Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg#joomlaImage://local-images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg?width=295&height=255
Anzeige
Höxter-Beverungen

Höxter/Corvey (TKu). Ein vermeintlicher Biber in Not hat am Sonntagnachmittag die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Gegen 17.26 Uhr meldete ein Anrufer ein Tier in einer vermeintlichen Notlage im Hafenbecken bei Corvey. Das Tier sollte sich offenbar in einer Angelschnur verheddert haben und jetzt feststecken. Die Einsatzkräfte des Löschzuges Höxter rückten daraufhin mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug aus.

Vermeintlicher Biber entpuppt sich als Nutria

Vor Ort stellte sich schnell heraus: Der vermeintliche Biber war überhaupt nicht in Not. Statt eines hilflosen Bibers fanden die Einsatzkräfte allerdings eine Nutria vor. Und die hatte offenbar ganz andere Pläne, als auf Rettung zu warten. Nach Angaben von Detlef Beverungen vom Motorbootsverein Höxter war das Tier lediglich damit beschäftigt, Algen aus dem Wasser zu fressen. Von einer Verhedderung oder einer anderen Notlage keine Spur.

Feuerwehr kann ohne Eingreifen wieder abrücken

Die Nutria ließ sich bei ihrer Mahlzeit offenbar nicht weiter stören. Für die Feuerwehr war damit schnell klar: Hier gibt es nichts zu retten. Nach rund einer halben Stunde war der Einsatz auch schon wieder beendet. Um 18 Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken. Ein Eingreifen war nicht erforderlich. Die Einsatzbilanz: kein Biber gerettet, keine Nutria in Not, dafür offenbar eine gut gefüllte Algenmahlzeit.

Nutrias und Biber können sich auf den ersten Blick ähneln

Dass das Tier für einen Biber gehalten wurde, ist allerdings durchaus nachvollziehbar. „Nutrias können auf den ersten Blick ähnlich aussehen. Sie gehören jedoch nicht zur Familie der Biber, sondern sind eigenständige Nagetiere. Besonders auffällig sind ihr großer, runder Körper, der lange und dünne Schwanz sowie die großen orangefarbenen Schneidezähne. Der Biberschwanz ist dagegen breit und flach“, erklärt Detlef Beverungen vom Motorbootsverein Höxter.

Nutrias sind inzwischen auch in Deutschland weit verbreitet

Nutrias stammen ursprünglich aus Südamerika und sind inzwischen auch in Deutschland weit verbreitet. Sie halten sich bevorzugt an Gewässern wie Flüssen, Seen und Teichen auf. Dort sind sie häufig bei der Nahrungssuche zu beobachten.

Foto/Video: Thomas Kube


Anzeige
Lesedauer: 2 Minuten
Anzeige

Politische Werbung – Bodenwerder-Polle.

Mit großen Schritten rückt die Kommunalwahl am 13.09.2026 näher – schon jetzt habt ihr die Möglichkeit, eure Stimme per Briefwahl auf den Weg zu bringen.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, noch einmal deutlich zu machen, dass ich meinen Weg als Bürgermeister der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle mit euch weitergehen möchte. Es ist nicht immer alles gut, es ist nicht immer alles schön und ja – manchmal dauern Dinge auch zu lange. Mir übrigens auch!

Trotzdem haben wir in den vergangenen Jahren bei nicht immer einfachen Rahmenbedingungen eine ganze Menge auf den Weg gebracht. Wir haben bei den Feuerwehren stetig investiert, sind beim Ganztagsangebot unserer Grundschulen auf einem guten Weg, haben Förderzusagen für die Sanierung unseres Hallenbades und auch im Freibad ist einiges vorangegangen. Wir haben das Lichterfest in Bodenwerder wiederbelebt, mit dem Märchen- und Sagenwochenende in Polle ein weiteres Highlight etabliert und weitere Dinge angeschoben.

Fertig bin ich nicht, fertig sind wir nicht – also lasst uns gemeinsam weitermachen.

Politische Werbung

Auftraggeber und finanziert durch: SPD Samtgemeindeverband Bodenwerder-Polle

Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Achim Timmermann, Stellvertretender Vorsitzender

Anzeige

Lesedauer: 4 Minuten
Moringen-Hardegsen-Uslar

Uslar (red). Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt die Zeit der Kartoffelernte. Dann sind die Landwirte in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wieder auf ihren Feldern unterwegs, um die beliebten Knollen aus der Erde zu holen. Einst war eine reiche Kartoffelernte für viele Familien überlebenswichtig und sicherte die Versorgung für die kalte Jahreszeit. Die Stadt Uslar erinnert mit dem traditionellen Pekermarkt an diese besondere Bedeutung der Kartoffel. Am Sonntag, 13. September, lädt Uslar von 11 bis 18 Uhr zum beliebten Fest ein, das jedes Jahr am zweiten Sonntag im September gefeiert wird.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Innenstadt verwandelt sich an diesem Tag in eine lebendige Festmeile. Rund 100 Händler haben ihr Kommen angekündigt und präsentieren ein buntes Angebot aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und Dienstleistungen. Lokale Akteure zeigen, was die Region zu bieten hat.

Für Kinder gibt es im Forstgarten zahlreiche Mitmachangebote. Eine mobile Kletterwand sorgt für Abenteuerlust bei den älteren Kindern und der Young Corner bietet Kinderschminken sowie spezielle Angebote für Jugendliche und jüngere Besucherinnen und Besucher. Bei den Schattenspringern klettern die Teilnehmenden unter professioneller Anleitung.

Musik auf zwei Bühnen

Das musikalische Programm verteilt sich auf zwei Bühnen, die sich am Alten Rathaus und in der „Kurzen Straße“ befinden. Die Solling-Blaskapelle Schönhagen, das Solling Swing Orchestra, die Young Sprouts, Alex im Westerland (Die Ärzte und Toten Hosen Tribute), Miss Who, Flo und Tommi sowie Dan und Ron sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

Traditionelles Pekeressen und Fassbieranstich

Um 11.15 Uhr wird das Fest offiziell mit dem Fassbieranstich der Brauerei Bergbräu durch Bürgermeister Torsten Bauer eröffnet. Redner Bode begleitet die Besucherinnen und Besucher mit Informationen rund um das gesamte Programm.

Ein kulinarisches Highlight ist das Pekeressen. Dabei handelt es sich um ein Kartoffelgericht, das mit gewürztem Mett, Zwiebeln und Gurken serviert wird. Früher wurden die Kartoffeln an den Ofen geklebt, was im Plattdeutschen „peken“ heißt. Heute sorgt ein spezielles Garverfahren für den typischen Geschmack. Neben dem klassischen Pekeressen gibt es weitere Kartoffelspezialitäten zu entdecken.

Verkaufsoffener Sonntag und Maskottchen Onkel Pelle

Auch die Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag und laden zum Bummeln ein. Onkel Pelle, das Maskottchen der Stadt, ist ebenfalls auf dem Pekermarkt unterwegs.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Uslar unter www.uslar.de und unter Telefon 05571/307-108 (Leah Bunke) erhältlich.

Foto: Touristik-Information Uslar/L. Bunke

Anzeige