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Northeim

Northeim/Berlin (red). Beim Abschlusstreffen der vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Projekte hat Pro Inklusion Northeim die Ergebnisse des Projekts MEAPP vorgestellt. Ziel des Vorhabens war es, ein mehrsprachiges und barrierearmes digitales Assistenz-Portal für den Landkreis Northeim zu entwickeln und zu erproben.

Das Portal richtet sich an Menschen mit Behinderung, pflege- und assistenzbedürftige Personen sowie deren Sorgegemeinschaften. Es bietet Informationen zu Assistenz und Pflege in einfacher Sprache und mehreren Sprachen. Über eine Suche-Biete-Funktion, ein digitales Matching und Chatmöglichkeiten sollen Assistenz-Suchende und Assistenz-Kräfte miteinander in Kontakt kommen.

Projektpartner präsentieren Ergebnisse in Berlin

Bei der Veranstaltung am 28. April kamen die Projektpartner von Pro Inklusion Northeim, der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und der Helferportal GmbH aus München in Berlin zusammen. Dort stellten sie ihre Erkenntnisse zur digitalen Unterstützung von Assistenz- und Sorgearrangements im ländlichen Raum sowie die entwickelte Webseite und das Portal vor.

Zu den zentralen Ergebnissen gehört nach Angaben des Vereins, dass digitale Angebote besonders dann wirksam seien, wenn sie barrierearm gestaltet und vor Ort begleitet würden. Die Nutzung eines Assistenz-Portals erfordere Unterstützung, Schulungen und Möglichkeiten zum Einüben. Lokale Netzwerke und Unterstützerkreise könnten dabei eine wichtige Rolle übernehmen.

Das Assistenz-Portal bleibt auch nach dem Ende des ersten Förderzeitraums unter northeim.assistenz-portal.com erreichbar.

Strukturen erschweren spontane Assistenz

Im Projekt sei zudem deutlich geworden, dass die bestehenden Regelungen der Eingliederungshilfe eine flexible und spontane Nutzung von Assistenz über mehrere Anbieter hinweg nur eingeschränkt ermöglichten. Assistenz-Nutzende seien in der Regel längerfristig an einen Leistungsanbieter gebunden, der die Assistenzkräfte stelle und die rechtlichen sowie arbeitsrechtlichen Vorgaben übernehme.

Ein Persönliches Budget könne zwar mehr Spielraum für Selbstbestimmung schaffen, sei jedoch mit einem höheren Verwaltungsaufwand verbunden. Leistungsberechtigte müssten dabei selbst als Arbeitgeber auftreten und sämtliche arbeitsrechtlichen Vorgaben beachten. Nach Einschätzung der Projektverantwortlichen seien deshalb Politik, Verwaltung, Verbände und weitere Beteiligte gefordert, gemeinsam Lösungen für mehr Entlastung und spontane Teilhabe zu entwickeln.

Wichtige Impulse kamen nach Angaben von Pro Inklusion auch aus Bürgerbeiräten und einem lokalen Qualitätszirkel. Berücksichtigt wurden unter anderem Hinweise zu Barrierefreiheit, Datenschutz, Mehrsprachigkeit, kulturellen Hintergründen und unterschiedlichen digitalen Fähigkeiten.

Anschlussprojekt NEST in Vorbereitung

Der Landkreis Northeim hat eine Anschlussfinanzierung für die kommenden Jahre nach Angaben des Vereins bereits in die Haushaltsplanung aufgenommen. Diese ist jedoch von einer ergänzenden Förderung abhängig. Über entsprechende Anträge ist bislang noch nicht entschieden worden.

Mit dem möglichen Folgeprojekt NEST – „Netzwerk für Selbstbestimmung und Teilhabe“ – sollen zunächst in fünf ländlich geprägten Gemeinden des Landkreises Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen im Alltag unterstützt werden. Vorgesehen sind Informationen, lokale Lotsinnen und Lotsen, ehrenamtliche Assistenz sowie Unterstützerkreise.

Das Assistenz-Portal soll dabei als wichtiger Baustein eingebunden werden. Susanne Grebe-Deppe und Sandra Ohmes sind noch bis 14. August mit Abschlussarbeiten und den Vorbereitungen für das mögliche Anschlussprojekt beschäftigt.

Foto: Pro Inklusion e. V. 


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Holzminden. Ganzheitliche Gesundheitslösungen stehen im Mittelpunkt der Arbeit in der Physiotherapiepraxis Schöning. Wer sich wieder schmerzfrei bewegen und den Alltag aktiv gestalten möchte, findet hier einen verlässlichen Ansprechpartner. In der Praxis steht die individuelle Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparats im Fokus. Praxisinhaber Florian Schöning ist ausgebildeter Physiotherapeut und zusätzlich Heilpraktiker. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, hat er das Team der Praxis zuletzt erweitert und damit spürbar mehr Behandlungstermine geschaffen.

Dein Therapeut ist im Sommerurlaub? Schnelle Hilfe bei Schmerzen und Bewegungseinschränkungen

Gerade in den Sommermonaten stehen viele Patientinnen und Patienten vor dem Problem, dass die gewohnte Praxis oder der eigene Therapeut im Urlaub ist. Doch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen machen keine Ferien. In der Physiotherapiepraxis Schöning werden Patientinnen und Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen ebenso nahtlos begleitet wie Menschen mit Bewegungseinschränkungen oder nach operativen Eingriffen. Ziel ist es, Beschwerden nachhaltig zu lindern, Beweglichkeit zurückzugewinnen und Patientinnen und Patienten auf dem Weg zurück in einen aktiven Alltag zu unterstützen.

Zum Behandlungsspektrum zählen unter anderem Kopf-, Kiefer-, Nacken-, Schulter-, Rücken-, Hüft-, Knie- und Fußschmerzen sowie Nacht-, Ruhe- und Bewegungsschmerzen. Auch Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit, Schulterimpingements, Kalkschulter, Meniskus- und Knorpelschäden oder Bandverletzungen werden in der Praxis behandelt. Darüber hinaus begleitet das Team Patientinnen und Patienten nach Operationen, etwa nach Bandscheibenvorfällen, Knie- oder Hüftprothesen, Meniskusoperationen, Knochenbrüchen oder Sehnenverletzungen.

Jede Therapie wird individuell auf die persönlichen Beschwerden und Ziele abgestimmt. Einer ausführlichen Anamnese und Diagnostik folgt eine gezielte Therapieplanung, die auf nachhaltige Verbesserung und langfristiges Wohlbefinden ausgerichtet ist.

Mehr Personal, mehr Termine für Patientinnen und Patienten

Um dem anhaltend großen Zuspruch gerecht zu werden und Engpässe während der Urlaubszeit zu vermeiden, hat Florian Schöning das Team gezielt verstärkt. Zuletzt wurden drei staatlich anerkannte Physiotherapeutinnen eingestellt. Dadurch kann die Praxis künftig mehr Termine anbieten und Wartezeiten reduzieren. Patientinnen und Patienten profitieren so von einer zeitnahen Behandlung und einer kontinuierlichen Betreuung, auch mitten im Sommer.

„Ich habe im November 2025 drei neue Kolleginnen einstellen dürfen. Dementsprechend haben wir nun die Möglichkeit, sehr kurzfristig Termine für Krankengymnastik, Lymphdrainage und Manuelle Therapie zu vergeben“, erklärte Florian Schöning.

„Unser Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder. Jede und jeder bringt seine ganz eigene Expertise mit. Das Ergebnis ist ein breites Spektrum an Wissen und Kompetenzen, das es uns erlaubt, Menschen genau so zu behandeln, wie sie es für ihre Gesundheitsziele brauchen“, ergänzte Schöning.

Moderne Therapieformen in persönlicher Atmosphäre

Neben klassischer Krankengymnastik kommen in der Praxis auch weiterführende Therapieformen zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem Sportphysiotherapie, Krankengymnastik am Gerät, Kinesiotaping, Kiefergelenksbehandlung, Triggerpunkt- und Faszienbehandlung, Lymphdrainage, Nervenmobilisation, Manuelle Therapie sowie Orthopädisch Manipulative Therapie. Die Behandlungen erfolgen durch qualifiziertes Fachpersonal in modernen und freundlich gestalteten Praxisräumen.

Die Physiotherapiepraxis Schöning befindet sich in der „Nordstraße 8“ in Holzminden. Termine sind telefonisch unter +49 55 311 274 660 buchbar. Weitere Informationen stehen online unter www.praxis-schöning.de zur Verfügung.

Foto: Schöning

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Derental (red). Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr lädt der Derentaler Löwenblut e. V. am Samstag, 18. Juli 2026, erneut zum Sommerfestival „Solling Sound“ auf den Grillplatz in Derental ein. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf Live-Musik, kühle Getränke und eine besondere Festivalkulisse inmitten der Natur des Sollings freuen. Der idyllisch gelegene Grillplatz bietet mit seiner Lage eine Atmosphäre, die in der Region ihresgleichen sucht.

Nach dem Wegfall des über viele Jahre weit über die Region hinaus bekannten Rockfestivals „Solling Jump“ im benachbarten Fürstenberg veranstaltete der Derentaler Löwenblut e. V. im vergangenen Jahr erstmals den „Solling Sound“. Das Festival knüpft an die langjährige Tradition großer Open-Air-Musikveranstaltungen in der Region an, setzt dabei jedoch bewusst auf ein breiteres musikalisches Konzept und spricht Besucherinnen und Besucher unterschiedlicher Generationen an. Nach der erfolgreichen Premiere geht der „Solling Sound“ nun in seine zweite Auflage.

Zwei Live-Bands sorgen für Stimmung

Musikalisch erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit zwei Live-Bands. Den Auftakt macht das Akustik-Duo „Klangvoll“ aus Paderborn, das mit gefühlvollen Stimmen und handgemachter Musik für den passenden Einstieg in den Abend sorgt. Im Anschluss übernimmt die Partyband „Easy Jam“ die Bühne. Die Musikerinnen und Musiker stammen aus dem Dreiländereck Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen und sorgen mit ihrem vielseitigen Repertoire für Partystimmung bis in die Nacht.

Mit Leberkäse-Burgern, verschiedenen Bratwürsten und Pommes erwartet die Besucherinnen und Besucher zudem ein vielfältiges kulinarisches Angebot sowie eine große Auswahl an Getränken einschließlich Longdrinks und Cocktails.

Vorverkauf läuft bereits

Die Organisatoren hoffen auf sommerliche Temperaturen und zahlreiche Gäste aus Derental sowie der gesamten Solling- und Weserberglandregion.

Der Vorverkauf läuft bereits. Eintrittskarten sind zum Preis von 8 Euro sowohl online als auch im Derentaler Einkaufsladen „Nah & Gut Schäfer“ erhältlich. Für Kurzentschlossene wird zudem eine Abendkasse eingerichtet.

„Mit dem Solling Sound möchten wir eine Veranstaltung in der Region etablieren, bei der Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenkommen, um gemeinsam besondere Momente zu erleben – getragen von Musik, Gefühlen und Erinnerungen, die bleiben.“

Weitere Informationen zum Festival und zum Ticketverkauf gibt es auf den Social-Media-Kanälen des Derentaler Löwenblut e. V. sowie auf den Plakaten und Flyern in der Region.

Fotos: Derentaler Löwenblut e. V.

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