am Jugendtreff in der Brenkhäuser Straße gefeiert.

In den 1980er-Jahren entstanden in vielen Städten Jugendzentren als Orte der Begegnung, Mitbestimmung und Freizeitgestaltung. Auch in Höxter machten sich Jugendliche damals für einen eigenen Treffpunkt stark. Die Stadt stellte daraufhin das Gebäude in der Brenkhäuser Straße sowie pädagogisches Betreuungspersonal zur Verfügung. Damit wurde der Grundstein für eine Einrichtung gelegt, die bis heute Generationen von Jugendlichen begleitet hat.

Seit 1991 prägt Iwona Lokaj den Jugendtreff wie kaum eine andere Person. Mit großem Engagement und viel Herzblut steht sie jungen Menschen seit mittlerweile 35 Jahren zur Seite.

„Hier kann erstmal jeder kommen, wie er ist. Jeder Mensch trägt seine Herausforderungen mit sich herum und die Jugendlichen wählen sich eine Betreuungsperson aus, der sie so ziemlich alles erzählen. Das hat sich in all den Jahren nicht geändert“, beschreibt Iwona Lokaj den besonderen Charakter des Jugendtreffs.

Während sich das Team im Laufe der Jahre mehrfach verändert hat, besteht seit 2015 eine enge Kooperation zwischen der Stadt Höxter und der Projekt Begegnung gGmbH. Seitdem unterstützen zwei Sozialarbeiterinnen beziehungsweise Sozialarbeiter mit jeweils einer halben Stelle die Arbeit im Jugendtreff. „Das Projekt stellt seitdem zwei Sozialarbeiter, mit jeweils einer halben Stelle“, erläutert Robert Hartmann, Geschäftsführer der Projekt Begegnung gGmbH. Von Beginn der Kooperation an engagiert sich Peter Kamischke-Funk im Jugendtreff und bereichert das Angebot insbesondere mit Funsport- und Outdoor-Aktivitäten. Seit Januar 2024 komplettiert Nils Wolter das Team. Mit seiner Leidenschaft fürs Kochen schafft er immer wieder Begegnungen und bringt Menschen unterschiedlichster Hintergründe an einen Tisch.

Auch in das Gebäude selbst wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten kontinuierlich investiert. Nach der Trockenlegung des Kellers folgten eine neue Dacheindeckung, die umfassende Renovierung der Innenräume sowie die Sanierung der Fassade. Erst vor Kurzem erhielt der Jugendtreff zudem eine weithin sichtbare neue Beschriftung. „Mit dem Juzi haben wir eine Institution, die sowohl bei der Jugend als auch in der Erwachsenenwelt Respekt erntet. Unseren jungen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Höxter ein gutes Aufwachsen zu ermöglichen, ist uns eine Herzensangelegenheit“, betont Bürgermeister Daniel Hartmann.

Verändert hat sich im Laufe der Jahre auch die Zielgruppe. Standen in den Anfangsjahren vor allem ältere Jugendliche und junge Erwachsene im Mittelpunkt, die auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf begleitet wurden, besuchen heute überwiegend 14- bis 16-Jährige den Jugendtreff. Bereits ab einem Alter von zwölf Jahren können Jugendliche die Einrichtung besuchen.

„Es ist uns wichtig, dass wir diese Altersbegrenzung auch einhalten, denn für Jugendliche gibt es sonst nicht so viele Orte, die sie exklusiv für sich haben“, erklärt Nils Wolter.

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums lädt der Jugendtreff am Freitag, 24. Juli 2026, von 14 bis 18 Uhr alle Interessierten zu einem großen Familienfest ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Kreativstationen, Hüpfburgen und weiteren Spielgeräten, einer Skateshow mit Skateworkshop, Live-Musik von Ollie North, einem Glücksrad sowie Speisen und Getränken.

Weitere Informationen zum Jubiläumsfest erteilt das Team des Jugendtreffs unter Telefon 05271 920393 oder mobil 0173 6694 613.

Foto: Stadt Höxter


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Holzminden. Authentische persische Küche bereichert das gastronomische Angebot in der Holzmindener Innenstadt. In der RudBar an der „Oberen Straße“ serviert Sunny traditionelle Gerichte aus seiner Heimat und lädt Gäste dazu ein, neue Aromen und Spezialitäten kennenzulernen.

Seit mehr als 30 Jahren steht Sunny am Herd. Mit dem eigenen Restaurant hat er sich einen lang gehegten Traum erfüllt: persische Speisen frisch zuzubereiten und den Gästen die kulinarische Vielfalt des Landes näherzubringen.

Das Angebot richtet sich an Besucher, die zum Frühstück, Mittagessen oder Abendessen etwas Neues ausprobieren möchten. Die RudBar ist mittwochs und donnerstags von 9 bis 17 Uhr sowie freitags bis sonntags von 9 bis 21 Uhr geöffnet.

 

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Landkreis Northeim

Einbeck (gs). Mit 220 gestarteten Fahrzeugen, zahlreichen Besucherinnen und Besuchern sowie einem abwechslungsreichen Programm haben die Einbecker Oldtimer Tage 2026 erneut ihre Bedeutung als eines der größten Oldtimer-Events der Region unter Beweis gestellt. Drei Tage lang drehte sich am PS.SPEICHER und in der Einbecker Innenstadt alles um historische Mobilität, automobile Kultur und gemeinschaftliches Erleben.

Gemischtes Echo zum Auftakt am Freitag

Bereits am Freitag stimmten die geöffneten Sammlungen des PS.SPEICHER sowie der Vortrag „In 20 Kilo nach Rom“ von Thomas Küster und Michael Suermann auf das Veranstaltungswochenende ein. Die Mischung aus Lesung und Livemusik fand beim Publikum ein gemischtes Echo. Im Verlauf des Abends war zu beobachten, dass zahlreiche Besucherinnen und Besucher den Veranstaltungsort bereits während der Vorstellung verließen.

PS.SPEICHER-Rallye und Partystimmung am Samstag

Der Samstag stand im Zeichen der traditionellen PS.SPEICHER-Rallye. 220 historische Automobile gingen pünktlich um 10 Uhr an den Start und absolvierten die abwechslungsreiche Strecke über Bad Karlshafen. Am Nachmittag kehrten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Einbeck zurück, wo sie auf dem Marktplatz von zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern empfangen und fachkundig vorgestellt wurden.

Ergänzt wurde das Programm durch Attraktionen in der Innenstadt, ein Kinderprogramm und kulinarische Angebote. Den stimmungsvollen Abschluss des Tages bildete nach der Siegerehrung das Abendprogramm mit Livemusik von John Poppyseed und Band.

Traditioneller Korso zieht die Massen an

Der traditionelle Korso am Sonntag setzte den Schlusspunkt unter ein gelungenes Wochenende. Die historischen Fahrzeuge fuhren durch das Stadtgebiet von Einbeck und begeisterten die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Strecke. Parallel öffnete der PS.SPEICHER seine Sammlungen, während Familienangebote und gastronomische Stände für zusätzliche Anziehungspunkte sorgten.

Erfolgreiches Wochenende für Oldtimerfans

Die positive Resonanz auf Rallye, Korso und das vielfältige Rahmenprogramm zeigte einmal mehr, welchen Stellenwert die Einbecker Oldtimer Tage in der Oldtimer-Szene genießen. Mit 220 gestarteten Fahrzeugen, einer großen Marken- und Modellvielfalt sowie einem attraktiven Programm war die Veranstaltung erneut ein eindrucksvolles Schaufenster automobiler Geschichte und ein gelungenes Wochenende für Oldtimerfreundinnen und Oldtimerfreunde sowie Familien.

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Fotos: Gerd Stahnke

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