Höxter (red). Ein ausgelöster Chlor-Gasalarm hat am frühen Mittwochmorgen einen Feuerwehreinsatz im Hallenbad Höxter ausgelöst. Um 6:26 Uhr wurde die Feuerwehr zum Schwimmbad alarmiert, nachdem im Technikgebäude eine akustische Warneinrichtung ausgelöst hatte. Der Einsatz konnte aber bereits nach rund 40 Minuten wieder beendet werden. Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Jürgen Schmits rückten Einsatzkräfte der Feuerwehr Höxter mit einem Einsatzleitwagen und einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Auch die Polizei des Kreises Höxter war im Einsatz.
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde das Technikgebäude des Hallenbades laut Feuerwehrangaben zunächst umfassend erkundet. Zwar hatte die dort installierte akustische Warneinrichtung ausgelöst, von außen waren jedoch keine Auffälligkeiten festzustellen. Auch die anschließenden messtechnischen Überprüfungen ergaben keine Hinweise auf ausgetretenes Gas oder eine andere gefährliche Stoffkonzentration. Um die Ursache der Alarmierung genauer überprüfen zu können, wurde der Betreiber des Hallenbades angefordert. Anschließend wurde das Gebäude geöffnet und durch die Einsatzkräfte kontrolliert. Dabei konnte schnell eine wichtige Entwarnung gegeben werden: Aufgrund der derzeitigen Saison wird im Hallenbad momentan kein Chlorgas gelagert. Eine akute Gefahr durch Chlorgasaustritt bestand somit nicht.
Der genaue Auslösegrund der Warneinrichtung ließ sich nicht feststellen. Nach der Erkundung gehen die Einsatzkräfte von einem technischen Defekt als Ursache für den Alarm aus. Weitere Gefahren wurden nicht festgestellt. Um eine erneute Auslösung der akustischen Warneinrichtung zu verhindern, wurde die Anlage schließlich stromlos geschaltet. Anschließend übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an den Betreiber des Hallenbades. Der Einsatz der Feuerwehr Höxter sowie der weiteren beteiligten Kräfte endete um 7:05 Uhr.
Foto: Thomas Kube