18-Jährige prallt neben B239 gegen Baum – Motor aus Fahrzeug geschleudert
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Höxter-Beverungen
Löwendorf/Fürstenau (red). Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am späten Vormittag auf der Bundesstraße 239 zwischen Löwendorf und Fürstenau ereignet. Eine 18-jährige Frau kam mit einem Pkw des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) von der Fahrbahn ab und wurde dabei schwer verletzt. Nach ersten Angaben war die junge Frau gegen 11.55 Uhr auf der B239 aus Richtung Höxter kommend in Richtung Steinheim unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Wagen durchfuhr laut Polizei ein Buschwerk und einen Graben und prallte anschließend mit großer Wucht gegen einen Baum. Danach kam das Fahrzeug auf einem angrenzenden Acker zum Liegen. Die Wucht des Aufpralls war enorm: Der Motor wurde vollständig aus dem Fahrzeug herausgerissen und in einen angrenzenden Graben geschleudert.
Die 18-Jährige wurde in ihrem Fahrzeug eingeschlossen und musste von den Einsatzkräften der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Pkw befreit werden. Für die umfangreichen Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die B239 für rund eineinhalb Stunden vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde währenddessen über die alte B239 umgeleitet.
Mehrere Feuerwehreinheiten im Einsatz
Am Unfallort waren mehrere Feuerwehreinheiten unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Jürgen Schmits im Einsatz. Beteiligt waren die Löschgruppen Fürstenau, Bödexen und Brenkhausen sowie der Löschzug Höxter mit Rüstwagen und einem Wechselladerfahrzeug. Die Einsatzkräfte sicherten zunächst die Unfallstelle, stellten den Brandschutz sicher und befreiten die schwer verletzte Fahrerin aus dem Fahrzeug. Nach ihrer Befreiung wurde die 18-Jährige mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Ausgelaufenes Öl verunreinigt Erdreich
Neben der Rettung der Verletzten stellten auch ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung. Eine größere Menge Öl war aus dem Unfallfahrzeug ausgetreten und auf den angrenzenden Acker gelangt. Deshalb wurde auch die Untere Wasserbehörde hinzugezogen. Nach deren Einschätzung mussten die oberen rund 20 Zentimeter des verunreinigten Erdreichs abgetragen und fachgerecht entsorgt werden.
Auch der Arbeiter-Samariter-Bund selbst war nach Bekanntwerden des Unfalls seiner Kollegin mit einem entsprechenden Fahrzeug und einem Anhänger vor Ort. Nachdem ein Abschleppunternehmen den stark beschädigten Pkw geborgen hatte, sollte der ASB das eigene Fahrzeug selbst übernehmen und abtransportieren.
Die genaue Ursache des Unfalls war zunächst nicht bekannt und ist laut Polizei nun Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Fotos: Thomas Kube
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„Haben wir geil gemacht“: Bauherr zeigt sich von der Umsetzung seines Dachprojekts durch die Firma Mairose begeistert
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Holzminden. „Haben wir geil gemacht“, freut sich der Bauherr, nachdem die Firma Mairose ein ganz besonderes Dachprojekt abgeschlossen hat. Wie der Bauherr erklärt, hatte er schon durch Empfehlungen anderer von der guten Qualität der Firma Mairose gehört. Nach getaner Arbeit kann er dies nur bestätigen. „Eins A“, lautet seine Bewertung.
Dem Bauherrn war beim Eindecken seines Daches einerseits wichtig, dass die Ziegel farblich zu den Fenstern passen und das Dach vom Farbton her auf das übrige Haus abgestimmt ist. Er entschied sich für glatte Ziegel, damit diese sich später nicht durch Bewuchs zusetzen oder stumpf werden, sondern möglichst schön glänzend bleiben. Wichtig waren dem Bauherrn neben der Farbgebung, dass eine Systemlösung für die Montage der Solaranlage verwendet und Ausklinkungen an den neuen Dachziegeln vorgenommen werden, sodass sich die ganze Anlage besser ins Bild einfügt.
„Wenn es während der Bauphase Probleme oder Fragen von anderen beteiligten Bauleuten gab, konnte Mairose sofort helfen, damit der Bauprozess nicht ins Stocken kam. Und wenn zwischendurch etwas war, war immer schnell jemand da. So wünscht man sich das für das ganze Gewerk – klappt aber leider nicht immer.“
Obendrein entschied sich der Bauherr für Solarzellen, die ebenfalls von der Firma Mairose direkt mit angeboten und installiert worden sind. In Zusammenarbeit mit der Firma Mairose ist es weiterhin gelungen, den gewünschten smarten und cleanen Look auf dem Dach umzusetzen.
„Es sollten keine Linien und keine Schienen sichtbar sein, sodass die Anlage möglichst wie aus einem Guss wirkt.“
Und dies ist mehr als gelungen, wie ihm auch von Bekannten und Freunden bereits bestätigt worden ist. Ein rundum erfolgreiches Projekt mit einem sehr zufriedenen Kunden, der sich von der Qualität der Firma Mairose überzeugen konnte.
Neues Tierheim in Holzminden eröffnet: Mehr Platz und bessere Bedingungen für die Tiere
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Höxter-Beverungen
Holzminden (awin). 15 Monate wurde gebaut, geplant, nachgebessert und immer wieder angepackt – der eigentliche Umzug war dann nach kaum eineinhalb Stunden geschafft. Seit dem 29. August leben die ersten Tiere im neuen Tierheim des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter am Allernbusch. Damit endet für den Verein eine lange Bauphase, die nicht immer nach Plan verlief.
Der Transport vom bisherigen Standort am „Ziegeleiweg“ verlief laut Tierheimleiter Julian Kusak ganz entspannt. Tierärzte begleiteten den Umzug. Inzwischen haben vier Hunde und 66 Katzen ihr neues Zuhause auf Zeit bezogen. Und sie treffen dort auf Bedingungen, die mit denen des bisherigen Tierheims kaum noch vergleichbar sind.
Mehr Platz und neue Möglichkeiten für die Tiere
Allein das Hundehaus umfasst rund 400 Quadratmeter. Insgesamt stehen 17 Zwinger zur Verfügung, vier davon als Quarantänebereiche. Die 13 regulären Zwinger verfügen über angeschlossene Ausläufe. Zudem ist am neuen Standort eine artgerechte Gruppenhaltung möglich.
Für die Katzen wurden auf rund 250 Quadratmetern unter anderem Vermittlungsräume mit Außengehegen geschaffen. Insgesamt ist der Bereich für etwa 80 bis 90 Katzen ausgelegt. Neu ist außerdem eine eigene Katzenquarantäne, die es am alten Standort nicht gab.
„Wir haben einen der höchsten Standards gebaut, die man aktuell bauen kann. Allein der Hygienestandard ist um ein Vielfaches höher im Vergleich zum alten Tierheim“, betont Jens-Uwe Müller, erster Vorsitzender des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter.
Erstrahlen auf dem Gelände im neuen Glanz: Das Hundehaus (l.) und das Katzenhaus (r.)
Auch technisch auf einem neuen Stand
Zum Konzept gehören unter anderem säure- und urinbeständige Oberflächen, die Reinigung und Hygiene erleichtern sollen. Zwei Wärmepumpen versorgen Hunde- und Katzenhaus, hinzu kommen eine Fußbodenheizung und eine 40-Kilowatt-Photovoltaikanlage auf dem Dach. Ein Brunnen dient der Wasserversorgung, zusätzlich steht ein Frischwasserreservoir zur Absicherung bereit.
Von den Veränderungen profitieren jedoch nicht nur die Tiere. „Besonders freut es mich für unsere Mitarbeiter, dass wir ihnen einen vernünftigen Arbeitsplatz schaffen konnten“, sagt Müller. Im ehemaligen Wohnhaus stehen dem Team nun unter anderem Aufenthaltsräume, Umkleidemöglichkeiten, Bad und Küche zur Verfügung.
Der neue Aufenthaltsraum soll zugleich eine Begegnungsstätte für die mehr als 220 Vereinsmitglieder werden. Damit verbindet der Tierschutzverein auch die Hoffnung, weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Arbeit im Tierheim zu gewinnen.
Der geplante Umzug im Juni musste warten
Eigentlich sollten Tiere und Beschäftigte bereits im Juni an den Allernbusch wechseln. Weil die vorgesehenen Hundeausläufe zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt waren, wurde der Umzug in Abstimmung mit dem Veterinäramt verschoben. Der Verein entschied sich, zunächst nachzurüsten, damit die Anlage anschließend ohne Mängel abgenommen werden konnte.
Für die zusätzlichen Arbeiten an den Hundeausläufen wurden noch einmal rund 30.000 Euro benötigt. Die Förderung stellte der Deutsche Tierschutzbund e. V. bereit. Auf die Situation aufmerksam geworden war der Verband auf Initiative der niedersächsischen Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Miriam Staudte.
1,5 Millionen Euro für den neuen Standort
Insgesamt kostete das neue Tierheim rund 1,5 Millionen Euro. Die Summe brachte der Verein unter anderem über Förderanträge und Spendensammlungen auf. Hinzu kamen Sachspenden und Arbeitsleistungen von Unternehmen und Handwerksbetrieben aus der Region. Auch die Photovoltaikanlage wurde dem Verein kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Auch personell musste der Verein während der Bauphase einen unerwarteten Umbruch bewältigen. Nachdem der damalige Tierheimleiter und seine Stellvertreterin am selben Tag gekündigt hatten, wurden innerhalb kurzer Zeit Julian Kusak als neuer Leiter und Jana Pruhs als stellvertretende Tierheimleiterin gewonnen. Kusak bringt langjährige Erfahrung als Tierpfleger und Gehegeleiter mit, Pruhs Erfahrungen aus Tierarztpraxen und der Arbeit in einem Tierheim.
Julian Kusak wird als "Glücksgriff" für das Tierheim Holzminden bezeichnet
Nach 15 Monaten ist der Kraftakt geschafft
Mit dem Einzug endet für den Tierschutzverein damit eine intensive Zeit. Verzögerungen, zusätzliche Arbeiten und der Personalwechsel mussten parallel zum laufenden Tierheimbetrieb bewältigt werden. Für Jens-Uwe Müller hat sich der Aufwand aber auf allen Ebenen gelohnt – schließlich gilt es einen hohen Maßstab zu erfüllen: „Wir wollen für den Landkreis ein gutes Tierheim sein.“
Damit sich die Tiere zunächst in Ruhe an ihre neue Umgebung gewöhnen können, bleibt das Tierheim in dieser Woche noch für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Für spätere Tiervermittlungen bittet das Team grundsätzlich um eine vorherige telefonische Anmeldung. So könnten Termine besser mit dem laufenden Tagesgeschäft abgestimmt und ausreichend Zeit für die jeweiligen Tiere und Interessierten eingeplant werden. Die aktuellen Öffnungszeiten und weitere Informationen sind auf der Internetseite des Tierheims Holzminden zu finden.
Die aktuell jüngsten Bewohner des neuen Tierheims: Katzen-Babys, die erst wenige Wochen alt sind.
Fotos: awin
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