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Höxter-Beverungen

Höxter (TKu). Der Bahnübergang Posten 39 an der B64 in Höxter bleibt vorerst Handarbeit: Am Bahnübergang „Posten 39“ an der B64 zwischen Höxter und Godelheim ist die technische Sicherungsanlage derzeit außer Betrieb. Grund dafür ist ein schwerer Verkehrsunfall in der Nacht zu Mittwoch, bei dem die Bahnschranke erheblich beschädigt und komplett aus der Erde herausgerissen wurde. Bis die technische Anlage wieder instandgesetzt und anschließend geprüft ist, übernehmen Bahnmitarbeiter die Sicherung des Bahnübergangs rund um die Uhr mit der Hand. Bei jeder Zugfahrt schließen die eingesetzten Bahnübergangsposten den Übergang für den Straßenverkehr. Nach der Durchfahrt des Zuges wird die B64 wieder freigegeben. Das bestätigte ein Sprecher der Deutschen Bahn gegenüber Höxter-News.

Der Unfall ereignete sich am 1. September gegen 23 Uhr. Ein 18-jähriger Fahrer aus Bad Driburg war mit einem BMW auf der B64 von Höxter in Richtung Godelheim unterwegs. In einer Linkskurve kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und prallte zunächst gegen eine Fahrtrichtungstafel und anschließend gegen eine Ampel sowie die Bahnschranke. Der BMW überschlug sich und kam schließlich auf der Seite zum Liegen. Der Fahrer und sein 17-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt. Der entstandene Sachschaden wurde mit rund 50.000 Euro angegeben.

Neben den Schäden am Fahrzeug und an den Verkehrseinrichtungen wurde auch die technische Sicherungsanlage des Bahnübergangs erheblich beschädigt. Die herausgerissene Schranke kann derzeit nicht regulär betrieben werden. Die Deutsche Bahn hat nach eigenen Angaben bereits mit den notwendigen Instandsetzungsarbeiten begonnen. Zunächst müssen die erforderlichen Materialien beschafft werden. Anschließend soll eine Spezialfirma die neue Schranke montieren. Nach Abschluss der Arbeiten sind Prüfungen und Sicherheitstests erforderlich. Ein konkreter Termin für die Wiederinbetriebnahme der technischen Sicherungsanlage steht derzeit noch nicht fest. Bis dahin bleibt die manuelle Sicherung durch Bahnmitarbeiter bestehen. Durch die zusätzliche personelle Absicherung könne es laut dem Bahnsprecher zu längeren Wartezeiten für den Straßenverkehr und geringfügigen Verzögerungen im Bahnverkehr kommen.

Foto: Thomas Kube


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Holzminden. Was hinter der Durchführung kosmetischer Studien steckt, können Interessierte diesen Freitag, 4. September, bei den Normec Schrader Instituten erfahren. Die Institute veranstalten erstmals einen Tag der offenen Tür. Von 12 bis 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher einen Blick in die Räumlichkeiten werfen und sich über die Arbeit des Instituts informieren.

Einblicke in die moderne Kosmetikforschung

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moderne Kosmetikforschung funktioniert. Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen erläutern, wie Studien ablaufen, welche technischen Geräte dabei eingesetzt werden und mit welchen Methoden die Wirksamkeit von Produkten untersucht wird. Besucherinnen und Besucher können dabei auch Fragen zu den einzelnen Arbeitsbereichen stellen.

Wer sich für eine Tätigkeit als Probandin oder Proband interessiert, kann sich über den Ablauf entsprechender Studien und die Möglichkeiten einer Teilnahme informieren. Neue Probandinnen und Probanden sind jederzeit herzlich willkommen.

Angebote für die ganze Familie

Der Tag der offenen Tür richtet sich auch an Familien. Für Kinder bietet das Tantenwerk Kinderschminken an. Für die Verpflegung der Besucherinnen und Besucher sorgt Glänzer’s Imbiss mit einem Foodtruck.

Mit dem Tag der offenen Tür setzen die Normec Schrader Institute ein klares Zeichen: Forschung soll nahbar, transparent und für alle zugänglich sein. Sie laden alle Interessierten ein, Teil dieser Entwicklung zu werden – als Besucherin oder Besucher, als Testerin oder Tester oder einfach als neugieriger Gast, der einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte.

Tag der offenen Tür am Freitag

Der Tag der offenen Tür findet am Freitag, 4. September, von 12 bis 16 Uhr bei den Normec Schrader Instituten in Holzminden, „Max-Planck-Straße 6“, statt.

Weitere Informationen gibt es unter normecgroup.com/de-de/schrader-hol-2026.

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Landkreis Holzminden

Holzminden (red). Am 12. September 2026 wird es am Weserkai wieder gelb: Beim 10. Weser-Entenrennen gehen erneut Tausende kleine Gummienten an den Start. Familien, Kinder und zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer fiebern mit, wenn die Enten ins Wasser gelassen werden und sich mit der Strömung ihren Weg Richtung Ziel bahnen.

Was 2016 mit rund 2.800 Enten begann, ist längst zu einem festen Bestandteil des Holzmindener Veranstaltungskalenders geworden. Einen besonderen Rekord gab es 2023 im Rahmen der Landesgartenschau in Höxter: Damals wurden rund 5.600 Enten an den Start geschickt.

In neun Rennen kamen rund 160.000 Euro zusammen

In den vergangenen neun Rennen konnten insgesamt rund 160.000 Euro für soziale Zwecke gesammelt werden. Der Erlös des diesjährigen Rennens ist für Kinder in Not, regional und international, bestimmt.

Bürgermeister Christian Belke übernimmt in diesem Jahr die Schirmherrschaft für das Entenrennen. Als beliebte Veranstaltung verbindet das Rennen gemeinschaftliches Erlebnis mit einem wichtigen sozialen Anliegen. Auch in diesem Jahr soll wieder eine möglichst große Spendensumme für Kinder in Not zusammenkommen.

Renn-Enten werden an zwei Samstagen verkauft

Wer noch keine kleine Renn-Ente hat, kann dies nachholen. An den Samstagen, 29. August und 5. September 2026, wird es auf dem Holzmindener Marktplatz einen Verkaufsstand in der „Oberen Straße“ bei Mosena geben. Außerdem können am Renntag, 12. September 2026, direkt vor dem Rennen zwischen 10 und 12 Uhr Enten erworben werden.

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