Fünf Verletzte nach Zusammenstoß auf der B239 bei Fürstenau - darunter zwei Kinder
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Höxter-Beverungen
Fürstenau (red). Auf der Bundesstraße 239 zwischen Höxter und Marienmünster sind am späten Freitagvormittag zwei Autos zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden fünf Menschen verletzt, darunter ein neunjähriges Kind und ein einjähriges Kleinkind. Die B239 musste im Bereich der Abfahrt zum Gewerbegebiet Fürstenau vorübergehend vollständig gesperrt werden. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 11.30 Uhr. Ein 48 Jahre alter Autofahrer war mit einem VW Caddy aus Richtung Steinheim unterwegs. An der Abfahrt nach Fürstenau wollte er nach links abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Opel Mokka.
Der Opel wurde von einem 68-jährigen Mann aus Fürstenau gesteuert. Er war in Richtung Steinheim unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen übersah der Fahrer des VW beim Abbiegen das entgegenkommende Fahrzeug. Die beiden Autos kollidierten im Kreuzungsbereich frontal.
Fünf Menschen müssen ins Krankenhaus
In dem VW Caddy saßen neben dem Fahrer auch ein neunjähriger Junge. Im Opel befanden sich neben dem Fahrer eine 34-jährige Frau und ein einjähriges Kind. Bei der Kollision wurden alle fünf Insassen verletzt. Rettungskräfte brachten die Beteiligten zur weiteren Untersuchung und Behandlung in umliegende Krankenhäuser. Über die genaue Schwere der Verletzungen lagen zunächst keine näheren Angaben vor.
Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt. Die Polizei ging zunächst von einem Sachschaden in Höhe von rund 25.000 Euro aus. Die Autos mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme blieb die B239 in diesem Abschnitt gesperrt. Neben Polizei und Rettungsdienst waren auch zahlreiche Feuerwehrleute im Einsatz. Rund 35 Einsatzkräfte aus mehreren Löschgruppen unterstützten die Arbeiten an der Unfallstelle.
Die Feuerwehr übernahm unter anderem die Absicherung der Unfallstelle und stellte den Brandschutz sicher. Außerdem kümmerten sich die Einsatzkräfte um ausgelaufene Betriebsstoffe und beseitigten Fahrzeugteile sowie weitere Trümmer von der Fahrbahn. Die Polizei konnte dadurch die Unfallaufnahme und die anschließende Bergung der beschädigten Fahrzeuge durchführen.
Die Sperrung wurde etwa anderthalb Stunden später wieder aufgehoben. Für den Verkehr kam es währenddessen zu Behinderungen. Der Verkehr wurde über die alte, parallel verlaufende ehemalige B239 abgeleitet.
Der Unfall ereignete sich an einem Abschnitt der B239, an dem es in der Vergangenheit bereits mehrfach zu Kollisionen gekommen ist, wie die Polizei berichtet. Insbesondere beim Linksabbiegen in Richtung Fürstenau kam es wiederholt zu Zusammenstößen mit Fahrzeugen aus dem Gegenverkehr. Die Abfahrt ist gut einsehbar. Gleichzeitig gilt auf der Bundesstraße in diesem Bereich eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Dabei soll unter anderem geklärt werden, wie es zu der Kollision kommen konnte und ob weitere Faktoren eine Rolle spielten.
Foto: Polizei
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Zurück für den Landkreis Holzminden – Video 2 von 3
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– Politische Werbung – Video 2 von 3
Ich bin in unserer Region aufgewachsen. Geboren in Uslar, führte mich mein Weg über Ausbildung, Beruf und Verantwortung in viele Teile Niedersachsens – doch meine Heimat ist immer das Weserbergland geblieben.
Zurück im Einsatz heißt für mich zurückzukehren, um für die Menschen im Landkreis Holzminden wieder in den Einsatz zu gehen, dieses Mal nicht als Polizeichef ausschließlich für die Sicherheit und Ordnung, sondern als Landrat ganzheitlich Verantwortung zu übernehmen.
Auf diese Herausforderung bin ich aufgrund meiner vielfältigen Führungsaufgaben im Innenministerium, der Zentralen Polizeidirektion und zurzeit als Vizepräsident der Polizeidirektion Braunschweig mit 3.000 Beschäftigten bestens vorbereitet: neben den operativen Tätigkeiten habe ich Erfahrung in den Bereichen IT, Kommunikation und Innovation sowie Logistik und Beschaffung bis hin zu sozialen Servicedienstleistungen. Ich habe gelernt, Menschen zu führen, Krisen zu bewältigen und Veränderungen mit Augenmaß umzusetzen.
Gemeinsam mit meiner Frau Frauke habe ich mich bewusst entschieden, nach Holzminden zurückzukehren. Nicht, weil wir irgendwo anders gescheitert wären, sondern weil wir überzeugt sind: Hier gehört unsere Zukunft hin. Familie, Nachbarschaft und Heimat sind für uns keine Schlagworte, sondern gelebter Alltag. Stark im Recht bedeutet mein Handeln richtet sich nach unseren rechtsstaatlichen Prinzipien. Ich handele nicht willkürlich, behandele alle Menschen gleich, bin als Landrat keinem Parteienzwang unterlegen und entscheide nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
Mit dem Blick desjenigen, der gegangen ist und zurückkehrt, sehe ich die großen Stärken unseres Landkreises – und die Aufgaben, die vor uns liegen.
Nah am Menschen war und bin ich schon immer. Ich mag die Nähe von Menschen, ihre Ideen aufzunehmen und gemeinsam umzusetzen. Mit Herz und Verständnis und echtem Interesse an Anderen.
Ich trete als Uwe Lange an, mit eigenen Ideen und der Erfahrung, sie auch umzusetzen.
Mit vollem Engagement bin ich zurück im Einsatz.
Ihr Uwe Lange
Politische Werbung. Auftraggeber und finanziert durch: CDU-Kreisverband Holzminden, Kirchstraße 2, 37603 Holzminden. Verantwortlich (V.i.S.d.P.): Sabine Echzell, stellvertretende Vorsitzende
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Dornier Flying Legends bringen zwei historische Do 27 zum Flugplatz Höxter-Holzminden
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Landkreis Holzminden
Holzminden/Höxter (red). Am Wochenende, 29. und 30. August, bietet sich die besondere Gelegenheit, mit einer wahren Luftfahrtlegende vom Flugplatz Höxter-Holzminden das Weserbergland aus der Vogelperspektive zu erkunden. Die Dornier Do 27, Deutschlands erstes in Serie gebautes Nachkriegsflugzeug, feiert in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag. 627 Flugzeuge wurden gebaut und waren weltweit für militärische oder zivile Zwecke im Einsatz.
Berühmte Do 27 von Bernhard Grzimek
Das berühmteste Flugzeug dieser Art war die Do 27 mit dem Kennzeichen D-ENTE von Prof. Bernhard Grzimek in Zebra-Lackierung. Er und sein Sohn nutzten das Flugzeug für ihre Forschungsarbeit zum Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“, der als erster Nachkriegsfilm mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
Die Do 27 ist auf befestigten Pisten Europas genauso zu Hause wie auf unvorbereiteten Pisten in Afrika, Grönland, Südamerika oder Papua-Neuguinea. Durch immer höhere Kosten und seltener werdende Ersatzteile ist die Anzahl der weltweit fliegenden Do 27 auf unter 50 gesunken.
Zwei Do 27 und ein Düsenjäger am Flugplatz
Am letzten Augustwochenende bietet sich auf dem Flugplatz Höxter-Holzminden die Gelegenheit, mindestens zwei dieser Legenden und einen von Dornier in Lizenz gebauten Düsenjäger G91 aus nächster Nähe zu bestaunen und mehr über das Projekt Dornier Flying Legends zu erfahren.
Der Verein Do27 Gandersheim e. V. steht dabei zur Verfügung, um den Traum vom Fliegen zu erfüllen. Geflogen wird je nach Bedarf zwischen 10 und 19 Uhr. Nach Vereinsangabe ist eine Anmeldung im Vorfeld nicht möglich und erfolgt vor Ort. Pro Flug können bis zu fünf Personen teilnehmen und die Kosten pro Person belaufen sich auf 70 Euro.
Darüber hinaus verwöhnt das Café am Räuschenberg die Gäste mit selbstgemachten Torten und Waffeln.
Foto: Philipp Prinzing
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